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„Der Zürich-Krimi“: So dramatisch geht es im zweiten Teil weiter

Nach dem spannenden ersten Teil eskaliert „Der Zürich-Krimi“ jetzt völlig: Dominique wird angegriffen und auch Borchert gerät ins Visier des Täters. So geht es im zweiten Teil weiter.

Christian Kohlund verkörpert Thomas Borchert.
Christian Kohlund verkörpert Thomas Borchert. Foto: ARD Degeto/Graf Film/Václav S. Sadilek

Mit dem düsteren Zweiteiler hat „Der Zürich-Krimi“ gezeigt, dass die Reihe längst mehr ist als ein klassischer Wohlfühlkrimi. Schon im ersten Film wurde klar: Diese Mordserie erschüttert ganz Zürich. Mehrere Menschen sterben, ohne dass zunächst ein Zusammenhang erkennbar scheint. Einzig die geheimnisvollen Pappschablonen mit Sonne und Mond verbinden die Tatorte miteinander.

Während Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) fieberhaft nach einem Muster sucht, verfolgt Anwalt Thomas Borchert (Christian Kohlund) seinen ganz eigenen Ansatz. Gemeinsam mit Dominique Kuster (Ina Paule Klink) beginnt er, immer tiefer in die Vergangenheit der Opfer einzutauchen.

So dramatisch geht es in Teil 2 weiter

Wer nach dem ersten Teil dachte, die Ermittlungen würden nun langsam klarer werden, wird überrascht sein. Im zweiten Film spitzt sich die Lage nämlich dramatisch zu. Hauptmann Furrer glaubt zunächst, mit Timo Brock endlich den „Zürich-Killer“ gefunden zu haben. Doch Borchert zweifelt schnell daran, dass der Fall wirklich gelöst ist. Sein Instinkt sagt ihm, dass hinter den Morden deutlich mehr steckt.

Dann eskaliert die Situation plötzlich: Dominique wird direkt vor Borcherts Augen von einem Lieferwagen erfasst. Zunächst wirkt alles wie ein schrecklicher Unfall – doch schon wenig später deutet alles auf einen gezielten Anschlag hin. Kurz darauf gerät auch Borchert selbst ins Visier des Täters. Für ihn ist endgültig klar: Er ist der Wahrheit gefährlich nahe gekommen.

Tragischer Unfall wird zum Schlüssel des Falls

Im Zentrum der weiteren Ermittlungen steht zunehmend ein schwerer Verkehrsunfall aus der Vergangenheit. Damals wurde beinahe eine komplette Familie ausgelöscht. Genau dieses Ereignis scheint Jahre später eine verhängnisvolle Kette von Gewalt ausgelöst zu haben.

Besonders der ehemalige Speditionsfahrer Jürg Dolmas, gespielt von David Bennent, rückt immer stärker in den Fokus. Gemeinsam mit seiner Schwester Andrea lebt er zurückgezogen und ihre gemeinsame Geschichte wird nach und nach enthüllt.

Gerade diese emotionale Ebene macht den Zweiteiler deutlich intensiver als viele frühere Fälle der Reihe.

Düstere Stimmung bestimmt den „Zürich-Krimi“

Regisseur Roland Suso Richter setzt die Geschichte erneut atmosphärisch dicht in Szene. Gemeinsam mit Kameramann Andrés Marder entstehen rund um das Motiv der Sonnenfinsternis teils fast mystische Bilder. Die sonst oft idyllische Schweizer Kulisse wirkt diesmal ungewöhnlich dunkel und bedrohlich. Dadurch erinnert „Borchert und die Stadt in Angst“ stellenweise fast eher an einen Thriller als an einen klassischen TV-Krimi.

Auch die Besetzung sorgt für Aufmerksamkeit: Neben Christian Kohlund und Ina Paule Klink spielt David Bennent eine zentrale Rolle. Filmfans kennen ihn bis heute vor allem aus dem Oscar-prämierten Klassiker „Die Blechtrommel“, in dem er als Kind den jungen Oskar Matzerath spielte.

So geht es mit „Der Zürich-Krimi“ weiter

Fans müssen sich übrigens keine Sorgen machen: Die erfolgreiche ARD-Reihe wird fortgesetzt. Für 2026 sind bereits neue Filme angekündigt, darunter:

  • „Borchert und das bedrohte Paradies“

  • „Borchert und der Tod auf dem Gleis“

Damit bleibt Christian Kohlund weiterhin ein fester Bestandteil des ARD-Krimiabends.

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die Stadt in Angst (2)“ läuft am Donnerstag um 20:15 Uhr im Ersten. Beide Teile sind außerdem bereits in der ARD-Mediathek verfügbar.