Angeschlagener Franjo Pooth endlich bei Sohn Rocco - doch die Lage bleibt ernst
Nach einer 36-Stunden-Odyssee ist Franjo Pooth bei Sohn Rocco in Dubai angekommen.

Seit dem Ausbruch des Kriegs im Iran ist die Lage in der gesamten Region angespannt. Auch Dubai geriet zuletzt ins Visier von Raketen. Für Franjo und Verona Pooth ein Albtraum, schließlich ist ihr Sohn Rocco in der Wüstenmetropole. Für den Vater stand deshalb sofort fest: Er muss zu seinem Sohn. Nach einem kräftezehrenden Trip quer durch mehrere Länder konnte er Rocco nun endlich in die Arme schließen.
36 Stunden unterwegs – trotz Flugchaos in Dubai
Direkt nach einem Gerichtstermin in Düsseldorf machte sich Franjo Pooth auf den Weg nach Dubai. Die Route war jedoch ziemlich kompliziert: über Istanbul und Kairo ging es weiter nach Riad in Saudi-Arabien. Von dort aus startete der wohl anstrengendste Teil der Reise – eine rund 1000 Kilometer lange Autofahrt durch die Wüste.
Verona Pooth, die über Franjo Pooths Reise nach Dubai auf Instagram berichtete, schilderte im Vorfeld die Pläne: Von der saudischen Grenze sollte ein Fahrer ihn in einem gepanzerten Wagen sicher nach Dubai bringen. Die Fahrt dauerte ganze zehn Stunden. Insgesamt war Franjo mehr als 36 Stunden unterwegs, um zu Sohn Rocco nach Dubai zu gelangen.
Rocco Poth und Papa Franjo vereint
In der Nacht kam dann endlich die erlösende Nachricht: Franjo ist angekommen. Gegenüber „Bild“ sagte er: „Rocco war happy. Natürlich. Louisa auch. Ist doch was anderes, wenn der Papa da ist.“ Später ergänzte er: „Was für eine Odyssee. Müde bin ich, aber happy. Es ist alles gut.“
Rocco war in Dubai übrigens nicht allein. Louisa, die Freundin seines Bruders San Diego Pooth, sowie die Eltern seines besten Freundes waren bei ihm. Doch als sich die Gefahrenlage spürbar zuspitzte und Raketen in der Wüstenstadt explodierten, wollten die Eltern kein Risiko mehr eingehen.
Planänderung aus Sorge um die Familie
Die „Rettungsmission“ war aber ursprünglich ganz anders geplant. Eigentlich wollte Franjo sich mit Rocco an der Grenze zu Saudi-Arabien treffen und mit ihm gemeinsam zurück in die deutsche Heimat ausreisen. Doch als Verona und Franjo hörten, dass der gebuchte Fahrer für die Autofahrt an die extra Medikamente und Wasserreserven ins Fahrzeug lud, schien der Plan viel zu riskant. Die Lage im Nahen Osten war bereits zu Planänderung aus Sorge um die Familie.
Rocco blieb deshalb in der Penthouse-Wohnung der Familie in Dubai und wartete dort auf Papa Franjo. Trotz der Erleichterung über das Wiedersehen bleibt die Situation aber angespannt. Ob Dubai erneut Ziel iranischer Angriffe wird, kann bislang niemand so genau sagen. Für die Familie Pooth zählt jetzt aber vor allem erst mal eines: zusammenzuhalten.






