„Call of Duty: Black Ops 7“: Milo Ventimiglia über seinen Einstieg ins CoD-Universum
Milo Ventimiglia spricht im Interview mit uns über seine neue Rolle in „Call of Duty: Black Ops 7“ und das Spiel zwischen Film und Gaming.

Wenn „Call of Duty: Black Ops 7“am 14. November erscheint, bekommt das Franchise nicht nur eine neue Geschichte, sondern auch einen neuen Protagonisten mit Hollywood-Erfahrung. Milo Ventimiglia (48) übernimmt die Rolle des gealterten Commander David Mason und spricht im Interview mit uns über den Einstieg ins CoD-Universum, den Reiz von Motion Capture und die Herausforderung, einem Fan-Liebling gerecht zu werden.
Milo Ventimiglia: „hatte gerade ein Baby bekommen und mein Haus bei einem Brand verloren“
Melissa Mundhenk, TV Movie Online: Das ist dein erstes Mal im „Call of Duty“-Universum. Kannst du uns etwas über deinen Charakter erzählen und was dich an der Rolle gereizt hat?
Milo Ventimiglia: Ich spiele Commander David Mason, der schon lange Teil der „Call of Duty“-Geschichte ist – von seiner Jugend bis in die Gegenwart. In diesem Spiel verkörpere ich eine ältere Version von ihm, etwa im Jahr 2035, rund 55 Jahre alt. Ich war schon lange ein Fan der Reihe und habe so viel gespielt, wie ich konnte – vielleicht nicht so viel wie andere, aber genug, um zu wissen, dass ich dabei sein wollte, als sich die Gelegenheit ergab.
Du schlüpfst damit in einen der ikonischsten Charaktere von Black Ops. Wie war das Gefühl, eine Rolle mit diesem Erbe zu übernehmen?
Ich fühlte mich sehr geehrt, Teil dieses Erbes zu sein. Gleichzeitig wollte ich sicherstellen, dass ich respektiere, was zuvor entwickelt wurde, und den Charakter weiter ausbaue. Für mich bedeutete das, präsent zu sein, vorbereitet zu sein und die beste Leistung für die Figur zu liefern.
Du hast schon viele komplexe, menschliche Figuren auf der Leinwand gespielt – und jetzt verkörperst du in einem Videospiel einen Soldaten. Wie war es, den Anruf zu bekommen, diese Rolle zu übernehmen?
Ja, also, ich hatte gerade ein Baby bekommen und mein Haus bei einem Brand verloren – da war viel los in meinem Leben. Ich wollte unbedingt wieder arbeiten, und dann kam so eine große Gelegenheit. Das war aufregend, auch wenn vieles privat im Umbruch war. Die Chance, Teil dieses Spiels zu sein, hat mich total motiviert – es war einfach ein spannender Moment, trotz allem, was drumherum passiert ist.
Dieses Projekt beinhaltete Motion Capture. Wie hat sich das im Vergleich zu einem klassischen Filmset angefühlt?
Motion Capture fühlt sich ein bisschen wie Theater an. Man steht mit anderen Schauspielern auf der Bühne, und alles muss im richtigen Moment funktionieren – jeder muss mitziehen. Es gibt keine schwachen Glieder. Anders als im Film, wo man immer wieder neu ansetzen kann, braucht man hier oft einen einzigen perfekten Take, in dem alles stimmt. Das macht es intensiver – fast wie eine Live-Aufführung.
„Call of Duty: Black Ops“ hat eine riesige, loyale Fangemeinde. Spürst du da besonderen Druck – oder eher Motivation, es noch besser zu machen?
Druck gibt’s immer, egal ob bei einem großen Franchise wie Black Ops oder einem kleinen Independent-Film. Man will einfach gute Arbeit abliefern, etwas schaffen, das im Gedächtnis bleibt. Ich hoffe, dass Black Ops-Fans sich über meine Interpretation von David Mason freuen. Und wenn Leute mich aus anderen Projekten kennen und deshalb das Spiel ausprobieren – umso besser. Am Ende geht’s einfach darum, den Job gut zu machen und dafür zu sorgen, dass die Spieler Spaß haben.
Wenn Spieler nach dem Durchspielen eine Sache über deine Darstellung mitnehmen, was soll das sein?
Dass niemand außer mir David Mason spielen kann.









