„Call of Duty: Black Ops 7“

Milo Ventimiglia über den Reiz an CoD – und ein Treffen mit seinem Videospiel-Vater!

Beim BO7-Event spricht Milo Ventimiglia über seine früheren Rollen, Verletzlichkeit – und warum Gaming für ihn spannender ist als Hollywood!

Die Key-Art von CoD Black Ops 7
„Call of Duty: Black Ops 7“ erscheint am 14. November. Foto: Activision Blizzard UK

Beim Preview-Event zu „Call of Duty: Black Ops 7“ durften wir nicht nur selbst Hand anlegen, sondern auch mit Milo Ventimiglia (48) sprechen – dem Schauspieler, der in der kommenden Black Ops-Ära in die Rolle von David Mason schlüpft. Im Interview erzählt Ventimiglia, wie er mit der Männlichkeit und Verletzlichkeit seiner Rolle umging, was ihn an der emotionalen Tiefe des Charakters fasziniert und warum Videospiele für ihn heute spannender sind als Film oder Fernsehen.

„glaube nicht, dass er sich bei 'Call of Duty' so gut schlagen würde“

Melissa Mundhenk, TV Movie Online: Die Beziehung zwischen Mason und seinem Vater spielt eine große Rolle in „Black Ops 2“. Wie wirkt diese Vergangenheit in dem neuen Teil nach?

Die Figur ist unglaublich komplex – seine Geschichte, die seines Vaters, und das ganze Vermächtnis von Alex Mason. Lustigerweise wurde Alex Mason in den früheren Spielen von Sam Worthington gespielt. Ich habe gerade eine TV-Serie mit Sam Worthington gedreht und ihm erzählt, dass ich David Mason im neuen „Call of Duty“ spiele, und er meinte: „Nein, echt jetzt? Ich war Alex!“ Also habe ich technisch gesehen mit meinem Videospiel-Vater zusammengearbeitet – der zufällig genauso alt ist wie ich.

Aber die ganze Komplexität von Davids Herkunft, seiner Geschichte und allem, was dazugehört, ist einfach spannend und inspirierend, Teil davon zu sein. Der Stoff ist so tief, weißt du – die Beziehung zu Frank Woods, wie er aufgewachsen ist, alte Weggefährten wie Marshall – da gibt es so viel, das man in einer einzigen Performance berücksichtigen muss.

Du hast oft über Themen wie Männlichkeit und Verletzlichkeit in deinen Rollen gesprochen. Wie zeigt sich das bei David Mason?

David ist ein knallharter Operator, jemand, der sich in jeder Situation körperlich zu behaupten weiß, und man weiß einfach, dass er da lebend rauskommt. Das ist er. Aber ich denke, die Verletzlichkeit, die er erlebt – das, was wir in „Black Ops 7“ erforschen, wenn wir tiefer in seine Psyche eintauchen – das ist nochmal eine ganz andere Ebene.

Wichtig ist für mich, dabei die Balance zu halten und mich nicht völlig von dieser Verletzlichkeit überwältigen zu lassen – das ist entscheidend für die Figur. Aber gleichzeitig ist es so: Typen wie er verlieren irgendwann die Kontrolle. Und dann stellt sich die Frage – wie gewinnt man sie zurück?

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Video: Treyarch

Die Grenzen zwischen Film und Spiel scheinen immer mehr zu verschwimmen. Wie siehst du das?

Definitiv. Ich meine, Videospiele sind heute riesig – manchmal sogar ein größeres Geschäft als klassische Filme oder Fernsehen. Also denke ich, es gibt durchaus eine Welt, in der Spiele wie dieses auch filmisch umgesetzt werden könnten.

Aber das Gute an „Call of Duty: Black Ops“ ist, dass die Spieler:innen wirklich Teil des Ganzen sein wollen. Wenn man nur einen Film schaut, dann schaut man eben nur zu. Aber wenn man das Spiel spielt, erlebt man es selbst. Es ist viel erfüllender – die Spieler:innen treffen die Entscheidungen für die Figur, sie gestalten ihre Reise und ihre Entwicklung. Deshalb finde ich, dass die Welt der Videospiele auf jeden Fall die spannendere Seite ist.

Wenn du einen deiner früheren Charaktere auswählen könntest, um an Masons Seite zu kämpfen – wer wäre das?

Ach du meine Güte. Ich glaube nicht, dass irgendjemand... Oh, warte. Nein, ich sag's dir, weißt du, wer gut wäre? Master Sergeant Sugar aus Land of Bad. Der Typ ist Delta Operator, der würde perfekt in ein JSOC-Team passen. Jess Mariano? Ich glaube nicht, dass er sich bei Call of Duty so gut schlagen würde. Peter Petrelli vielleicht, aber der hätte zu viel Gewissen. Jack Pearson könnte sich wahrscheinlich behaupten – aber ja, Sugar wäre der Richtige fürs Team.