„Outlander“: Staffel 8 verändert die Vorlage – und stürzt Fanliebling in den Tod!
Nach dem tragischen Tod von Murtagh in Staffel 5 hat „Outlander“ nun erneut bewiesen, dass selbst Fanlieblinge in der Serie nicht vor dem Tod geschützt sind.

Das beliebte Historiendrama „Outlander“ war nie dafür bekannt, besonders schonend mit den Gefühlen seiner Fans umzugehen. Immer wieder mussten Zuschauer:innen mitansehen, wie geliebte Figuren unter den harten Bedingungen des 18. Jahrhunderts litten, kämpften oder sogar ihr Leben verloren.
Doch Staffel 8 trifft das Publikum nun besonders hart: Die Serie tötet einen langjährigen Fanliebling – und verändert dafür sogar die Handlung der Buchvorlage!
Diesem Tod konnten nichtmal die Fans der Bücher voraussehen
Fergus trat erstmals in Staffel 2 von „Outlander“ auf, als der Waise Jamie und Claire während ihres Aufenthalts in Le Havre begegnete und schnell zu einem wichtigen Teil ihres Lebens wurde. Vor allem zu Jamie entwickelte sich über die Jahre eine besonders enge Vater-Sohn-ähnliche Bindung.
Nachdem Fergus in Staffel 7 dann nahezu gar keine Rolle spielte, rückte er in den neuen Episoden wieder deutlich stärker in den Fokus – vor allem sein Leben mit Marsali und den Kindern sowie seine Arbeit als Druckereibesitzer in Savannah standen im Mittelpunkt der Handlung. Doch die politischen Spannungen während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs bringen seine Familie zunehmend in Gefahr. Loyalisten bedrohen die Druckerei immer wieder, bis die Situation in Episode 7 schließlich eskaliert: Mitten in der Nacht geht das Gebäude in Flammen auf.
Marsali gelingt gemeinsam mit den Töchtern Joanie und Félicité die Flucht aus dem brennenden Haus. Fergus hingegen entscheidet sich, zurückzugehen, um seine Söhne Germain und Henri-Christian zu retten, die auf dem Dach festsitzen. Zwar schafft er es noch, die Kinder in Sicherheit zu bringen, doch kurz darauf bricht das Dach unter ihm zusammen. Fergus stürzt in die Tiefe und stirbt.
Serie verändert eine zentrale Wendung aus den Büchern
Vor allem Leser:innen der Romane von Diana Gabaldon dürfte diese Szene überrascht haben. Denn in der literarischen Vorlage gibt es genau diesen Vorfall, doch nimmt die Tragödie einen völlig anderen Verlauf.
Im achten Buch der Highland-Saga, „Ein Schatten von Verrat und Liebe“, befinden sich Germain und Henri-Christian wie auch in der Serie auf dem Dach der brennenden Druckerei. Beim Versuch zu entkommen, verliert Henri-Christian den Halt und stürzt ab. Während die Serien-Version ihm im letzten Moment Rettung verschafft, endet die Szene im Buch tragisch: Henri-Christian stirbt nach dem Aufprall auf der Straße.
Fergus hingegen überlebt und muss anschließend mit dem Verlust seines Sohnes leben.









