Interview

„Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“: Lauren Graham über ihren neuen Kinofilm

Im Interview spricht „Gilmore Girls“-Star Lauren Graham über ihre Rolle im neuen Colleen-Hoover-Film „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“.

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Video: Universal Pictures / TV Movie

Nach „Nur noch ein einziges Mal“ und „All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You“ ist „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“ der nächste Kinofilm in der Reihe der Colleen-Hoover-Buchadaptionen. Im Oktober reiht sich „Verity“ in die Serie ein.

Der Film „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Colleen Hoover und erzählt ein zutiefst emotionales Liebes- und Familiendrama über Schuld und zweite Chancen. Ab dem 12. März läuft der tief berührende Film in den deutschen Kinos.

Mit dabei ist die Schauspielerin Lauren Graham, die vielen vor allem als Lorelai aus „Gilmore Girls“ bekannt ist. Im Interview verriet sie, warum sie an dem Film mitwirken wollte.

Darum gehts in der neuen Colleen-Hoover-Buchverfimung

Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“ erzählt die Geschichte von Kenna Rowan (Maika Monroe), die nach einem tragischen Unfall ihre große Liebe Scott (Rudy Pankow) verliert – und dafür die schwerwiegendsten Konsequenzen tragen muss. Fünf Jahre verbringt sie im Gefängnis. Als sie endlich entlassen wird, kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück – mit nur einem Ziel: ihre mittlerweile vierjährige Tochter Diem wiederzusehen.

Doch die Vergangenheit lässt sich nicht abschütteln. In der Kleinstadt hat niemand vergessen, weshalb Kenna verurteilt wurde: wegen des Unfalltods von Scott. Dessen Eltern Grace (Lauren Graham) und Patrick (Bradley Whitford) haben nach der Tragödie das Sorgerecht für Diem erhalten – und sie denken nicht daran, Kenna kampflos wieder ins Leben ihrer Tochter zu lassen. Der Konflikt ist unausweichlich – ebenso wie die Frage, ob Vergebung möglich ist.

Lauren Graham im Interview

Lauren Graham (r.) im Kinofilm „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“.
Lauren Graham (r.) im Kinofilm „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“. Foto: Universal Studios

Hattest du Colleen Hoovers Roman „Reminders of Him“ gelesen oder gab es einen anderen Grund, warum du bei diesem Film mitmachen wolltest?

Lauren Graham: Oh, ich hatte dieses Buch nicht gelesen, aber andere Bücher von ihr. Und natürlich habe ich „Reminders of Him“ sofort gelesen, als ich die Rolle bekommen habe.

Aber ich war einfach so bewegt von dem Film und fühlte mich auch sehr geehrt und freute mich, dass sie mich für eine so dramatische Rolle in Betracht gezogen haben. Also habe ich es als Herausforderung gesehen. Und ich konnte mich wirklich mit dem Drehbuch identifizieren. Ich habe nichts Vergleichbares in meinem Leben erlebt, aber ich fand, dass es eine sehr nachvollziehbare Geschichte erzählte. Und deshalb war ich einfach so froh, dabei sein zu dürfen.

Regisseurin Vanessa Caswill und Autorin Colleen Hoover am Set von „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“.
Regisseurin Vanessa Caswill und Autorin Colleen Hoover am Set von „Reminders of Him“. Foto: Universal Studios

Am Set von „Reminders of Him“ hattet ihr rein weibliches Führungsteam. Wie hat sich das auf die Arbeit ausgewirkt?

Es war eine wirklich herzliche, wundervolle Erfahrung. Das ist der erste Film, bei dem ich mit einer Regisseurin zusammengearbeitet habe. Und das allein war schon etwas, das mir sehr gut gefallen hat. Und ja, am Set waren ausschließlich Produzentinnen, und es war einfach wirklich schön. Ich meine, es ist ein schwieriger Film, das Material ist schwierig und hat eine gewisse Schwere, aber unser Set war wirklich schön.

Lauren Graham als Grace und Maika Monroe als Kenna stehen sich im Kinofilm „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“ gegenüber.
Lauren Graham als Grace und Maika Monroe als Kenna im Kinofilm „Für immer ein Teil von dir – Reminders of Him“. Foto: Universal Studios

Mutterschaft, Trauer, Vergebung – wie bist du mit diesen Themen umgegangen, als du dich auf deine Rolle als Grace vorbereitet hast?

Ich weiß es nicht. Ich denke, was man in einem Film wie diesem braucht, ist ein Gespür dafür, wo sich die Figur auf ihrer Reise befindet, damit es nicht immer wieder die gleichen Szenen gibt. Das war wirklich die Herausforderung. Wo genau befindet sie sich auf ihrer Reise der Vergebung oder des Zorns? Was wird sie dem Kind zeigen und was wird sie vor ihr verbergen?

Also habe ich mit meinem Coach, mit dem ich bei den meisten Projekten zusammenarbeite, versucht, sowohl akademisch als auch emotional an die Sache heranzugehen. 

Und ich kann mir vorstellen, dass es eine ganz andere Art ist, eine Mutter zu spielen, als Lorelai in „Gilmore Girls“.

Nun, ich habe immer gesagt, dass ich die Mutter nicht als Figur betrachte, sondern nur als Lebensumstand. Es gibt also viele, viele Möglichkeiten, diese Rolle zu spielen. Es gibt kein stereotypes Bild für diese Rolle, aber ich habe mich auf jeden Fall gefreut, die Chance zu bekommen, eine andere Art von Figur zu spielen.

Das komplette Interview mit Lauren Graham siehst du oben im Video.