„Wizards Beyond Waverly Place“: Staffelfinale spaltet Fandom – ist Alex wirklich gestorben?
Das Staffelfinale von „Wizards Beyond Waverly Place“ lässt die Fans mit einem fiesen Cliffhanger zurück: Ist dieser Alex Russo wirklich tot?

Seit dem 8. Oktober läuft die zweite Staffel von „Wizards Beyond Waverly Place“ bei Disney+ (bisher nur in den USA) – und das Finale hat es so richtig in sich. Unerwartete Wendungen, dunkle Enthüllungen und emotionale Showdowns hielten die Fans bis zuletzt in Atem. Am Ende war es dann ausgerechnet ein absoluter Fanliebling, der sich für das Allgemeinwohl opferte – und genau das stürzt die Community jetzt in einen Kampf.
Verlorene Töchter und ein tödlicher Showdown
Achtung, Spoiler! In diesem Absatz geht es um das Staffelfinale von „Wizards Beyond Waverly Place“.
Kurz vor dem großen Finale macht Billie eine schockierende Entdeckung: Ihr Schwarm Quentin (Recker Eans) ist in Wahrheit ein Ork – und wurde ursprünglich von einem finsteren Zauberer namens Lord Morsus geschickt, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Doch Quentin hat echte Gefühle für Billie entwickelt und gesteht ihr alles, bevor er flieht – im Wissen, dass ihn Morsus für seinen Verrat bestrafen wird.
Billie will ihn retten, doch ein Schutzzauber ihres Bruders Justin hält sie im Haus gefangen. In ihrer Not kontert sie mit einem chaotischen Zauber, der das gesamte Haus mit Gummibärchen flutet – was die Familie zwingt, vorübergehend bei Alex unterzukommen. Während Alex, Justin und dessen Frau Giada (Mimi Gianopulos) zum Zaubertribunal reisen, um mehr über Morsus herauszufinden, nutzt Billie die Gelegenheit und schleicht sich davon. Im Tribunal stellen sie fest, dass ein Mitglied, Bigelow McFigglehorn (Kirsten Vangsness), unter Morsus’ Bann steht. Gemeinsam befreien sie sie – und decken neue Hinweise über Morsus’ wahre Identität auf.
Inzwischen findet Billie das Versteck, in dem Quentin gefangen gehalten wird. Doch es ist eine Falle: Morsus hat sich in Justin verwandelt und will sich so Zugang zu Alex’ Wohnung erschleichen, um Roman (Alkaio Thiele) und Milo (Max Matenko) in seine Gewalt zu bringen. Roman reagiert sofort – und verbannt Quentin aus Angst in die „Nowhere Zone“, nachdem er dessen wahre Gestalt erkennt.
Im Tribunal offenbart Figglehorn, dass Morsus’ Vorname Torodos ist – und Giada erkennt, dass „Torodos Morsus“ ein Anagramm von „Doom to Russos“ ist. Ein sprechender „Klatschstein“ verrät schließlich den wahren Namen des Zauberers: Penwolf – ein Name, den Alex wiedererkennt. Zuhause findet sie eine Holzschatulle mit goldenen Symbolen von Stift und Wolf und einem goldenen Medaillon darin – doch sie kann es nicht öffnen. Viel schlimmer: Die Kinder sind verschwunden. Sie entdeckt einen Knopf, den Billie von Quentin bekommen hat – er bringt seine Träger direkt zu Lord Morsus.
Da Morsus weiterhin Justins Gestalt trägt, stellt Billie beiden „Justins“ eine Frage, um herauszufinden, wer der echte ist: „Bist du wütend, dass ich ausgerissen bin?“ Morsus verneint – Justin sagt die Wahrheit: Ja, er ist wütend. Billie durchschaut den Schwindel.
Morsus offenbart sich und fesselt alle außer Billie. Er zwingt sie, ihm beim Öffnen eines Risses zwischen der Menschenwelt und der Welt dunkler Magie zu helfen. Als Alex sieht, wie sehr Billie leidet, vergießt sie eine Träne – sie fällt auf das Medaillon, das daraufhin eine vergessene Erinnerung enthüllt.
In dieser sehen wir, wie Alex und Justin eine etwa siebenjährige Billie an ein Zauber-Internat übergeben. „Ich will nicht gehen. Ich will bei dir bleiben, Mama“, sagt das Mädchen. Alex antwortet: „Ich würde alles tun, um bei dir zu sein. Aber da draußen ist jemand, der dich finden will – und das darf nicht passieren.“ Justin erinnert Alex daran, dass Billies Großvater nie erfahren darf, dass sie existiert. Alex verspricht ihrer Tochter, dass sie sich eines Tages wiederfinden werden – und spricht dann einen Zauber, der Billie und ihren Eltern alle gegenseitigen Erinnerungen nimmt, um sie vor Morsus zu schützen.
Als Morsus die Wahrheit erkennt – dass Billie seine Enkelin ist –, behauptet er, sein Sohn hätte das niemals zugelassen. Doch Alex kontert: Es war seine Idee. Der Klatschstein erklärt, dass Lord Morsus alias Nicodemus Penwolf der Vater von Damian Penwolf ist, der ebenfalls einst böse war – bis er sich in Alex verliebte.
Milo kann schließlich seinen Zauberstab erreichen und alle befreien – doch es ist zu spät: Der Riss ist geöffnet und kann nur von der anderen Seite wieder geschlossen werden. In einem emotionalen Abschied umarmt Alex ihre Tochter ein letztes Mal, bevor sie sich gemeinsam mit Morsus in den Riss stürzt – der sich hinter ihnen schließt.
Fans wüten gegen das Staffelfinale
Unter so ziemlich jedem Clip zu der letzten Szene überschlagen sich momentan die Kommentare. Viele Fans reagieren zutiefst emotional auf Alex’ Opfer am Ende der Episode. „Ihr habt meine Kindheit zerstört“, heißt es in einem der meistgelikten Kommentare.
Ein anderer fragt fassungslos: „Was??? Alex kann nicht sterben. Wie könnt ihr nur?“ Doch während manche wütend sind, klammern sich andere an die Hoffnung, dass alles doch nicht endgültig ist. „Nein. Solange Selena nichts bestätigt, ist Alex nicht tot“, heißt es in einem Kommentar.
Andere erinnern daran, dass das Portal in eine andere Dimension führen sollte und Alex sich – sofern dieses durch die Schließung nicht zerstört wurde – lediglich an einem anderen Ort befindet. Ihre Rückkehr wäre also nur eine Frage der Zeit. „Sie ist nicht tot. Leute, sie ist nur durch ein Portal gegangen“, schreibt eine Userin. In einem anderen Kommentar heißt es „Hallo?? Haben wir dieselbe Serie geschaut? Alex ist nicht tot, sie wird wiederkommen.“
Wie es wirklich um Alex steht, bleibt vorerst offen. Die Antwort darauf könnte es in einer möglichen Fortsetzung geben – falls es überhaupt eine weitere Staffel geben wird. Denn bislang hat Disney+ eine Verlängerung von „Wizards Beyond Waverly Place“ noch nicht offiziell bestätigt. Die Fans müssen sich also gedulden – und hoffen.











