Schwule Mütter und andere Mysterien – Interview mit Guy Ritchie zu „In the Grey“
Guy Ritchie macht nicht nur spaßige Filme, sondern ist auch ein spaßiger Interviewpartner. Anlässlich von „In the Grey“ haben wir den Regisseur mit Fragen gelöchert – und vielleicht sogar mehr bekommen, als wir wollten …

Es gibt sie jedes Jahr: die unscheinbaren, aber häufig grundsoliden, manchmal auch fantastischen Guy-Ritchie-Filme. Zu letzterer Kategorie gehört auch „In the Grey“, der all das vermengt, was ich zumindest an den Filmen des britischen Regisseurs liebe. Umso schöner ist es doch, dass ich die Chance hatte, ebenjenen Altmeister im Interview sprechen zu dürfen und somit meinen Wissensdurst stillen konnte. Unter anderem mit von der Partie: Needle Drops, Lieblingsfiguren … und schwule Mütter?
„In the Grey“: Handlung

Wenn Superreiche ihre Schulden nicht begleichen und dabei auch noch mit fremdem Geld hantieren, kommt Rachel Wild (Eiza González) ins Spiel. Gemeinsam mit ihren Männern Sid (Henry Cavill) und Bronco (Jake Gyllenhaal) kümmert sie sich um Fälle, bei denen andere längst aufgegeben haben. Ihr neuestes Ziel: der milliardenschwere Manny Salazar (Carlos Bardem), der einem Finanzinstitut eine Milliarde Dollar schuldet und keinerlei Interesse zeigt, das Geld zurückzuzahlen.
Rachel setzt daraufhin alles daran, den abgeschotteten Tycoon aus der Reserve zu locken. Stück für Stück nimmt sie ihm seine Kontrolle, während Sid und Bronco dafür sorgen, dass der Druck immer weiter steigt. Mit einer Mischung aus Einschüchterung, Strategie und roher Gewalt treiben sie Salazar zunehmend in die Enge.
The One That Got Away: Wo ist der Guy-Ritchie-Needle-Drop?
Unter anderem hat Guy Ritchie eine Frage beantwortet, die sich vermutlich viele nach dem Film stellen dürften: Egal, ob „The Gentlemen“, „Bube, Dame, König, grAs“ oder „Snatch“ – all diese Filme haben fantastische Needle Drops. Darunter versteht man das gezielte sowie gekonnte Nutzen eines Songs in Bezug auf eine bestimmte Szene. Doch in „In the Grey“ fehlt von diesem Stilmittel des Regisseurs jegliche Spur. Warum ist dem so?
Wie er uns verriet, ist die Antwort darauf tatsächlich sehr einfach: Er konnte keinen Song finden, der zu dem Film gepasst hätte. Als kleinen Trostpreis verriet er aber, welcher der Songs, die er in seinen zahlreichen Filmen verwendet hat, für ihn am besten funktioniert.
Welcher Song das ist, kann man in unserem Video herausfinden. Dort finden wir unter anderem auch heraus, ob Guy Ritchie ein Gamer ist. „In the Grey“ läuft ab dem 21. Mai in den deutschen Kinos.






