„The Social Reckoning“: So anders sieht Mark Zuckerberg im Trailer aus
Mit „The Social Reckoning“ wird die Geschichte rund um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg weitergeführt – doch warum wird dieser nicht mehr von Andrew Garfield gespielt?

Acht Oscar-Nominierungen und drei davon gewonnen: „The Social Network“ war 2010 ein voller Erfolg – sowohl kritisch als auch finanziell. Aber es war schwierig, auf diesem Erfolg aufzubauen, denn eine Geschichte weiterzuerzählen, während sie passiert, ist zugegeben nicht einfach. Demnach entschloss man sich, eine mögliche Fortsetzung für den Kritikerliebling auf Eis zu legen. 16 Jahre später bekommt das Publikum nun mit „The Social Reckoning“ ein Sequel … das augenscheinlich einiges anders macht.
„The Social Reckoning“: Was erzählt der zweite Facebook-Film?

Basierend auf dem Wall Street Journal-Exposé „The Facebook Files“ wird in „The Social Reckoning“ die Geschichte der Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen (Mikey Madison) erzählt, die Hilfe beim Reporter Jeff Horwitz (Jeremy Allen White) sucht, um die größten Geheimnisse rund um das soziale Netzwerk ans Licht zu bringen. Einen Umstand, den Mark Zuckerberg (Jeremy Strong) verhindern will …
Damit ist diese Geschichte auf jeden Fall im Jahr 2021 angesiedelt, denn damals erschien das besagte Exposé. „The Social Network“ spielte hingegen in den frühen 2000ern, was somit bedeutet, dass knapp zwanzig Jahre an Informationen rund um Facebook und Mark Zuckerberg aufgearbeitet werden könnten.
Warum spielt Jesse Eisenberg nicht Mark Zuckerberg in „The Social Reckoning“?
Abgesehen von dem moderneren Setting handhabt „The Social Reckoning“ zumindest eine Sache wie gehabt: So ist auch dieses Mal wieder Aaron Sorkin für das Drehbuch verantwortlich – mit dem Unterschied, dass er dieses Mal auch Regie führt.
Danach häufen sich aber die Änderungen. Die Frage, die sich wohl die meisten stellen dürften, hängt aber mit Mark Zuckerberg selbst zusammen, denn dieser sieht in „The Social Reckoning“ anders aus … beziehungsweise sein Darsteller sieht anders aus. Damals war es Jesse Eisenberg, der den Facebook-Gründer spielte, die Rolle diesmal aber ablehnte. Das hängt vor allem damit zusammen, dass Eisenberg nicht mit den zahlreichen Kontroversen rund um Zuckerberg in Verbindung gebracht werden möchte. Abgesehen davon war es ihm aber auch wichtig, dass er nicht für den Rest seiner Karriere mit dieser einen Rolle assoziiert wird.
Somit spielt nun Jeremy Strong Mark Zuckerberg und sieht diesem in einem ersten Trailer nicht nur erstaunlich ähnlich, sondern klingt sogar von der Stimmlage her recht ähnlich. Für Strong selbst ist Sorkins Skript „eines der besten Skripte“, die er jemals gelesen hat. „Es ist am Zahn der Zeit, es berührt die Stromschiene von allem, was in der Welt passiert“, so der 47-Jährige.
Ob Justin Timberlake und Andrew Garfield für das Sequel zurückkehren, ist noch nicht bekannt. Strong, Madison und White schließen sich Bill Burr, Wunmi Mosaku, Betty Gilpin und Billy Magnussen an.
Wie erfolgreich dieser neugedachte Ansatz von „The Social Reckoning“ ist, wird sich am 8. Oktober zeigen, denn dann erscheint der Film in den deutschen Kinos.






