„Wilsberg – Trügerische Sicherheit“: Mordfall inklusive Therapiesitzung für Wilsberg und Ekki
Ein erschossener Wohltäter, ein Jugendzentrum voller Konflikte und Wilsberg und Ekki in Bestform: Der neue ZDF-Krimi setzt weniger auf Rätsel als auf Figuren und Dialoge.

Der erste neue „Wilsberg“-Film im Jahr sollte Pflichtprogramm für Krimi-Fans sein. In „Wilsberg – Trügerische Sicherheit“ treffen ein mysteriöser Mordfall, jugendliche Verdächtige und ein ungewöhnlicher Therapeut aufeinander. Das Ganze gewürzt mit dem gewohnt trockenen Humor von Leonard Lansink und Oliver Korittke. Unser TV Movie Tagestipp heute um 20:15 Uhr im ZDF sowie in der ZDF Mediathek zum Streamen.
Darum geht es in „Wilsberg – Trügerische Sicherheit“
Der wohlhabende Münsteraner Mäzen Henry Möbius wird in seiner Villa erschossen aufgefunden. Zunächst deutet vieles auf einen Einbruch mit tödlichem Ausgang hin, doch schnell zeigt sich: Das Motiv ist deutlich komplexer.
Privatdetektiv Georg Wilsberg wird von Sina Beerfeld gebeten, ihren Sohn Nils zu observieren. Der Teenager vertraut Wilsberg an, dass er seinen Stiefvater Julian für den Mörder hält. Gleichzeitig führen Spuren in ein Jugendzentrum, das von Möbius finanziert wurde und in dem ausgerechnet Tessa Tilker ein Ehrenamt übernimmt.
Auch Ekki Talkötter ermittelt dort, offiziell im Auftrag des Finanzamts. Als sich mehrere Handlungsstränge kreuzen, geraten Wilsberg und Ekki schließlich an den Psychotherapeuten Björn Asbeck, der die beiden prompt für Vater und Sohn hält und therapeutisch behandeln will.
Wilsberg und Ekki in Höchstform
Die Therapieszene gehört zu den komödiantischen Highlights des Films. Leonard Lansink und Oliver Korittke spielen das Missverständnis genüsslich aus und liefern Wortwitz auf höchstem Niveau. Auch Roland Jankowsky als Overbeck darf diesmal in einer actionreichen Beobachtungsaktion glänzen, die bewusst mit Genre-Klischees spielt.
Parallel ermittelt die Polizei unter Hochdruck, denn der Täter setzt die Behörden mit einer Erpressung unter Druck. Eine Geldübergabe droht zu eskalieren und sorgt für überraschende Wendungen.
Besetzung von „Wilsberg – Trügerische Sicherheit“
Leonard Lansink als Georg Wilsberg
Oliver Korittke als Ekki Talkötter
Patricia Meeden als Tessa Tilker
Rita Russek als Hauptkommissarin Anna Springer
Roland Jankowsky als Overbeck
Serkan Kaya als Björn Asbeck
Julius Gause als Nils Beerfeld
Timur Isik als Julian
Judith Bohle als Sina Beerfeld
Kritik zu „Wilsberg Trügerische Sicherheit“ Krimi mit Charme und starken Figuren
Der Mordfall bleibt spannend, dient aber vor allem als Bühne für Dialoge, Situationskomik und ein eingespieltes Ensemble. Besonders die Szenen zwischen Wilsberg und Ekki tragen den Film und sorgen für viele Lacher.
Wer die Reihe wegen ihres Humors und der Figuren liebt, wird auch diesen Fall mögen. Der Krimi ist solide, der Unterhaltungswert hoch.
Der neue Wilsberg läuft heute um 20:15 Uhr im ZDF. Zusätzlich ist der Film bereits in der ZDF Mediathek verfügbar.
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