ESC-Hammer

ESC 2026: Krasse Wende! WavvyBoi doch für Deutschland beim Songcontest

Nach dem bitteren Vorentscheid-Aus gibt es jetzt doch ein überraschendes ESC-Comeback für WavvyBoi – allerdings anders als gedacht.

Sarah Engels mit ihrem Song Fire während des Halbfinals zum Eurovision Song Contest
Sarah Engels vertritt Deutschland beim ESC 2026. Ihr Kontrahent aus dem Vorentscheid, WavvyBoi, ist nun aber auch dabei. Foto: IMAGO / TT

Viele ESC-Fans hatten WavvyBoi nach dem deutschen Vorentscheid schon abgeschrieben. Immerhin unterlag der Musiker mit seinem Song „black glitter“ nur knapp der Siegerin Sarah Engels. Doch jetzt steht fest: Beim Eurovision Song Contest 2026 wird er trotzdem zu sehen sein.

WavvyBoi bekommt doch noch seinen ESC-Moment

Zwar wird WavvyBoi nicht selbst für Deutschland auf der Bühne stehen, komplett raus ist er beim ESC aber keineswegs. Der SWR bestätigte jetzt nämlich, dass der Musiker die deutschen Jury-Punkte verkünden wird. Damit übernimmt er die Rolle der sogenannten „Spokesperson“ und wird live aus Baden-Baden zugeschaltet.

Gerade weil WavvyBoi beim Vorentscheid so knapp verlor, dürfte diese Entscheidung viele Fans freuen. Schließlich galt „black glitter“ für zahlreiche Zuschauer:innen als einer der auffälligsten Beiträge des Abends. Zwischen ihm und Sarah Engels lagen beim Publikumsvoting nur wenige Prozentpunkte.

Nach Vorentscheid-Niederlage: So reagiert WavvyBoi selbst

Der Sänger selbst zeigte sich nach der Bekanntgabe emotional. In einem ersten Statement erklärte er: „Leute. Ihr dachtet vielleicht, Ihr seht mich dieses Jahr nicht beim Eurovision Song Contest. Aber ihr werdet mich doch sehen. Ich habe nämlich die riesige Ehre, als Spokesperson für Deutschland dabei zu sein.“

Außerdem machte WavvyBoi deutlich, wie viel ihm dieser Auftritt bedeutet. „Keine Ahnung, wie ich dabei cool bleiben soll. Aber ich freue mich einfach riesig. Es bedeutet mir natürlich super viel, meinen Rock 'n' Roll in die Show am 16. Mai nach Wien zu bringen“, so der Musiker weiter.

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Wer ist WavvyBoi überhaupt?

Hinter dem Künstlernamen steckt Simon Vogt-Grande aus Liechtenstein. Laut Universal identifiziert sich WavvyBoi als non-binär. Musikalisch bewegt sich der 28-Jährige zwischen Glam-Rock, Pop und Alternative-Einflüssen. Immer wieder werden Vergleiche zu David Bowie, Lady Gaga oder Måneskin gezogen.

Die Aufgabe als deutsche ESC-Spokesperson übernahmen in den vergangenen Jahren bereits bekannte Namen wie Michael Schulte, Ina Müller oder Elton. Nun reiht sich auch WavvyBoi in diese Liste ein – und bekommt damit trotz Niederlage beim Vorentscheid seinen großen ESC-Moment.

Quellen