Wer wird der nächste James Bond? Diese Kandidaten sind im Gespräch!
Die Gerüchteküche um den nächsten James Bond ist wieder einmal kräftig am Brodeln – und gleich mehrere Kandidaten sollen derzeit im Rennen um die ikonische Rolle sein!

Seit über vier Jahren herrscht Funkstille im Bond-Universum – so lange ist es her, dass „No Time to Die“ im Kino lief und Daniel Craig (57) seinen Abschied als 007 gab. Seitdem ist der begehrteste Posten Hollywoods vakant – und die Erwartungen an den nächsten Geheimagenten entsprechend gigantisch.
Kein Wunder also, dass die Gerüchteküche seit Jahren überkocht. Die Liste der möglichen Nachfolger liest sich wie ein Who’s who unterschiedlichster Typen: Idris Elba, James Norton, Theo James, Josh O’Connor, Harris Dickinson, Stuart Martin und Aaron Taylor-Johnson – sie alle wurden bereits als neuer Bond gehandelt.
Elba galt lange als Traumkandidat, nahm sich jedoch mehrfach selbst aus dem Rennen. Taylor-Johnson wiederum wurde derart hartnäckig gehandelt, dass „The Sun“ sogar von einem angeblich unterschriebenen Angebot berichtete. Bestätigt wurde nichts – und mit jeder Woche wirkt selbst dieses Gerücht ein Stückchen dünner.
Doch in den letzten Monaten verdichten sich die Hinweise – und plötzlich rückte ein Name ins Rampenlicht, den bislang kaum jemand auf dem Zettel hatte: Callum Turner (35). Warum ausgerechnet er jetzt als heißester Favorit gilt – und welche Konkurrenten ihm die Lizenz zum Töten noch streitig machen könnten.
Wer ist Callum Turner überhaupt?
Für alle, die sich sich beim Lesen gerade genau diese Frage stellen: Callum Turner ist längst kein Unbekannter in der Branche – nur eben kein Schauspieler, der permanent im Rampenlicht steht.
Seinen internationalen Durchbruch hatte der Brite 2018 mit dem „Harry Potter“-Spin-off-Prequel „Phantastische Tierwesen“, bei dem er als Theseus Scamander zu sehen war. Seitdem war er in mehreren hochkarätigen Produktionen vertreten, darunter „Green Room“, „Emma“, „Masters of the Air“ (Apple TV+) und das Drama „The Boys in the Boat“ unter der Regie von George Clooney.
Und für alle Musikfans, denen sein Gesicht bekannt vorkommt: Turner ist mit der Pop-Sängerin Dua Lipa (30) verlobt – ein privater, aber nicht ganz unwichtiger Faktor, der seine mediale Sichtbarkeit in letzter Zeit immens erhöht hat.
Und wie kam es nun zu den „James Bond“-Gerüchten?
Auslöser war der Branchen-Newsletter TheInSneider von Hollywood-Insider Jeff Sneider. In seiner aktuellen Ausgabe schreibt er:
Eine einzige Insider-Notiz – und schon bricht die Debatte in den sozialen Medien los. Auf Reddit und X häufen sich skeptische Reaktionen wie: „Der würde wirklich den langweiligsten James Bond ever machen“ oder „Nein, danke! Wir wollen Theo James.“ Andere kritisieren, Turner wirke „zu soft“ oder „zu unauffällig“, um die ikonischste Agentenrolle der Filmgeschichte zu tragen.
Doch es gibt auch Gegenstimmen. Einige Fans begrüßen die Idee ausdrücklich: „OMG, was? Endlich mal jemand neues, genau das braucht dieses Franchise.“ Für einige Fans wirkt Turner wie ein frischer, unverbrauchter Schauspieler, der perfekt zu einem moderneren 007 passen könnte.
Wer macht dem Briten Konkurrenz?
Harris Dickinson
Mit seinen 29 Jahren kann Harris Dickinson bereits auf eine bemerkenswerte Filmografie blicken. Neben gefeierten A24-Produktionen wie „The Iron Claw“ (2023) und „Babygirl“ (2024) war er bereits – zumindest halbwegs – bei „The King’s Man – The Beginning“ (2021) für einen anderen britischen Geheimdienst im Einsatz. Sollte Variety mit den Spekulationen über Amazons Wunschkandidaten richtig liegen, darf man Dickinsons Chancen keineswegs unterschätzen.
Im Bond-Kosmos gilt seit jeher eine ungeschriebene Regel: Der Schauspieler darf nie größer sein als die Figur. Und gerade im Vergleich zu den anderen Kandidaten – Callum Turner ausgeschlossen – wirkt Dickinson am unverbrauchtesten. Ein Vorteil, der ihm ironischerweise die vielleicht realistischsten Chancen auf die Rolle verschafft.
Jacob Elordi
Traditionell wird die Rolle des James Bond ausschließlich an britische Schauspieler vergeben. Doch das Franchise hat bereits einmal eine Ausnahme gemacht: 1969 stand mit dem Australier George Lazenby ein Nicht-Brite für „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ vor der Kamera. Nun könnte ein weiterer Schauspieler diese Regel brechen. Der 28-jährige Jacob Elordi wird laut Variety derzeit als möglicher Nachfolger für die ikonische Rolle gehandelt.
Elordi startete seine Karriere in der Netflix-Romcom-Reihe „The Kissing Booth“ (2018-2021), wechselte aber schon 2019 in ernstere Gefilde: In der HBO-Serie „Euphoria“ verkörperte er bis zuletzt Nate Jacobs – ein Auftritt, der ihm die Türen zu zahlreichen Filmprojekten geöffnet hat. So war er in diesem Jahr ebenfalls als Frankensteins Monster in Guillermo del Toros „Frankenstein“ zu sehen.
Tom Holland
Der vermutlich populärste Name auf der inoffiziellen Bond-Shortlist ist laut Variety Tom Holland (29), den die meisten als Peter Parker alias Spider-Man kennen. Im Gegensatz zu Callum Turner, Jacob Elordi oder Harris Dickinson ist Holland fest im Blockbuster-Kino verwurzelt – er kennt die Abläufe großer Produktionen, ist drehalltagserprobt und würde für Amazon wohl das geringste Risiko darstellen. Zudem bringt er eine riesige Fangemeinde mit.
Auf Plattformen wie X und Reddit sorgt sein Name dennoch für Kritik. Viele Fans bezweifeln, dass Holland die schauspielerische Tiefe für 007 besitzt oder dass sein meist jugendlicher, verspielter Rollencharakter zum kultigen Geheimagenten passt. Am Ende jedoch liegt die Entscheidung ganz bei Denis Villeneuve und seinem Team.
Leo Suter
Mit seinen 32 Jahren rückt Leo Suter zunehmend in den Fokus der Bond-Spekulationen. Nach Berichten der „Daily Mail“ soll der britische Schauspieler inzwischen auch bei Amazon intern häufiger als mögliche Besetzung diskutiert werden. Während der genaue Ausgang der Castings weiterhin offen ist, sorgt vor allem eine Aussage der Casting-Direktorin Nina Gold zusätzliche Spannung ins Spiel.
Der nächste Bond, so Gold laut „Daily Mail“, müsse eine „langfristige Verpflichtung“ sein – und es brauche jemanden, der über mehrere Filme hinweg glaubwürdig Sex-Appeal verkörpern könne. Diese Anforderungen deuten auf eine jüngere, belastbare Besetzung hin, die das Franchise über Jahre tragen kann.
Genau in dieses Raster passt Suter: Er bringt die klassische britische Herkunft mit, wirkt in seinen bisherigen Rollen bei „souverän im Action- und Historienumfeld und hat die nötige Leinwandpräsenz, ohne bereits so stark festgelegt zu sein, dass er das Bond-Image überstrahlt.
Quellen
TheInSneider










