„Gilmore Girls“ noch nicht vorbei? Das spricht für einen weiteren Film!
Die „Gilmore Girls“-Macherin Amy Sherman-Palladino und Cast-Mitglieder Lauren Graham und Scott Patterson äußerten sich zum Ende und einer Fortsetzung.

Es ist schon 25 Jahre her, dass die Serie „Die Gilmore Girls“ das Licht der Fernsehwelt erblickte. Mittlerweile hat die Show längst Kultstatus und ist als cozy Feel-Good-Serie für viele ein jährliches Herbstritual.
Die „Gilmore Girls“-Macherin Amy Sherman-Palladino und die Cast-Mitglieder Lauren Graham, die Lorelai Gilmore spielte, und der Luke-Darsteller Scott Patterson äußerten sich zum Ende der Serie und einer potenziellen weiteren Fortsetzung.
Amy Sherman-Palladino: „Der Cliffhanger war beabsichtigt.“
Anlässlich des 25. Jubiläums der Serie verriet die „Gilmore Girls“-Schöpferin Amy Sherman-Palladino gegenüber The Hollywood Reporter, dass sie für die Dreharbeiten der vierteiligen Miniserie „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“, die 2016 erschien, nur ein winziges Zeitfenster gehabt hätten, in dem sie alle verfügbar waren und dass glücklicherweise alles zusammenpasste.
Sherman-Palladino war an der siebten Staffel, die 2007 endete, nicht beteiligt und gab an, diese auch nie gesehen zu haben. Beim Schreiben der Filme habe sie ihre Assistentin gefragt: „Sag mir einfach, ist das in Staffel sieben passiert? Denn wenn ja, nehme ich es nicht noch einmal auf.“ Sie habe Glück gehabt, da die entscheidenden Handlungsstränge, mit denen sie die Serie beenden wollte, nicht verändert worden seien. Daher habe sie gedacht: „Großartig, jetzt kann ich die Serie so beenden, wie ich es möchte.“
Der Cliffhanger von „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“ sei beabsichtigt gewesen, betonte Sherman-Palladino, weil die Serie von einer sich wiederholenden Geschichte sowie von Müttern und Töchtern handle. Für sie sei es immer weniger um einen bestimmten Jungen gegangen, sondern vielmehr um die Umstände und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Ihr Ansatz sei gewesen: „Konzentriert euch darauf, was die Mädchen tun und was die Geschichte zwischen Mutter und Tochter ist, denn darum geht es in der Serie.“
Zwar gebe es wunderbare Jungs und Romanzen, die von den Zuschauern geschätzt würden, aber ihrer Meinung nach stehe im Fokus, was die Mädchen erleben. Selbst wenn sie sechs Jahre lang keinen Freund gehabt hätten, wäre das für sie in Ordnung gewesen. Wer der Vater und was das Baby sei, wisse sie zwar, doch „das bleibt in meinem Kopf“, so Sherman-Palladino.
Lauren Graham: „Ein Weihnachtsfilm wäre eine Möglichkeit.“
Lange galt die Miniserie „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“ als Abschluss der Show – auch wenn sie uns Zuschauer:innen mit Fragen zurückließ. Doch vielleicht können wir ja doch noch auf Nachschub aus Stars Hollow hoffen.
Scott Patterson, der den Diner-Besitzer Luke spielte, erklärte, dass es nach der siebten Staffel keine Möglichkeit für Verabschiedungen gab, da das Serien-Aus für alle unerwartet gewesen sei. Daher freute er sich über die Reunion zur Produktion der Miniserie. „Es gab also kein richtiges Ende, und das war eine Möglichkeit, es richtig zu machen, falls es wirklich das letzte Mal sein sollte – was ich aber nicht glaube.“ Patterson ist also nicht davon überzeugt, dass die Geschichte der „Gilmore Girls“ bereits beendet sei.
Lauren Graham ergänzte dass sie immer dafür offen sei zurückzukehren und Lorelai wieder zu spielen. „Es gibt keinen Grund, warum ich es nicht tun sollte. Natürlich möchte man den Leuten geben, was sie wollen, und gleichzeitig sicherstellen, dass man das Vermächtnis ehrt und nichts tut, um es zu beschädigen“, erklärte die Lorelai-Darstellerin.
„Ich habe immer gesagt, ein Weihnachtsfilm wäre eine Möglichkeit, die Figuren wieder aufleben zu lassen. Das müsste keine ganze Serie sein, und ich denke, es würde Sinn machen, die Stadt zu schmücken und ein festliches Treffen zu veranstalten“, führte Graham ihre Idee aus.
Zwei der Hauptdarsteller:innen wären also an Bord. Und wer weiß, vielleicht erleben wir ja noch einmal den ersten Schneefall des Jahres mit Rory und Lorelai.









