Steht der „Zürich-Krimi“ vor dem Aus? So geht es mit ARD-Serie weiter
„Der Zürich-Krimi“ läuft derzeit nur als Wiederholung im TV – viele Fans fragen sich deshalb: Geht die ARD-Serie weiter? Jetzt gibt es neue Infos zu den nächsten Folgen.

Die aktuellen Wiederholungen im Ersten zeigen gerade besonders eindrucksvoll, warum „Der Zürich-Krimi“ seit Jahren zu den erfolgreichsten Krimiformaten der ARD gehört. Vor allem der düstere Zweiteiler „Borchert und die Stadt in Angst“ hebt sich deutlich von den früheren Fällen ab.
Dramatische Szenen schockieren Fans des „Zürich-Krimi“
Im Mittelpunkt steht diesmal eine brutale Mordserie, die ganz Zürich erschüttert. Anwalt Thomas Borchert, gespielt von Christian Kohlund, ermittelt gemeinsam mit Dominique Kuster (Ina Paule Klink) in einem Fall, der zunehmend außer Kontrolle gerät. Besonders das Ende des ersten Teils sorgte bei vielen Fans für Nervosität: Dominique wird plötzlich vor ein Auto gestoßen und schwer verletzt. Während Borchert verzweifelt um seine Kanzleipartnerin bangt, gerät auch er selbst immer stärker ins Visier des Täters.
Gerade diese persönliche Bedrohung macht die aktuellen Folgen deutlich intensiver als viele frühere Filme der Reihe. Statt klassischem Wohlfühlkrimi setzt Regisseur Roland Suso Richter diesmal auf eine ungewöhnlich düstere Atmosphäre mit beinahe mystischen Bildern rund um das Motiv der Sonnenfinsternis.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer fragten sich deshalb zuletzt sogar, ob die Reihe möglicherweise auf ein großes Finale zusteuert.
Müssen Fans Angst um die Zukunft der ARD-Reihe haben?
Die gute Nachricht vorweg: Nein. Nach aktuellem Stand steht „Der Zürich-Krimi“ keineswegs vor dem Aus. Tatsächlich wurden bereits zwei neue Filme produziert, die voraussichtlich noch 2026 im Ersten ausgestrahlt werden sollen. Die Dreharbeiten fanden bereits im vergangenen Herbst statt. Beide neuen Filme setzen weiterhin auf das bewährte Duo Christian Kohlund und Ina Paule Klink.
Der 25. Film trägt den Arbeitstitel „Borchert und das bedrohte Paradies“. Diesmal verschlägt es Borchert und Dominique in den Kanton Thurgau. Dort bittet eine Frau um Hilfe, nachdem ihr Mann angeblich infolge eines Erdbebens ums Leben gekommen ist. Doch schnell wird klar: Hinter dem mysteriösen Todesfall könnte weit mehr stecken.
Noch düsterer klingt der 26. Film „Borchert und der Tod auf dem Gleis“. Darin stirbt ein Teenager nach einem Vorfall an einer Züricher S-Bahn-Station. Offiziell handelt es sich um einen Unfall – doch der Vater des Jungen glaubt nicht daran. Borchert beginnt erneut zu ermitteln und stößt dabei offenbar auf brisante Widersprüche innerhalb der Polizei.
Deshalb läuft aktuell nur eine Wiederholung
Dass derzeit ausschließlich Wiederholungen gezeigt werden, hat vor allem produktionstechnische Gründe. Zwischen Dreh und Ausstrahlung liegen bei großen TV-Krimis oft viele Monate. Hinzu kommt, dass die ARD ihre erfolgreichen Donnerstagsreihen traditionell über das gesamte Jahr verteilt programmiert.
In den kommenden Wochen zeigt das Erste deshalb zunächst weitere ältere Folgen wie „Borchert und der Schuss ins Herz“, „Borchert und das Geheimnis des Mandanten“, „Borchert und die dunklen Schatten“ sowie „Borchert und die bittere Medizin“.
Gerade die konstant starken Quoten sprechen derzeit klar gegen ein mögliches Aus der Reihe. „Der Zürich-Krimi“ gehört weiterhin zu den verlässlichsten Krimiformaten im ARD-Programm und erreicht regelmäßig ein Millionenpublikum.
Wann laufen die neuen „Zürich-Krimi“-Filme?
Ein offizieller Sendetermin für die beiden neuen Filme steht bislang noch nicht fest. Branchenüblich wäre jedoch eine Ausstrahlung im Laufe des zweiten Halbjahres 2026.
Bis dahin dürften die aktuellen Wiederholungen die Wartezeit für Fans zumindest etwas verkürzen.







