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Große „Peppa Wutz“-Wendung: Stand Schorschs Schicksal seit der ersten Folge fest?

Die Welt von Peppa Wutz besteht nicht nur aus abgeschlossenen, fünfminütigen Episoden. Ein Schicksalsschlag scheint nun schon von langer Hand geplant gewesen zu sein.

Peppa und Schorsch beim Hörtest.
Schorsch weiß noch nicht, dass etwas nicht stimmt. Foto: TMDB

Es ist keine Seltenheit in Serien: Es passiert viel, und es ändert sich wenig. Die „Simpsons“ sind hier das Paradebeispiel – die gelbe Familie aus Springfield bleibt seit über 35 Jahren gleich alt, Maggie ist ein Baby, und Bart und Lisa drücken die Schulbank.

Gelegentlich sterben Figuren, gerade dann, wenn die Synchronstimme in der Realität nicht mehr lebt. Aber im Großen und Ganzen entziehen sich die „Simpsons“ jeder zeitlichen Logik.

Ähnlich sieht es in der Welt von „Peppa Wutz“ aus. Bei den britischen Schweinen ändert sich wenig – bis dann doch an der Norm gerüttelt wird und Kinder samt Eltern weltweit hellhörig werden. Aktuell geschieht das sogar deutlich häufiger als gewohnt.

Die Wutz-Familie ist gewachsen

Die Familie Wutz, Mama Wutz mit Babybauch.
Für die Geburt wurden Peppa und Schorsch zu den Großeltern geschickt. Foto: TMDB

Erst 2025 bekamen Mama und Papa Wutz mit Evie ein neues Baby – sehr zur Freude von Peppa und ihrem Bruder Schorsch. Dieses Ereignis wurde sogar durch ein Kino-Event zelebriert, bei dem alle neuen Folgen rund um Schwangerschaft und Geburt in einem Rutsch ihre Premiere feierten – natürlich unterbrochen von einigen Tanzpausen.

Diese dauerhafte Erweiterung der Familie Wutz hatte natürlich auch große Konsequenzen für Spielzeugläden, die ihr Sortiment nun aktualisieren mussten. Schließlich war das Wutz-Baby nicht die einzige Neuerung: Auch ein neues, von Papa Wutz selbst designtes Haus und ein größeres Auto mussten her – und das betrifft nicht nur die Serie, sondern jede Form des Merchandise.

Armer Schorsch!

Nun, im Februar 2026, steht schon die nächste große Veränderung an. Peppa und Schorsch machen einen Hörtest, bei dem sich herausstellt, dass Schorsch leicht schwerhörig ist. Das gibt der vor allem bei kleineren Kindern sehr beliebten Figur eine weitere Ebene – und allen, die mit ähnlichen Hörschwierigkeiten geplagt sind, eine neue Identifikationsfigur.

Diese überraschende Enthüllung über Schorschs Gehör kommt jedoch wider Erwarten nicht aus dem Nichts, sondern scheint schon lange vom Team hinter der Hitserie geplant worden zu sein.

Im Vorspann der Serie sehen und hören wir, wie Schorsch, Mama Wutz und Papa Wutz hintereinander grunzen. Dabei wird der Grunzlaut immer lauter: Vor allem bei Papa Wutz bebt das ganze Bild, Mama Wutz scheint davon sogar aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden.

Peppa und Schorsch reagieren allerdings nur auf die Vibration – obwohl gerade Schorsch, der direkt neben seinem Vater steht, seine Ohren schützen sollte. War Schorsch schon hier leicht schwerhörig – oder, noch schlimmer, ist die Lautstärke im Hause Wutz letztendlich für den Hörschaden verantwortlich?

Die kommenden „Peppa Wutz“-Folgen, die erfahrungsgemäß erst Monate nach dem UK-Start nach Deutschland kommen, werden diese Frage hoffentlich weiter thematisieren. Zudem bekommt Schorsch ein neues Hörgerät und kann so, nach dem ersten Schreck, zu einem nützlichen Inklusionsvorbild werden.

Quellen