Lautsprecher JBL GO 5 – ultrakompakt und doch mit fettem Sound
Der JBL GO 5 passt in jede Tasche und klingt trotzdem richtig gut. Bluetooth 6.0, Auracast, IP68 und Ambient-Licht machen ihn zum stärksten GO bisher.
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Nicht alle Bluetooth-Lautsprecher von JBL sind so seltsam rundlich. Ich persönlich mag das nicht. Der kleinste in der Reihe ist dagegen ein Klotz – ein niedlicher, kleiner Klotz, kaum größer als eine Mini-Handtasche. Und liefert richtig guten Sound. Beim neuen JBL GO 5 soll der sogar noch besser geworden sein.
Ultrakompakt und robust
JBL-Lautsprecher haben nicht einen festen Platz im Wohnzimmer und wandern nur ausnahmsweise mal am Sonntagmorgen bis an die Bettkante. Stattdessen werden sie mitgeschleppt und landen am Strand auch mal im Sand.
Der neue JBL GO 5 ist deshalb noch besser gegen Staub und Wasser geschützt als der Vorgänger (IP68 statt IP67). Damit ist er nicht nur sehr robust, mit den Maßen von 10,1 x 7,7 x 4,3 cm und einem Fliegengewicht von 230 Gramm bleibt er auch ultrakompakt. Also, allzeit dabei.
Besserer JBL Sound
Noch wichtiger: JBL hat beim GO 5 auch den Sound weiterentwickelt. In der Spitze soll er 10 Prozent lauter sein als der JBL GO 4. Der Klang wurde aber generell verfeinert, unter anderem mit einem noch tieferen Bass.

Der JBL GO 5 funkt jetzt erfreulicherweise über Bluetooth 6.0 statt Bluetooth 5.3. Damit ist auch der neue Bluetooth-Trend Auracast möglich. Auf diese Weise lässt sich Musik auch auf mehreren Lautsprechern gleichzeitig abspielen.
Während der Vorgänger nur den Bluetooth-Codec SBC nutzen konnte, spendiert JBL dem GO 5 jetzt AAC und LC3. Das sollte den Klang merklich verbessern, sofern dein Smartphone das überhaupt kann. Sogar verlustfreies Audio ist möglich, allerdings nur per Kabel am USB-C-Port.
Über AirTouch kannst du zwei GO-5-Lautsprecher koppeln und echten Stereo-Sound genießen. Das geschieht automatisch, wenn du sie kurz aneinander hältst. Ausgesprochen praktisch.
Mehr Akkulaufzeit und schickes Ambient Light
JBL hat auch am Akku herumgespielt. Die Akkulaufzeit des GO 5 beträgt 8 Stunden und liegt damit leicht besser als beim Vorgänger. Wenn du allerdings in den Modus Playtime Boost wechselst, solltest du dich bis zu 10 Stunden mit Klang berieseln lassen können.
Einstellen kannst du dies über die Smartphone-App JBL Portable. Dort findest du auch einen 7-Band-Equalizer und kannst Firmware-Updates herunterladen.

Eine weitere Funktion der App ist die Konfiguration schicker Lichtleisten mit einer Ambient-Beleuchtung passend zur Musik. Diese befinden sich oben und unten am Gerät. Darüber werden auch Akkustand, Pairing-Modus und Auracast-Modus angezeigt.
Die Ambient-Beleuchtung gibt es in mehreren Modi: Freeze, Bounce, Trim, Switch, Loop und Neon. Schau dir das am besten selbst an. JBL nennt es Ambient Edge Light.
Der JBL GO 5 selbst wird in sieben Farben angeboten: Schwarz, Blau, Lila, Rot, Teal, Weiß und Squad (Tarnfleck).
Fazit ‒ guter Sound auf kleinem Raum
Der Bluetooth-Lautsprecher JBL GO 5 wurde bereits Ende März vorgestellt, war zuerst aber nur in China erhältlich. JBL ist ein US-Unternehmen, das zum Audio-Spezialisten Harman gehört und damit auch zu Samsung.
Seit letzter Woche ist der JBL GO 5 auch hierzulande bestellbar. In vielen Shops ist er bereits günstiger zu haben als für die UVP von 49,99 Euro. Auf den ersten Blick ist das immer noch viel Geld für ein so kleines Gerät.
Hier gilt allerdings nicht: klein gleich billig. Die kompakte Bauform ist kein Bug, sondern ein Feature. JBL packt hier gute Technik auf kleinen Raum: Bluetooth 6.0, AAC, Auracast, IP68 ‒ und nicht zu vergessen: guten Sound.







