Schwerer Start in Florida

„Goodbye Deutschland“: Wie geht es Auswanderer Maik Bischoff heute?

Maik Bischoff wagte zusammen mit „Goodbye Deutschland“ einen Neuanfang in Amerika. So geht es ihm heute...

Goodbye Deutschland-Logo (Symbolbild)
Wie geht es „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Maik Bischoff heute? Foto: RTL

Der Schritt war mutig – und riskant: „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Maik Bischoff verließ gemeinsam mit seiner damals 15-jährigen Tochter Xenia Deutschland, um in den USA ein neues Leben zu beginnen. In Florida eröffnete das Vater-Tochter-Duo das deutsche Restaurant „Grandpa’s Schnitzel“ – mit klassischer Hausmannskost, deutschem Bier und Spezialitäten wie Thüringer Klößen. Doch der Traum vom Neustart entwickelte sich anders als erhofft. Wie geht es Maik Bischoff heute?

Der große Neustart in Florida – und ein holpriger Beginn

Maik Bischoff kaufte das Restaurant in Florida für 60.000 Euro – und das völlig blind. Trotz des Wagnisses war er zunächst zufrieden mit seiner Entscheidung. Doch statt direkt durchzustarten, verzögerten sich die Bauarbeiten erheblich. Der Traum vom schnellen Opening platzte.

Der Druck wuchs – finanziell wie emotional. Zwischenzeitlich dachte Maik sogar ans Aufgeben und wollte zurück nach Deutschland. Ein Rückschlag, der zeigt, wie herausfordernd der Neustart im Ausland sein kann.

Tochter Xenia kämpfte mit Heimweh

Auch für Tochter Xenia war die Auswanderung alles andere als leicht. Bereits nach ihrem ersten Schultag in den USA kam sie weinend nach Hause und wollte nie wieder hingehen. Sie fühlte sich allein und fremd.

Zwar fand sie nach einigen Wochen Anschluss und neue Freundinnen, doch das Heimweh blieb – besonders ihre kleine Schwester Lea fehlte ihr sehr. Am Ende war der innere Konflikt stärker als der Traum vom Leben in Amerika: Xenia kehrte nach nur wenigen Wochen zurück nach Deutschland.

Verstärkung aus der Familie – doch der Druck steigt

Wenige Monate nach der Auswanderung kam Sohn Alex in die USA, um seinen Vater zu unterstützen. Gemeinsam betreiben sie nicht nur das Restaurant „Grandpa’s Schnitzel“, sondern auch einen German-Foodtruck.

Doch der Einsatz hat seinen Preis: Maik arbeitet sieben Tage die Woche, rund 60 Stunden. Seine Kinder sorgen sich um ihn.

Tochter Lea sagt:

„Es ist schon krass, was Papa alles arbeitet, vor allem in seinem Alter.“

Auch Sohn Alex beobachtet die Belastung genau:

„Man sieht es am Gesicht, dass das immer mehr an ihm nagt. Er sieht müde aus.“

Die körperliche und mentale Anstrengung ist ihm offenbar anzusehen. Der amerikanische Traum fordert seinen Tribut.

Trotz des enormen Arbeitspensums scheint der große finanzielle Durchbruch bisher ausgeblieben zu sein. Zwischenzeitlich stand sogar der Verkauf des Schnitzelhauses im Raum. Ob Maik Bischoff das Restaurant inzwischen tatsächlich verkauft hat, ist bislang nicht offiziell bestätigt.

Letztes Update im September 2025

Ein aktuelles Update lieferte Maik im September 2025 auf Instagram. Dort zeigt er sich mit langen Haaren und gut gelaunt gemeinsam mit Tochter Lea. Die beiden sitzen bei „Hooters“ und genießen ein kühles Getränk. Maik wirkt entspannt und glücklich.

Doch wie viel sagt ein einzelnes Bild über die tatsächliche Situation aus? Hinter den Kulissen bleibt der Alltag offenbar arbeitsintensiv und herausfordernd.

„Goodbye Deutschland“, Freitag 05. Juni, 20.15 Uhr bei VOX oder auf RTL+.