Annett Möller: „Traurige Phasen“ – So geht es ihr nach dem RTL-Rauswurf wirklich
RTL streicht endgültig die Morgenmagazine und damit muss sich auch Annett Möller von ihrem Job verabschieden. Jetzt spricht sie offen über ihren Neuanfang.

Seit 2022 stand Annett Möller wieder für die RTL-Formate „Punkt 6“, „Punkt 7“ und „Punkt 8“ vor der Kamera. Doch damit ist jetzt Schluss. Im Zuge einer großen Umstrukturierung ersetzt der Sender die Sendungen durch das neue Format „Deutschland am Morgen“, das am 4. Mai bei RTL startet. Bereits im Januar 2026 wurden die betroffenen Moderator:innen über die Pläne informiert.
Die Hintergründe der RTL-Entscheidung
Für viele Zuschauer:innen kam das Aus überraschend, intern jedoch war die Entscheidung jedoch schon längst gefallen. RTL baut sein Morgenprogramm um, bekannte Gesichter verlieren ihre Sendeplätze. Für Annett Möller ist es nicht das erste Kapitel mit dem Sender. 2017 verließ sie RTL freiwillig, wechselte zwischenzeitlich zu Sat.1 und kehrte dann 2022 wieder zurück. Dieses Mal ist der Abschied aber nicht selbst gewählt. Sie wurde Teil einer Kündigungswelle.
Annett Möller: „Traurige Phasen“
Annett Möller geht offen mit ihren Gefühlen nach dem Aus um. In einem Instagram-Clip spricht sie von „traurigen Phasen“, die sie nach dem Abschied durchlebt habe. Doch sie richtet den Blick nach innen: „Ich habe viel meditiert, habe mich mit meinem inneren Kind beschäftigt und mit meinen Triggern“.
Neuanfang als Coach
Schon vor fünf Jahren baute sich Annett ein zweites berufliches Standbein auf. Sie ist zertifizierter systemischer Business-Coach und Keynote-Speakerin. Sie begleitet Unternehmen und Einzelpersonen durch mentale Krisen und Stresssituationen. „Das Tolle ist, dass ich das, was ich meinen Klientinnen und Klienten mitgebe im Umgang mit Stress, Druck, inneren Ängsten und Blockaden, auch für mich anwenden kann und ich sehe: Es funktioniert.“
Zwar sei sie „traurig, dass diese tolle Sendung weg ist“, doch sie wolle „nach vorne gucken“. Für andere Moderator:innen wie Angela Finger-Erben oder Jan Malte Andresen findet sie warme Worte: „Von daher freue ich mich ganz doll für alle, die bei Punkt 12 weitermachen dürfen oder auch bei Deutschland am Morgen und feiere die Kollegen und freue mich wahnsinnig für sie und freue mich auf das, was bei mir alles so kommen wird.“









