Der Tod steht ihnen gut: Erster Trailer zu „Evil Dead Burn“ ist da
Familie kann für viele regelrechten Horror verursachen. Wer das zumindest bis jetzt nicht glaubt, sollte sich definitiv den ersten Trailer zu „Evil Dead Burn“ anschauen, denn dieser beweist, dass man sich an der ach so netten Verwandtschaft regelrecht die Finger verbrennen kann …

Wenn Autositze, Kerzenwachs und Spülmaschinen zu Mordinstrumenten werden, dann weiß man, dass wieder die Deadites der „Evil Dead“-Reihe wüten. Und auch der Trailer zum neuesten Teil des Franchises beweist, dass keine Gefangenen gemacht werden. Aber worum geht es in „Evil Dead Burn“? Wann erscheint der Film? Und wieso sollte man Autotüren in Zukunft vorsichtig schließen?
„Evil Dead Burn“: Darum geht's im Horrorfilm

Das Letzte, was man braucht, nachdem man den eigenen Ehemann verloren hat, ist eine Familienzusammenkunft – insbesondere, wenn die meisten Mitglieder direkt aus der Hölle kommen. Doch haargenau das entpuppt sich als Alices (Souheila Yacoub) Schicksal, die auf dem Familiensitz ihrer Schwiegereltern urplötzlich von allerlei Deadites heimgesucht wird, nachdem jemand aus dem Necronomicon Ex-Mortis (auch bekannt als das Buch der Toten) vorgelesen hat. Aus der Trauerbewältigung wird urplötzlich ein Kampf ums nackte Überleben … oder kann das Aufreißen neuer Wunden vielleicht sogar beim Heilen alter Wunden helfen?
Alles beim Alten: „Evil Dead Burn“ setzt auf Altbewährtes
Wie die meisten „Evil Dead“-Filme setzt auch „Burn“ auf einen eher unverbrauchten Cast. Hauptdarstellerin Souheila Yacoub ist zwar keine Newcomerin, spielte bisher in größeren Filmen wie „Dune“ oder kleineren Filmen wie dem Nic-Cage-Vehikel „The Carpenter’s Son“ aber eher Nebenrollen. Die bekannteste Person im Cast dürfte noch Hunter Doohan sein, den jüngere Fans wohl als Tyler aus der Serie „Wednesday“ kennen.
Deutlich bekannter sind aber die Gesichter, die hinter der Kamera die Fäden in der Hand haben. So kehren die „Evil Dead“-Urgesteine und Schöpfer Sam Raimi und Bruce Campbell als Produzenten zurück. Ein weiterer Rückkehrer ist Lee Cronin, der nicht gerade mit seiner eigenen Version von „Die Mumie“ in den Kinos vertreten ist, sondern auch den Vorgänger „Evil Dead Rise“ inszenierte. Diesmal fungiert er aber nur als ausführender Produzent.
Der letzte im Bunde ist Regisseur Sébastien Vaniček, der für „Evil Dead Burn“ nicht nur hinter der Kamera stand und das Team dirigierte, sondern auch teilweise am Drehbuch mitschrieb. Dies ist sein erster großer Horrorfilm, auch wenn er mit dem Spinnen-Horror-Streifen „Vermines“ 2023 einen Achtungserfolg einfahren konnte.
Ob „Evil Dead Burn“ vielleicht sogar mehr als ein Achtungserfolg werden kann, wird sich am 09. Juli zeigen, denn dann startet der Film in Deutschland. Und selbst wenn der Teil nicht überzeugen sollte, ist mit „Evil Dead Wrath“ bereits der nächste Eintrag der Reihe in Arbeit.






