„Malcolm mittendrin“-Start ohne Original-Dewey: Das macht Erik Per Sullivan heute
Dewey spielt im „Malcolm mittendrin“-Comeback eine erstaunlich kleine Rolle. Der Grund überrascht.

Mit dem Revival von „Malcolm mittendrin“ kehrt fast die komplette Chaos-Familie zurück auf den Bildschirm. Mit dabei sind unter anderem Bryan Cranston, Jane Kaczmarek und Frankie Muniz. Doch eine wichtige Figur fehlt: Dewey. Der jüngste Sohn wird im neuen Format nicht mehr von Erik Per Sullivan gespielt – und das hat einen klaren Grund.
Neuer Dewey im Mini-Reboot
In „Malcolm mittendrin – Unfair wie immer“ übernimmt stattdessen Caleb Ellsworth-Clark die Rolle von Dewey. Für viele Fans dürfte das zunächst überraschend sein, schließlich gehörte Erik Per Sullivan zu den prägenden Gesichtern der Originalserie.
Die übrige Besetzung bleibt hingegen weitgehend erhalten: Neben Cranston und Kaczmarek kehren auch Christopher Masterson und Justin Berfield zurück. Das Revival besteht aus vier Episoden und knüpft Jahre nach dem Serienfinale an die Geschichte an.
Erik Per Sullivan sagt Hollywood den Rücken zu

Warum also fehlt der Original-Dewey? Die Antwort ist so ungewöhnlich wie konsequent: Erik Per Sullivan hat sich trotz eines lukrativen Angebots bewusst gegen eine Rückkehr entschieden.
Jane Kaczmarek erklärt: „Er studiert Dickens und ist ein unglaublicher Student. Sie haben ihm Unmengen Geld angeboten, um zurückzukommen, und er hat einfach gesagt: ‚Nein danke‘.“
Statt Schauspielerei konzentriert sich Sullivan heute vollständig auf seine akademische Laufbahn. Er studiert an der renommierten Harvard University und arbeitet an einem Masterabschluss.
Kontakt zum Cast – aber kein Comeback
Auch Bryan Cranston versuchte, seinen ehemaligen Serien-Sohn zur Rückkehr zu bewegen. In einem Podcast schilderte er das Gespräch:
„Ich habe mit Erik gesprochen und gesagt: ‚Hey, wir haben die Serie! Sie kommt zurück.‘ Er meinte: ‚Oh, das ist fantastisch!‘ Und ich sagte: ‚Ja, wir freuen uns darauf, dich wieder dabei zu haben.‘ Er antwortete: ‚Oh nein, nein, ich will das nicht machen. Aber es ist fantastisch.‘“
Cranston ergänzt: „Er geht tatsächlich nach Harvard. Er ist wirklich, wirklich klug und macht gerade seinen Master dort. Er sagte: ‚Oh Gott, nein, ich habe seit meinem neunten Lebensjahr oder so nicht mehr geschauspielert. Das ist nichts für mich.‘“
Damit wird klar: Sullivan hat mit der Schauspielerei abgeschlossen – zumindest vorerst.
Vom Kinderstar zum Studenten
Die Originalserie lief von 2000 bis 2006 und machte viele ihrer Darsteller weltberühmt. Auch Erik Per Sullivan wurde durch seine Rolle als Dewey international bekannt. Dennoch entschied er sich später für ein Leben abseits des Rampenlichts.
Das Revival selbst geht ebenfalls neue Wege. Die Geschichte dreht sich diesmal nicht nur um Malcolm, sondern auch um seine Tochter, die ihm charakterlich stark ähnelt. Damit soll die Serie sowohl alte Fans ansprechen als auch eine neue Generation erreichen.
Dass Dewey nun von einem neuen Schauspieler verkörpert wird, dürfte für Diskussionen sorgen. Gleichzeitig zeigt die Entscheidung von Erik Per Sullivan: Nicht jeder ehemalige Kinderstar möchte ins Rampenlicht zurück – selbst dann nicht, wenn „Unmengen Geld“ geboten werden.










