Verwechslungsgefahr: „Hit Man“ wird zur Serie
Netflix hat Großes mit der „Hit Man“-IP vor. Doch aufgepasst: Manche Fans dürften dabei nicht auf ihre Kosten kommen …

Die Welt der Fiktion ist voller cooler Auftragsmörder: Martin Q. Blank, The Killer, Ladybug oder Ray und Ken aus „In Bruges“. Das Thema der stillen, präzisen Killer, die strukturiert und zielgerichtet zuschlagen, beschäftigt die Unterhaltungsindustrie immer wieder. Kein Wunder also, dass man nach weiteren Geschichten dieser Art sucht, die sich für TV, Streaming oder das Kino eignen. Nun widmet man sich „Hit Man“ … doch diese Adaption hat nichts mit Agent 47 zu tun.
„Hit Man“: Was wird hier überhaupt adaptiert?
Wie das Branchenmagazin Deadline berichtet, plant Netflix eine Serienadaption des Films „Hit Man“. Gemeint sind damit weder „Hitman“ aus dem Jahr 2007 noch „Hitman: Agent 47“ von 2015, sondern der Film „Hit Man“ (hierzulande „A Killer Romance“) mit Glen Powell, der in keinerlei Verbindung zur beinahe gleichnamigen Videospielreihe steht.
In „Hit Man“ aus dem Jahr 2023 geht es um den Dozenten Gary Johnson (Glen Powell), der neben seiner Arbeit an der Universität die Polizei bei technischen Problemen unterstützt. Er kümmert sich um die Ausrüstung verdeckter Ermittler, die Personen dabei überführen sollen, wenn diese versuchen, einen Auftragskiller anzuheuern. Aufgrund eines Problems muss Gary in einem dieser Fälle selbst als Auftragsmörder auftreten und macht seinen Job so gut, dass er fortan für weitere Einsätze eingesetzt wird. Mit der Zeit schlüpft er in unterschiedlichste Rollen und erfindet immer neue Identitäten. Doch das für ihn so unterhaltsame Spiel droht zu zerbrechen, als er sich in eine Klientin (Adria Arjona) verliebt. Fortan muss er sich fragen, ob er sie an die Polizei ausliefert oder seinen Gefühlen freien Lauf lässt.
Doch wie setzt man dieses Konzept nun als Serie um?
Wo fängt man an, wo hört man auf? „Hit Man“ als Serie
Hinter der „Hit Man“-Serie stehen erneut Glen Powell, der auch wieder die Hauptrolle übernehmen wird, sowie Regisseur Richard Linklater. Beide fungieren als Produzenten. Ob Linklater jedoch als Regisseur für die gesamte Serie oder lediglich einzelne Episoden zurückkehren wird, ist bislang unklar.
Als Autor agiert diesmal Stephen Falk, der vor allem als Schöpfer der Serie „You’re the Worst“ bekannt sein dürfte. Worum es in der Serie konkret gehen soll, wird derzeit noch unter Verschluss gehalten. Zwei mögliche Szenarien wären entweder eine Geschichte über Garys Zeit als verdeckter Ermittler vor dem Kennenlernen von Madison oder eine Handlung, die direkt an das Ende des Films anknüpft. Dort sieht man schließlich, dass Gary und Madison geheiratet und gemeinsam Kinder bekommen haben.
„Hit Man“ lief damals zwar in den deutschen Kinos, erschien in vielen anderen Ländern jedoch direkt auf Netflix. Dementsprechend ist auch die neue Serie für den Streamingdienst geplant. Hierzulande stellt sich allerdings die Frage, ob sie ebenfalls dort erscheinen wird, denn aktuell lässt sich der Film lediglich im Abo von Amazon Prime Video streamen.
Was übrigens ebenfalls Fragen aufwirft, ist Steven Spielbergs neuester Film „Disclosure Day“. In diesem Artikel kannst du nachlesen, was es mit dem Ende des Sci-Fi-Films auf sich hat.









