Todesfälle

Diese Promis sind 2025 gestorben

2025 brachte uns Abschiede – sowohl von beliebten TV-Persönlichkeiten in Deutschland als auch von großen Namen aus Hollywood.

Fotocollage mit Michelle Trachtenberg, Naddel, Hulk Hogan und Ulli Potofski
Michelle Trachtenberg, Nadja „Naddel“ Abd el Farrag, Hulk Hogan und Ulli Potofski sind dieses Jahr gestorben. Foto: IMAGO / The Photo Access, IMAGO / Sven Simon, IMAGO / Imagn Images, IMAGO / Panama Pictures

Im Laufe dieses Jahres sind bereits viele bedeutende Persönlichkeiten von uns gegangen – darunter auch Stars aus Film und Fernsehen. Diese Liste hält ihr Andenken wach.

Rick Davies (†81)

Rick Davies schaut in die Ferne, vor ihm ein Mikrofon
Foto: IMAGO / STAR-MEDIA

Rick Davies ist am 6. September in seinem Haus auf Long Island, New York gestorben. 1969 rief er gemeinsam mit Musiker Roger Hodgson die Band Supertramp ins Leben. Mit Songs wie „Breakfast in America“, „The Logical Song“ und „Dreamer“ erlangten sie weltweiten Ruhm. In den letzten Jahren seines Lebens litt der Musiker an einer schweren Krebserkrankung.

Horst Krause (†83)

Horst Krause lächelt leicht und hat die Hand zum Gruß gehoben
Foto: IMAGO / APress

Schauspieler Horst Krause ist am 5. September verstorben. Schon zuvor hatte er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Große Bekanntheit erlangte er durch seine Rolle als Polizeihauptmeister Horst Krause in der Krimireihe „Polizeiruf 110“, in der er zwischen 1999 und 2015 mitwirkte. Die enge Verbindung zwischen seiner Figur und ihm selbst – nicht nur durch den geteilten Namen – machte ihn zu einem der beliebtesten Gesichter der Serie. 2007 erhielt Krause deswegen eine eigene Filmreihe in der ARD.

Giorgio Armani (†91)

Giorgio Armani sitzt auf einem Stuhl und lächelt
Foto: IMAGO / ABACAPRESS

Mode-Ikone Giorgio Armani ging am 4. September von dieser Welt. Schon im Juni hatte er aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Mailänder Modenschau teilgenommen. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium begann er seine Karriere in der Modebranche – zunächst als Schaufensterdekorateur. 1975 gründete der italienische Designer dann sein eigenes Label, das bis heute weltweiten Ruhm genießt.

Graham Greene (†73)

Graham Greene sitzt an einem Tisch und schaut mit ernstem Blick in die Kamera
Foto: IMAGO / Everett Collection

Graham Greene starb am 1. September, nachdem er längere Zeit mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Der kanadische Schauspieler wurde 1952 im Six Nations Reserve geboren. Seinen internationalen Durchbruch feierte er im Alter von 38 Jahren in Kevin Costners Film „Der mit dem Wolf tanzt“. Es folgten zahlreiche Rollen in Kino- und Fernsehproduktionen, darunter „Stirb langsam: Jetzt erst recht“, „The Green Mile“ sowie die Serie „1883“.

Torsten Michaelis (†64)

Torsten Michaelis trägt eine Brille und hält ein ARD-Mikro vor seinen Mund
Foto: IMAGO / Hartenfelser

Torsten Michaelis, Schauspieler und Synchronsprecher, starb am 17. August an einem Herzinfarkt. Seine Laufbahn begann auf der Theaterbühne, später war er regelmäßig in TV-Produktionen zu sehen. Einem breiten Publikum wurde er als Kriminaldirektor Bitomsky im „Tatort“ an der Seite von Maria Furtwängler bekannt. Darüber hinaus war er die deutsche Synchronstimme von Stars wie Julian McMahon. Zuletzt stand er für die Sitcom-Serie „Späti“ mit Wilson Gonzalez Ochsenknecht vor der Kamera.

Ulli Potofski (†73)

Ulli Potofski
Foto: IMAGO / Panama Pictures

Am 3. August ist Ulli Potofski nach schwerer, lang andauernder Krankheit verstorben. Seit den 1980er-Jahren zählte er zu den prägenden Gesichtern der deutschen Fußballberichterstattung und moderierte unter anderem die Sendung „Anpfiff“. Auch abseits des Sports sorgte er für Aufmerksamkeit – sein Auftritt bei „Let’s Dance“ bleibt vielen bis heute im Gedächtnis. In seinen letzten Jahren widmete er sich vor allem seinem Fußball-Podcast „Herz, Seele, Ball“.

Laura Dahlmeier (†31)

Laura Dahlmeier
Foto: IMAGO / Sven Simon

Laura Dahlmeier, ehemalige Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Biathlon, kam am 28. Juli bei einer Bergtour in Pakistan ums Leben. Nachdem sie ihrer Biathlon-Laufbahn früh ein Ende gesetzt hatte, wandte sie sich ihrer großen Leidenschaft – dem Bergsteigen – zu. Beim Aufstieg zum Laila Peak wurde Dahlmeier tödlich von herabfallenden Steinen getroffen.

Hulk Hogan (†71)

Hulk Hogan
Foto: IMAGO / Imagn Images

Am 24. Juli verstarb Wrestling-Ikone Hulk Hogan in seinem Haus in Clearwater, Florida, an einem plötzlichen Herzinfarkt. Erst einige Tage nach seinem Tod wurde öffentlich, dass der US-amerikanische Star bereits seit Jahren gesundheitlich schwer belastet war – er litt unter Leukämie und Herzrhythmusstörungen.

Ozzy Osbourne (†76)

Ozzy Osbourne
Foto: IMAGO / Capital Pictures

Ozzy Osbourne, der als Wegbereiter des britischen Heavy Metal gilt, erlangte mit seiner Band „Black Sabbath“ weltweiten Ruhm und wurde als „Prince of Darkness“ zur Ikone. Vor seinem Tod am 22. Juli war sein Gesundheitszustand bereits stark beeinträchtigt – unter anderem lebte er mit einer Parkinson-Erkrankung. Dennoch trat Osbourne Anfang Juli ein letztes Mal vor seinen Fans auf.

Malcolm-Jamal Warner (†54)

Malcolm-Jamal Warner
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Malcolm-Jamal Warner erlangte internationale Bekanntheit durch seine Rolle in „Die Bill Cosby Show“. Acht Jahre lang verkörperte er Theo Huxtable, den Sohn von Dr. Cliff Huxtable (gespielt von Bill Cosby). Auch nach dem Ende der Kultserie blieb der Schauspieler dem Fernsehen treu und war unter anderem in Produktionen wie „American Horror Story“ zu sehen. Am 20. Juli kam es zu einem tragischen Unglück: Während eines Familienurlaubs in Costa Rica ertrank Warner beim Schwimmen.

Felix Baumgartner (†55)

Felix Baumgartner
Foto: IMAGO / APress International

Felix Baumgartner wurde durch waghalsige Aktionen weltweit bekannt. Besonders sein Stratosphärensprung im Jahr 2012, den über sieben Millionen Menschen live verfolgten, machte ihn im Extremsport zur Legende. Nach diesem Meilenstein erklärte er seinen Rückzug, blieb seiner Passion jedoch weiterhin treu. Am 17. Juli kam es schließlich zu einem tragischen Unfall: Beim Paragleiten verlor Baumgartner die Kontrolle über sein Fluggerät und stürzte tödlich ab.

Anita Kupsch (†85)

Anita Kupsch
Foto: IMAGO / Funke Foto Services

Anita Kupsch gehörte über Jahrzehnte zu den prägenden Persönlichkeiten des deutschen Fernsehens. Ihre Laufbahn begann auf der Theaterbühne, doch schon bald war die gebürtige Berlinerin auch in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen. Große Bekanntheit erlangte sie mit ihrer Rolle als Arzthelferin Gabi Köhler in der Serie „Praxis Bülowbogen“. In ihren letzten Jahren kämpfte sie mit einer schweren Demenzerkrankung. Am 3. Juli starb Kupsch in ihrer Heimatstadt.

Julian McMahon (†56)

Julian McMahon trägt einen Anzug mit Fliege und lächelt in die Kamera
Foto: IMAGO / Starface

Julian McMahon starb am 2. Juli an den Folgen seiner Krebserkrankung. Der TV-Star begann seine Karriere in der australischen Seifenoper „Home and Away“. International bekannt wurde er vor allem durch seine Rollen als Cole Turner in „Charmed – Zauberhafte Hexen“ und Dr. Christian Troy in „Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis“. Zuletzt spielte McMahon in der Netflix-Serie „The Residence“ mit.

Brian Wilson (†82)

Brian Wilson
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Brian Wilson, eine Ikone der Musikgeschichte, verstarb am 11. Juni in Kalifornien. Als Gründungsmitglied der legendären US-Band „The Beach Boys“ prägte er den Sound einer ganzen Generation. Denn der Musiker galt als kreativer Kopf der Gruppe, der viele ihrer bekannten Songs komponierte. 2012 feierte die Band mit dem Album „That’s Why God Made the Radio“ ein Comeback und ging anschließend auf Welttournee. In den folgenden Jahren wurde bei Wilson eine Form von Demenz diagnostiziert.

George Wendt (†76)

George Wendt
Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

George Wendt, bekannt als Schauspieler und Komiker, verstarb am 20. Mai in seinem Zuhause in Los Angeles. Seine Rolle als Norm Peterson in der Kultserie „Cheers“ machte ihn zur festen Größe in der Fernsehlandschaft. In insgesamt 275 Episoden spielte er den beliebten Bar-Stammgast mit festem Platz an der Theke – eine Darstellung, die ihm sechs Emmy-Nominierungen einbrachte.

Nadja „Naddel“ Abd el Farrag (†60)

Nadja Abd el Farrag
Foto: IMAGO / Sven Simon

Am 9. Mai ist TV-Persönlichkeit Nadja Abd el Farrag, vielen besser bekannt als „Naddel“, an Organversagen verstorben. Ihren Durchbruch in der Öffentlichkeit erlangte sie als langjährige Begleiterin von Pop-Produzent Dieter Bohlen. 2004 stand sie im großen Rampenlicht, als sie am Dschungelcamp teilnahm. In den Jahren nach ihrer TV-Karriere hatte sie zunehmend mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zuletzt war „Naddel“ auch finanziell stark belastet.

Margot Friedländer (†103)

Margot Friedländer
Foto: IMAGO / PIC ONE

Margot Friedländer, Überlebende des Holocaust, ist am 9. Mai in Berlin gestorben. Ihr Leben widmete sie bis ins hohe Alter der Erinnerung an die NS-Verbrechen – vor allem im Austausch mit jungen Menschen engagierte sie sich unermüdlich für Aufklärung und Bildung. Für ihren Einsatz wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz.

Xatar (†43)

Xatar
Foto: IMAGO / Horst Galuschka

Am 8. Mai wurde Xatar, eine prägende Figur des deutschen Rap, tot in einer Kölner Wohnung aufgefunden. Der Künstler zählte zu den einflussreichsten Stimmen der Hip-Hop-Szene in Deutschland und feierte mehrfach Chart-Erfolge. Berichten zufolge war er kurz vor seinem Tod noch mit der Arbeit an einem neuen Album beschäftigt.

Val Kilmer (†65)

Val Kilmer
Foto: IMAGO / APress

Val Kilmer feierte mit dem Film „Top Gun“ seinen Durchbruch in Hollywood und knüpfte danach mit Rollen in „The Doors“, „Batman Forever“ und „Heat“ an den Erfolg an. Ein schwerer Einschnitt in seinem Leben erfolgte 2015 mit der Diagnose Kehlkopfkrebs. Sieben Jahre später stand er in „Top Gun: Maverick“ ein letztes Mal für einen Produktion vor der Kamera. Am 1. April verstarb Kilmer an den Folgen einer Lungenentzündung.

AnNa R. (†55)

AnNa R.
Foto: IMAGO / POP-EYE

Als Teil des Duos „Rosenstolz“ prägte AnNa R. die deutsche Musiklandschaft über viele Jahre hinweg. Ihr Tod im März kam überraschend – für Ende des Jahres war eine Tournee angekündigt. Die Ursache ihres Todes wurde von der Familie nicht öffentlich gemacht, Hinweise auf ein Fremdverschulden lagen nicht vor.

Rolf Schimpf (†100)

Rolf Schimpf
Foto: IMAGO / Sven Simon

Rolf Schimpf wurde durch seine Rolle in der ZDF-Krimiserie „Der Alte“ einem breiten Publikum bekannt. Dort spielte er über 200 Folgen lang den Hauptkommissar Leo Kress und prägte die Sendung damit nachhaltig. In seinen letzten Lebensjahren war der Schauspieler an fortgeschrittener Demenz erkrankt. Am 22. März verstarb Schimpf in München.

Hans Peter Korff (†82)

Hans Peter Korff
Foto: IMAGO / Sven Simon

Über fünfzig Jahre lang war Hans Peter Korff eine prägende Figur im deutschen Fernsehen. Seine künstlerische Laufbahn begann er zunächst am Theater, bevor ihm mit Serienklassikern wie „Neues aus Uhlenbusch“ und „Diese Drombuschs“ der Durchbruch beim TV-Publikum gelang. Obwohl er bis zuletzt als Schauspieler geschätzt wurde, zog er sich in seinen letzten Jahren weitgehend aus dem Rampenlicht zurück. Am 9. März starb Korff in seiner Geburtsstadt Hamburg.

Michelle Trachtenberg (†39)

Michelle Trachtenberg
Foto: IMAGO / The Photo Access

Serien wie „Gossip Girl“ und „Buffy – Im Bann der Dämonen“ machten Michelle Trachtenberg berühmt. Die Schauspielerin verstarb am 26. Februar in ihrer Wohnung in New York. Ursache für Trachtenbergs frühen Tod waren Komplikationen, die im Zusammenhang mit ihrer Diabetes-Erkrankung standen.

Gene Hackman (†95)

Gene Hackman
Foto: IMAGO / Landmark Media

Am 26. Februar wurden Hollywood-Star Gene Hackman und seine Ehefrau Betsy Arakawa tot in ihrem Haus in Santa Fe entdeckt. Die Nachricht über den schrecklichen Fund löste zunächst große Bestürzung und viele Spekulationen aus. Erst die Ergebnisse der Autopsien konnten aufklären, was geschehen war: Gene Hackman war bereits am 18. Februar an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung gestorben, seine Frau Betsy einige Tage zuvor an einer Erkrankung infolge einer Hantavirus-Infektion.

Marianne Faithfull (†78)

Marianne Faithfull
Foto: IMAGO / Bestimage

Die britische Sängerin Marianne Faithfull ist am 30. Januar verstorben. In den 1960er Jahren wurde sie durch ihren Hit „As Tears Go By“ auf der ganzen Welt berühmt. Viele erinnern sich auch an ihre Beziehung mit Mick Jagger. Der Frontmann von „The Rolling Stones“ und Faithfull galten als eines der angesagtesten Paare der Swinging Sixties.

Max Schautzer (†84)

Max Schautzer
Foto: IMAGO / Horst Galuschka

Max Schautzer zählte über Jahrzehnte zu den prägenden Gesichtern der deutschen Fernsehunterhaltung. Mit Formaten wie „Alles oder nichts“, „Allein gegen alle“ und „Die Goldene Eins“ zog er ein Millionenpublikum in seinen Bann. Unvergessen bleibt er auch als erster Moderator der beliebten Sendung „Immer wieder sonntags“. Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb Schautzer am 29. Januar in einem Kölner Krankenhaus.

Horst Janson (†89)

Horst Janson
Foto: IMAGO / Eibner

Mehr als fünfzig Jahre lang prägte Horst Janson das deutsche Fernsehen. Er war in zahlreichen Film- und Serienproduktionen zu sehen, darunter „Buddenbrooks“ und „Salto Mortale“. Seinen Durchbruch feierte er 1973 mit der Hauptrolle in „Der Bastian“. In den frühen 1980er-Jahren eroberte er auch die Herzen von jungen Zuschauerinnen und Zuschauern – durch seine Auftritte in der „Sesamstraße“. Nach längeren gesundheitlichen Problemen verstarb Janson im Januar.