„Herr Schaller wird bleiben“

Nach Tod von Alexander Held: Wie geht es mit „München Mord“ weiter?

Nach dem überraschenden Tod von Alexander Held trauern seine Kollegen, mit denen er bis vor kurzem noch an neuen Folgen von „München Mord“ gedreht hat.

Alexander Held (Mitte) in der Krimireihe „München Mord.
Alexander Held spielte bis zuletzt bei „München Mord“ mit. Foto: ZDF / Laurent Trümper

Die Nachricht vom Tod von Schauspieler Alexander Held schockte die TV-Welt. Der Darsteller, der vor allem für seine Darstellung von Kommissar Schaller in „München Mord“ bekannt war, starb vergangene Woche Dienstag im Alter von nur 67 Jahren nach kurzer Krankheit.

Alexander Held drehte vor seinem Tod für „München Mord“

„Es war kein Krebs, kein Herztod. Er ist einfach krank geworden und am Ende friedlich gestorben“, so Produzent Sven Burgemeister, mit dem Held unter anderem für die Krimireihe „München Mord“ zusammen gearbeitet hat, gegenüber der „Bild“. Zudem verrät der 59-Jährige, dass es noch neue Folgen mit Held kommen werden. „Erst kurz vor seinem Tod hatte er noch zwei neue Folgen von ‚München Mord‘ abgedreht. Er hatte einen anstrengenden Dreh hinter sich. Er war froh, dass er sich ausruhen konnte. Wir haben telefoniert, uns gesehen und wollten essen gehen. Alles war wie immer“, erinnert sich Burgemeister.

Unklare Zukunft der Krimireihe

Wann die neuen Folgen zu sehen sein werden, ist noch unklar. Das ZDF zeigt heute zu Ehren des Schauspielers eine alte Folge. Auch, wie es nach diesen beiden Folgen mit „München Mord“ ohne den Schauspieler weitergeht, ist noch unklar. Eigentlich seien laut Burgemeister weitere Dreharbeiten für den Krimi geplant gewesen. „Die Figur wird auf eine bestimmte Art nicht sterben“, sagt er. „Sie gehört einfach zu ‚München Mord‘ dazu“, betont der Produzent.

Ähnlich sehen es die Kolleg:innen des Verstorbenen. In einer Mitteilung bei Instagram, die von Bernadette Heerwagen mitverfasst wurde, betont Co-Star Marcus Mittermeier: „Wir haben Dich und Deine Kunst bis zum letzten gemeinsamen Drehtag immer bewundert“, schreibt er in seinem Post und schließt diesen mit emotionalen Worten ab: „Auch, wenn Du uns jetzt verlassen hast – der Ludwig, Verzeihung, der „Herr Schaller“ wird bleiben.“