Dein nächster Router wird teuer. Die KI ist schuld.
KI-Boom, Speicherknappheit, steigende Preise: Warum WLAN-Router teurer werden – und warum jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Kauf ist.
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Animierte Katzen auf Instagram und darunter die Zeile: This is why RAM is so expensive. Es stimmt, Speicher ist einfach teuer geworden.
Neue Smartphones wie das Samsung S26 Ultra machen deshalb einen großen Sprung beim Preis, aber nur einen kleinen bei der Leistung. Schuld ist natürlich die KI, die immer mehr Chips braucht, weshalb diese für die Geräte bei dir zuhause knapp und teuer werden.
Betroffen sind Speicherarten wie DRAM oder NAND-Flash, die auch in anderen Geräten stecken – zum Beispiel in WLAN-Routern. Deren Hersteller sind kleiner und müssen deshalb mehr Aufschlag zahlen als Samsung & Co., weshalb Router stärker im Preis gestiegen sind als Smartphones.
Der Marktforscher TrendForce sieht eine Speicherknappheit bis mindestens 2030. Wenn du bis dahin einen neuen Router brauchst: Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für einen Kauf mit Weitsicht.
So hart trifft die Chip-Krise den Routermarkt
Die Marktforscher von Counterpoint haben die Preisentwicklung für DRAM- und NAND-Speicher für handelsübliche Breitband-Router über ein Jahr lang analysiert. Im Februar 2026 waren die Preise um mehr als 600 Prozent gestiegen. Und dieser Trend soll sich noch fortsetzen – bis mindestens Mitte des Jahres.
Und diese Zahl ist genauso erschreckend: Der Anteil des DRAM-Speichers an den Gesamtkosten eines Routers ist im Vergleichsjahr von ungefähr 3 Prozent auf über 20 Prozent gestiegen.

Die Routerhersteller sind besonders von den Preissteigerungen betroffen, da sie sich in einer schwachen Verhandlungsposition befinden. Das gilt besonders für die OEM-Hersteller ohne großen Namen.
Und das ist die Folge: Der Preis für Speicher im Smartphone hat sich über neun Monate hinweg verdreifacht, der Preis für Speicher im Breitband-Router jedoch versiebenfacht.
Erste Hersteller könnten die Krise nicht überleben
Pua Khein-Seng, CEO von Phison, einem Hersteller von NAND-Controllern aus Taiwan, rechnet in einem Interview mit 200 bis 250 Millionen weniger produzierten Smartphones und sogar mit ersten Pleiten von Produzenten bis Jahresende.
Das könnte auch für die Entwickler von Breitband-Routern gelten. Die Vorauszahlungen, die Speicherhersteller für mehrere Jahre verlangen, sind für sie noch schwieriger zu stemmen.
Zudem kommt noch ein weiterer Preisaufschlag hinzu durch den vermehrten Transport elektronischer Waren per Luftfracht statt Seefracht. Der Krieg zwischen USA und Iran sowie die Angriffe der Huthis im Roten Meer machen die Meere zunehmend unsicher.
Diese Entwicklung ist aber nicht nur schlecht: Billigprodukte könnten vom Markt verschwinden. Stattdessen wird wieder mehr Elektronik produziert, die länger hält und auch länger mit Updates versorgt wird. Ich hatte mal eine Fritzbox, die 13 Jahre lang gehalten hat.
Jetzt klug kaufen: Router, die lange halten
Du kannst auch jetzt schon beim Kauf eines WLAN-Routers auf Qualität setzen und diesen viele Jahre nutzen. Dabei ist Glasfaser die Internetzugang der Zukunft.








