Haftbefehl „doch nicht clean“? Fans halten Hinweise in neuem Video für eindeutig
Mit einem neuen Song meldet sich Haftbefehl nach „Babo“ bei seinen Fans zurück. Doch der Text und das dazugehörige Video bieten Grund zur Sorge.

Haftbefehl ist zurück! Nach seiner Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ wurde es zunächst still um den Offenbacher Rapper. Zwar war er zumindest auf Instagram aktiv, doch persönlich zeigte er sich nur selten. Der Auftritt bei der „Babo“-Premiere blieb die Ausnahme, und dort zeigte er sich nur vermummt mit Sturmhaube – wohl, um seine vom Kokainkonsum zusammengefallene Nase zu verstecken.
Nun gibt es auf Instagram ein Wiedersehen mit Aykut Anhan – erneut sind Mund und Nase verdeckt, doch erkennen kann man ihn trotzdem leicht. In einem Video mit dem Titel „Titel 7 - Runterkommen ft. @kardorito“ zeigt sich Haftbefehl mit mehreren Freunden rappend vor der Kamera. Das Thema des Songs: Kokain.
„Vier Tage wach, einhundert Gramm / Ich bin zu drauf, ich muss runterkomm'n“, heißt es, die Stimmung im Video ist dabei ausgelassen.
Typisch „Hafti“ eigentlich, doch nach „Babo – Die Haftbefehl-Story“ sehen viele neue und alte Fans diesen Auftritt kritisch.
„Echt jetzt?!“ – Kein Verständnis für Haftis Comeback
Auf Instagram zeigen sich viele enttäuscht, sehen sie in dem Lied doch den Beweis dafür, dass Haftbefehl nicht mehr clean ist. „Babo“ endete mit einem scheinbar geläuterten Haftbefehl, der vom Drogenmissbrauch gezeichnet, aber durch Entzug und Therapie auf dem Weg der Besserung war. Nun handelt es sich dabei wohl doch weniger um ein Happy End und mehr um eine Momentaufnahme.
In den Kommentarspalten heißt es unter anderem:
Besonders emotional liest sich der Appell eines Fans, der die Entscheidungen von haftbefehl nur schwer mitansehen kann:
„Ich hab wirklich Mitleid mit dir gehabt, am Anfang, wo ich die Doku geschaut habe. Mittlerweile sehe ich das nicht mehr so. Ich hab jetzt Mitleid mit deiner Familie. Vor allem tust du deinen Kindern einfach dasselbe an, was du erlebt hast. Und was denkst du, wenn deine Kinder mal später groß werden, was sie über dich sagen werden, wenn sie diese ganzen Videos und Abstürze etc. sehen werden. Deine arme Frau muss ertragen, wie sich der Vater von ihren und deinen Kindern quasi jeden Tag aufs Neue abschießt. Und dann erwartest du in deiner Dokumentation, dass man mit dir Mitleid hat – ganz im Gegenteil, du hast aus nichts gelernt und du wirst, so wie’s aussieht, auch aus nichts lernen.“
„[...] Finde deinen Glauben, wenn du noch irgendwas retten möchtest in deinem Leben, weil so wie es jetzt aussieht, fängst du da an, wo du wieder aufgehört hast, und wir dachten alle, dass du dich langsam änderst. Wenigstens deiner Familie zuliebe.“
Auffällig auch: Haftbefehls Bruder Capo, der ihn sonst immer auf Instagram unterstützt, hat kein Like und keinen Kommentar hinterlassen. Vielleicht sieht auch er das neue Video kritisch, nachdem er es doch war, der Haftbefehl gegen dessen Willen in die Entziehungsklinik eingewiesen hat.
Jetzt gibt es dazu eine neue Entwicklung, die es in sich hat:











