Beklemmende Gehaltsrealitäten

„Tatort“ Münster: So wenig hat Mechthild Großmann verdient

Auch wenn sie ihre „Tatort“-Rolle ad acta gelegt hat, ist Mechthild Großmann trotzdem noch in den Herzen aller Fans der Krimis aus Münster. Nun offenbart sie aber schockierende Neuigkeiten …

Axel Prahl und Mechthild Großmann stehen für den Münsteraner „Tatort“ in einem Gerichtssaal.
Eine Frage des Geldes: Beim Münsteraner „Tatort“ scheint es große Gehaltsunterschiede zu geben. Foto: MDR/WDR/Martin Valentin Menke

Seit dem ersten Fall „Der dunkle Fleck“ war Mechthild Großmann Teil des Ensembles des Münsteraner „Tatort“. Dort mimte sie die Rolle der Staatsanwältin Wilhelmine Klemm, die stets mit rauchiger Stimme und falschen Schlussfolgerungen für Probleme sorgte. 2025 stieg Großmann aber mit dem Fall „Die Erfindung des Rades“ aus. Doch auch wenn sie sich aus dem „Tatort“ zurückgezogen hat, ist sie weiterhin in der Öffentlichkeit präsent. So offenbarte sie nun, wie ertragreich ihre Zeit beim „Tatort“ eigentlich war – und die Antwort ist mehr als überraschend.

Mechthild Großmann: Wie viel bekommt man beim „Tatort“ Münster?

Es gibt immer wieder Gerüchte, dass die Schauspieler und Schauspielerinnen beim Münsteraner „Tatort“ zu den Bestbezahltesten der Reihe gehören sollen. Immer wieder geben Quellen beispielsweise an, dass Jan Josef Liefers für seine Rolle in etwa eine geschätzte Summe von 250.000 Euro pro Fall bekommt. Dies würde knapp einem Viertel der Produktionskosten einer normalen „Tatort“-Episode entsprechen, wie zuletzt die Entwicklungen beim MDR zeigten.

In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ offenbarte Mechthild Großmann aber, dass es da augenscheinlich Diskrepanzen zwischen den Gehältern gibt: „Ich bin nicht sehr reich geworden, obwohl ich immer Arbeit hatte.“ Eine Aussage, die definitiv überrascht, denn neben dem zwanzigjährigen „Tatort“-Gastspiel spielte Großmann auch viel Theater und sprach für beide Teile von „Die Unglaublichen“ die Rolle der Edna. Wie viel sie konkret beim „Tatort“ verdient hat, gibt sie nicht an, aber augenscheinlich muss es deutlich weniger als die spekulierte Gage von Liefers sein.

Wie geht es im Münsteraner „Tatort“ weiter?

Diese Tatsache wirkt vor allem deshalb überraschend, da der Münsteraner „Tatort“ weiterhin ein Publikumsliebling ist. In den letzten zwei Jahren waren Boerne und Thiel weiterhin die Quotenkönige der Reihe.

Darüber hinaus feiert der „Tatort“ aus Münster nächstes Jahr ein großes Jubiläum. Mit dem Fall „Eine Frage der Zeit“ erscheint 2027 der 50. Fall der Reihe und wird ersten Meldungen zufolge groß aufgezogen.

Und auch der Ersatz – auch wenn sie für viele Fans nicht zu ersetzen ist – für Staatsanwältin Klemm wirft noch Rätsel auf. Vor einigen Wochen wurde bekannt gegeben, dass Lou Strenger die Schauspielerin beerbt – allerdings nur für einen Fall. Wie es danach mit der Anwaltsrolle weitergehen soll, wurde bislang noch nicht verkündet.

Quellen