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„Being Eddie“ auf Netflix: So offen spricht Eddie Murphy über seine zehn Kinder

In der neuen Netflix-Doku „Being Eddie“ zeigt Eddie Murphy so viel Privatleben wie nie zuvor – und gewährt dabei einen emotionalen Einblick in sein Leben als Vater von zehn Kindern.

Eddie Murphy lachend, während eines Inteviews
Die neue Netflix-Doku nimmt das bewegte Leben von Eddie Murphy genauer unter die Lupe. Foto: IMAGO / ZUMA Press

Eddie Murphy, einer der größten Hollywoods-Comedians, zieht in der neuen Netflix-Dokumentation „Being Eddie“ überraschend intime Grenzen auf – und überschreitet sie zugleich. Der 64-Jährige spricht darin nicht nur über fünf Jahrzehnte Karriere, sondern vor allem über das, was ihm heute am wichtigsten ist: seine Familie. Besonders seine zehn Kinder stehen im Mittelpunkt und zeigen eine Seite des Komikers, die Fans selten zu sehen bekommen.

Wie Eddie Murphy seine Großfamilie wirklich erlebt

Im Interview zur Doku erklärt Murphy überraschend offen, dass seine Kinder seine größte Lebensaufgabe sind. „Meine Kinder sind das Zentrum von allem“, sagt er – ein Satz, der im Film wieder und wieder spürbar wird. Früher, so erzählt er, habe er ein intensives, teilweise chaotisches Leben geführt und „manchmal zwei Tage am Stück wach“ geblieben. Heute sieht sein Alltag völlig anders aus: ruhiger, liebevoller, geerdeter. Auch Einblicke in sein L.A.-Anwesen gehören dazu: Zum ersten Mal lässt Murphy die Kameras so nah an sein Privatleben heran.

Murphy spricht ausführlich über die Dynamik seiner zehn Kinder – eine Patchwork-Familie, die sich über mehrere Jahrzehnte und Beziehungen erstreckt. Seine ältesten Kinder – Eric und Bria – sind mittlerweile selbst Erwachsene, während seine jüngsten, Izzy und Max, mit neun und sechs Jahren noch in der Grundschule stehen. Seine Frau Paige Butcher hält die Familie dabei zusammen; mit ihr lebt er heute ein deutlich ruhigeres Leben als früher.

„Being Eddie“: Der schwere Weg zu einer guten Vater-Kind-Beziehung

In der Doku wird auch deutlich, dass nicht jede Beziehung problemlos verlief. Besonders die Vergangenheit mit Ex-Partnerin Mel B und ihrem Sohn Angel sorgt bis heute für Schlagzeilen. Murphy hatte die Vaterschaft zunächst infrage gestellt – heute sei das Verhältnis deutlich besser.

Auch andere ernste Themen spart Murphy in „Being Eddie“ nicht aus. Der frühe Mord an seinem Vater, der Tod seines Bruders Charlie oder die Verluste befreundeter Comedians wie Redd Foxx – all das habe ihn geprägt. Gleichzeitig wird deutlich: Seine Familie ist heute der Grund, warum Murphy so stabil im Leben steht. Wo früher Partys, nächtelange Arbeitssessions und ein unruhiger Lebensstil dominierten, gibt es jetzt Routinen, gemeinsame Abende und die Priorität, ein präsenter Vater zu sein.

Eddie Murphy: Werden seine zehn Kinder in der Netflix-Doku gezeigt?

Kurz gesagt: Ja – aber nur in ausgewählten Momenten. Die Doku beschäftigt sich hauptsächlich mit der Persona Eddie Murphy selbst, und das über sein Familienleben hinaus, jedoch vermittelt sie wiederum einen klaren Eindruck davon, wie stark seine Kinder Murphys Identität prägen. Fans bekommen private Einblicke, Familienfotos, Rückblicke und persönliche Anekdoten – allerdings ohne die Grenze zur Privatsphäre dabei zu überschreiten.

Quellen

  • People

  • „Being Eddie“ auf Netflix