TV-Comeback: „Nord Nord Mord“-Star Robert Atzorn kehrt ins ZDF zurück
Robert Atzorn hat sich eigentlich schon vor Jahren in den Schauspiel-Ruhestand verabschiedet. Nun meldet er sich überraschend zurück.

Das ZDF plant ein stilvolles Schauspiel-Comeback: Robert Atzorn kehrt nach längerer TV-Abstinenz zurück – und zwar mit einem Film, der ihn sogar mit einem Familienmitglied zusammenbringt. Nachdem er bis 2018 die Hauptfigur in der Erfolgsreihe „Nord Nord Mord“ verkörpert hatte, steht der Schauspieler nun wieder vor der Kamera.
Die ZDF-Produktion trägt den Arbeitstitel „Auf der Spur“. Das Besondere: Robert Atzorn spielt darin an der Seite von seinem Sohn Jens Atzorn.
„Nord Nord Mord“ ließ Atzorn zu einem der bekanntesten deutschen investigativen Serienfiguren avancieren, doch nun kehrt er mit einer weit persönlicheren Rolle zurück. Hinter dem Projekt stehen seine Erfahrung als Schauspieler aus zahlreichen TV-Filmen wie „Der Staat gegen Fritz Bauer“ oder „Der Fall Jakob von Metzler“ – und eine neue, emotionale Dynamik mit seinem Sohn.
Konflikt zwischen Vater und Sohn
Der Film erzählt die Geschichte von Hanno Gebhardt (Robert Atzorn), einem ehemaligen Arzt und Forscher, der den Großteil seines Lebens in den gefährlichen Waldgebieten des Amazonas verbrachte. Jahrelang suchte er nach Heilpflanzen und experimentierte mit Naturmedizin – ein Projekt, das ihn nicht nur isolierte, sondern auch von seiner Familie distanzierte. Inzwischen lebt Hanno zurückgezogen auf einem alten Hausboot in Hamburg und verkauft eigenproduzierte Salben und Heilmittel, um sich zu ernähren.
Parallel dazu kämpft Justus Winter (Jens Atzorn) mit einem eigenen Dilemma: Seine Mutter gründete einst ein pharmazeutisches Unternehmen gemeinsam mit einem mysteriösen Mann, dessen Unterschrift für einen entscheidenden Geschäftsabschluss unerlässlich ist. Bei der Recherche entdeckt Justus schockierende Wahrheit: Der Mann, den er nie kennengelernt hat, ist sein eigener leiblicher Vater. Den Namen, der Justus’ Kindheit und Jugend besudelte, kennt er nur als einen Mann, den seine Mutter ablehnte und verachtete.
Mit Notwendigkeit sucht Justus nach Hanno – und findet einen Mann, der sich in der Isolation der Natur vergraben hat, halb als Heiler, halb als Rebell gegen die Gesellschaft. Als er ihn schließlich findet, verweigert Hanno zunächst jede Zusammenarbeit. Doch als Justus Hanno mit nach Süddeutschland bringt – in die edle Villa der Familie –, entsteht eine mehrdeutige Konstellation. Hanno trifft auf seine ehemalige Ehefrau Susanne (Sibylle Canonica), mit der er nie wirklich abgeschlossen hat.
Mit einer Ausstrahlung von „Auf der Spur“ ist frühstens Ende 2026 zu rechnen, doch Freunde des Fernsehens dürfen schon jetzt dem unerwarteten Comeback von Robert Atzorn entgegenfiebern.










