DSDS-Star rechnet nach Finale knallhart mit DSDS und Bohlen ab: „Bodenlos“
Nach dem gefeierten „DSDS“-Sieg ist jetzt die Zeit der Abrechnung gekommen. In einem emotionalen Statement fallen harte Worte über Verträge, Dieter Bohlen und die Zeit nach dem großen Finale.

2018 wurde Marie Wegener über Nacht zum Star. Mit gerade einmal 16 Jahren gewann sie 2018 „Deutschland sucht den Superstar“ und schrieb Geschichte als jüngste Siegerin der Castingshow. Damals schien ihre Karriere perfekt zu starten: 100.000 Euro Preisgeld, über die sich zuletzt auch Menowin Fröhlich freuen durfte, ein Vertrag bei Universal Music und ein von Dieter Bohlen produzierter Gewinner-Song. Doch heute zeichnet die Sängerin ein völlig anderes Bild von ihrer Zeit nach der Show.
In einem emotionalen Instagram-Video spricht die heute 24-Jährige ungewöhnlich offen über die Schattenseiten ihrer Karriere und spart dabei weder mit Kritik an „DSDS“ noch an den damaligen Umständen hinter den Kulissen. Ihre Aussagen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt, denn das DSDS-Finale 2026 ist gerade erst über die Bühne gegangen ...
Marie Wegener erhebt schwere Vorwürfe
Besonders deutlich wird Marie Wegener, als sie über ihre damaligen Verträge spricht. „Diese Verträge waren so bodenlos“, erklärt die Sängerin unverblümt. Vor allem die musikalische Richtung sei damals offenbar nicht ihre eigene Entscheidung gewesen. „Man kannte mich bei DSDS eigentlich fast nur mit englischen Songs und dann habe ich Verträge unterschrieben und zack, ich war in der Schlagerbranche“, schildert sie ihren Fans.
Für viele Zuschauer:innen galt Marie Wegener damals als große Hoffnungsträgerin der Show. Doch hinter den Kulissen habe sie sich offenbar zunehmend fremdbestimmt gefühlt. Nachdem sie schließlich aus den Verträgen entlassen worden war, wollte sie musikalisch neu anfangen.
All dieser Fallstricke ist sich auch der diesjährige Sieger Menowin Fröhlich bewusst, der nun zugab, Angst vor einem erneuten Absturz zu haben >>>

Nach „DSDS“ folgte der Absturz
Gemeinsam mit ihrem damaligen Freund gründete Marie anschließend das Projekt „Mary Lane“. Dieses Mal setzte sie wieder auf englischsprachige Musik. Doch der Neustart entwickelte sich laut ihrer Aussage zum finanziellen Fiasko. Die Sängerin berichtet, dabei rund 20.000 Euro Minus gemacht zu haben. Um über die Runden zu kommen, habe sie sogar ihr Auto verkaufen müssen. Besonders bitter: Marie beschreibt diese Zeit als die „depressivste Phase“ ihres Lebens.
Rückblickend zieht sie deshalb ein bitteres Fazit: „Wenn ich damals gewusst hätte, was auf mich zukommen würde, wäre ich diesen Weg so nicht gegangen.“
Auch Dieter Bohlen und „DSDS“ geraten in die Kritik
Es ist nicht das erste Mal, dass Marie Wegener kritisch auf ihre Zeit bei „Deutschland sucht den Superstar“ zurückblickt. Bereits zuvor hatte sie öffentlich erklärt, sich während der Show nicht ernst genommen gefühlt zu haben.
Auch die aktuelle Entwicklung von „DSDS“ sieht die ehemalige Gewinnerin offenbar kritisch. In der Vergangenheit äußerte sie sich bereits skeptisch über die moderne Castingwelt und sorgte mit ihren Aussagen immer wieder für Diskussionen unter Fans der RTL-Show.
Während Dieter Bohlen, der aktuell im Netz heftig gegen die diesjährige Zweitplatzierte Constance Dizendorf schießt, für viele Zuschauerinnen und Zuschauer untrennbar mit „DSDS“ verbunden bleibt, zeigt Maries Geschichte nun erneut, wie unterschiedlich ehemalige Kandidat:innen ihre Zeit bei der Kultsendung rückblickend bewerten. Eines wird jedoch immer wieder deutlich: Es ist nicht alles Gold, was glänzt ...






