Fast eine halbe Million Euro fordert Pierre Uebelhack von Lilly Becker. Ihr ehemaliger guter Freund spricht von einem Darlehn. Doch sie sieht das Geld als Geschenk.
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Lilly Becker (48) hat nach ihrer Teilnahme am „Dschungelcamp“ 100.000 Euro an Preisgeld sowie eine geschätzte Gage von 300.000 Euro erhalten. Doch das Geld könnte schon bald weg sein. Der Grund? Ihr früherer Freund Pierre Uebelhack (48) fordert 489.869,12 Euro von der Dschungelkönigin zurück. Nach ihrer Trennung von Boris Becker (57) fand sich Lilly Becker in einer schwierigen finanziellen Lage. Sie musste plötzlich allein für sich und ihren Sohn sorgen und die laufenden Kosten decken. In dieser Not soll Uebelhack ihr das Geld als Darlehen zur Verfügung gestellt haben, was sie jedoch als Schenkung bezeichnet. „Einer von beiden lügt“, stellte der Richter in der Verhandlung klar.
Lilly Beckers Unterschrift gefälscht?
Pierre Uebelhack zufolge wurde Lilly Becker im Zuge ihrer finanziellen Schwierigkeiten ein Darlehen gewährt. „Es gab eine ganz klare Abmachung. Ich verstehe nicht, woher die Wendung kommt. Ich kann das nicht nachvollziehen. Sie hat mir immer versprochen, das Geld aus dem Darlehensvertrag zurückzuzahlen“, erklärte der Kläger. Diese Darstellung wird von Uebelhacks Ex-Freundin Luisa Brake gestützt. Sie berichtete, dass sie die Kontoauszüge ihres ehemaligen Partners geprüft habe und dabei Zahlungen entdeckt habe, die mit dem Vermerk „loan“ versehen waren. Im Spätsommer 2022 soll Brake in einem Gespräch mit Becker um die Rückzahlung des Geldes gebeten haben.
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Lilly Becker soll sich jedoch geweigert haben, die Darlehensverträge zu unterschreiben, und diese auch nicht zurückgesendet haben. Zu Beginn des Jahres 2022 erklärte Uebelhack, er habe die Verträge erhalten. Später änderte er jedoch diese Aussage und gab in einer eidesstattlichen Erklärung an, dass er auf Wunsch von Lilly Becker deren digitale Unterschrift selbst unter die Verträge gesetzt habe.
Die Version von Lilly Becker
Im Gegensatz zu Uebelhack behauptet Lilly Becker, dass sie nach der Trennung von Boris Becker im Mai 2018 eine Beziehung mit dem Manager eingegangen sei. In dieser Zeit habe er ihr das Geld als Geschenk überlassen, da sie in einer finanziellen Notlage war. „Wir haben nie über einen Darlehensvertrag gesprochen!“, betont sie.
Uebelhack widerspricht dieser Darstellung vehement und erinnert sich an eine Aussage von Lilly Becker. Sie soll ihm gesagt haben, dass sie, falls sie kein Geld von Boris Becker erhalte, für das „Playboy“-Magazin posieren müsse. Durch dieses Angebot hätte sie 250.000 Euro erhalten, um das geliehene Geld zurückzahlen zu können.
Wer von den beiden die Wahrheit sagt, konnte bisher nicht geklärt werden. Das Gericht wird sich in einer weiteren Verhandlung am 9. April 2025 erneut mit dem Fall befassen.