ESC 2026: Sarah Engels für Deutschland? Diese Stars treten im Vorentscheid an
Neun Acts bewerben sich um das deutsche ESC-Ticket. Der Vorentscheid findet Ende Februar statt – mit Jury, Televoting und bekannten Namen.

Am 28. Februar entscheidet sich, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 vertreten wird. In einer mehrstündigen ARD-Show treten neun Künstlerinnen, Künstler und Bands gegeneinander an. Austragungsort des ESC-Finales ist Wien, wo am 16. Mai das internationale Finale stattfindet.
Deutscher Vorentscheid 2026: Das sind die Kandidaten
Nach dem Ende der Bewerbungsphase steht fest, welche Acts am deutschen Vorentscheid teilnehmen. Der SWR verantwortet seit diesem Jahr die Organisation der deutschen ESC-Teilnahme. Moderiert wird die Show von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger.
Diese neun Acts sind im Rennen um das Ticket nach Wien:
Sarah Engels – Fire
wavvyboi – black glitter
BELA – Herz
Laura Nahr – Wonderland
Molly Sue – Optimist
Myle – A OK
Ragazzki – Ciao Ragazzki
Malou Lovis – when i’m with you
Dreamboys The Band – Jeanie
Bekannte Namen und neue Gesichter
Im Teilnehmerfeld finden sich sowohl etablierte TV-Gesichter als auch bislang weniger bekannte Acts. Sarah Engels wurde 2011 als Zweitplatzierte von Deutschland sucht den Superstar einem breiten Publikum bekannt und ist seitdem regelmäßig im deutschen Musik- und Fernsehgeschäft präsent.
Ebenfalls Aufmerksamkeit dürfte Malou Lovis auf sich ziehen. Sie gewann 2023 die 13. Staffel von The Voice of Germany und bringt damit aktuelle Casting-Show-Erfahrung mit in den Wettbewerb.
Jury entscheidet vor – Publikum wählt final
Das Auswahlverfahren für den deutschen ESC-Beitrag ist zweistufig angelegt. Zunächst bewertet eine 20-köpfige internationale Jury alle neun Beiträge. Diese Jury wählt drei Acts aus, die sie für besonders aussichtsreich hält.
Erst im Anschluss kommt das Televoting zum Einsatz: Die Zuschauerinnen und Zuschauer entscheiden aus diesen drei Finalisten, wer Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026 vertreten wird.
ESC 2026 in Wien: Warum Österreich Gastgeber ist
Der Eurovision Song Contest findet traditionell im Land des Vorjahressiegers statt. 2025 gewann der österreichische Countertenor Johannes „JJ“ Pietsch mit dem Song Wasted Love das Finale in Basel. Damit ging das Austragungsrecht für 2026 an Österreich, das den Wettbewerb in Wien ausrichtet.
Eine Ausnahme von dieser Regel gab es zuletzt 2023, als der ESC aufgrund des russischen Angriffskrieges nicht in der Ukraine stattfinden konnte und stattdessen im Vereinigten Königreich ausgetragen wurde.
Das ESC-Finale gehört zu den weltweit meistgesehenen Musikveranstaltungen. Rund 160 Millionen Menschen verfolgen den Wettbewerb jedes Jahr. Entsprechend groß ist die internationale Aufmerksamkeit für den deutschen Beitrag – unabhängig vom Abschneiden im Wettbewerb.








