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„Battlefield“-Verfilmung: Michael B. Jordan ruft aufs Schlachtfeld

Videospielverfilmungen boomen weiterhin in der Unterhaltungsindustrie. Als Nächstes möchte man sich „Battlefield“ annehmen – und mustert bereits die ersten potenziellen Soldaten vor und hinter der Kamera.

Michael B. Jordan hält eine Waffe in der Hand und drückt eine andere Person gegen die Wand.
Der richtige Mann fürs „Battlefield“? Michael B. Jordan (r.) plant einen „Battlefield“-Film. Foto: IMAGO / Cinema Publishers Collection

Während die Ära der Superhelden langsam vorbeizieht, hat die Film- und Serienlandschaft den neuen großen Trend entdeckt: Videospielverfilmungen. Während mit „Arcane“, dem „Super Mario Galaxy Film“ und „Minecraft“ bereits gigantische Erfolge eingefahren werden konnten, sieht es an der Front der Shooter-Adaptionen eher durchwachsen aus. Die Versuche, das Publikum für „Borderlands“ oder „Halo“ zu begeistern, funktionierten eher schlecht als recht. Das hält Hollywood dennoch nicht davon ab, nachzusehen, welche großen Titel des Genres man als Nächstes umsetzen könnte – und Michael B. Jordan scheint mit „Battlefield“ sein Traumprojekt gefunden zu haben.

„Battlefield“: Was hat es mit der Videospielreihe auf sich?

1999, drei Jahre bevor es „Battlefield“ gab, wurde mit „Codename Eagle“ der Grundstein für die Reihe gelegt. Das dahinterstehende Studio DICE wurde 2000 von EA aufgekauft, was dazu führte, dass 2002 mit „Battlefield 1942“ der erste offizielle Teil erschien. Seitdem folgten in der Hauptreihe 13 weitere Ableger, die üblicherweise als Ego-Shooter in unterschiedlichsten Zeitperioden angesiedelt sind. Mal befindet man sich im Ersten Weltkrieg, mal in der fernen Zukunft des Jahres 2142.

Was „Battlefield“ von anderen Shootern wie „Call of Duty“ oder „Rainbow Six Siege“ abgrenzt, ist vor allem der hohe Grad an Zerstörbarkeit der Umgebung. Dächer, Türen, Wände oder Böden – kaum etwas ist vor Schusswaffen, Granaten, Panzern oder Flugzeugen sicher. Die Fahrzeuge sind ohnehin eine der großen Besonderheiten der Reihe. Ähnlich wie in „Star Wars: Battlefront“ kann man während der Multiplayer-Matches nahtlos zwischen Infanterie und verschiedenen Kriegsmaschinen wechseln. Doch lässt sich dieses dynamische Spielgefühl überhaupt auf die große Leinwand übertragen?

Michael B. Jordan: Was sind seine Pläne für die „Battlefield“-Adaption?

Manch einer mag argumentieren, dass es keinen „Battlefield“-Film braucht, da Christopher Nolans „Dunkirk“ mit seiner Erzählstruktur bereits eine Schlacht aus mehreren Perspektiven inszeniert hat. Ob ein ähnlicher Ansatz verfolgt wird, ist bislang allerdings unklar.

Fest steht bisher nur, dass Christopher McQuarrie, bekannt für seine Arbeit an der „Mission: Impossible“-Reihe, und Michael B. Jordan das Projekt gemeinsam realisieren wollen. Aktuell wird die Idee verschiedenen Studios vorgestellt, da ein klassischer Kinostart angestrebt wird. Streaminganbieter wie Netflix sollen laut Insidern derzeit keine Rolle spielen. Auch Jordans eigene Beteiligung ist noch nicht abschließend geklärt – aktuell ist offen, ob er neben der Produzentenrolle auch vor der Kamera stehen wird. Weitere Details, etwa zum Drehbuch oder zur Besetzung, sind bislang nicht bekannt.

Startdatum: Wann kann man mit dem „Battlefield“-Film rechnen?

Da sich das Projekt noch in einer frühen Pitch-Phase befindet, ist unklar, ob der Film überhaupt realisiert wird. Angesichts der Namen, die daran beteiligt sind, stehen die Chancen jedoch gut, dass sich zeitnah ein Studio findet. Auch die Tatsache, dass der neueste Ableger „Battlefield 6“ sich sehr gut verkauft wird, sollte Wind auf den Segeln von Jordan und McQuarrie sein.

Sollte das Projekt grünes Licht erhalten, ist mit einer Produktionszeit von mindestens zwei Jahren zu rechnen. Eine Veröffentlichung vor Herbst oder Ende 2028 erscheint daher unwahrscheinlich, im Zweifel könnte sich der Start sogar bis 2029 verschieben. Bleibt also abzuwarten, was zuerst kommt: der nächste „Battlefield“-Teil – oder die Verfilmung.