„XY Spuren des Verbrechens“: Neue Folge beleuchtet erschreckende Femizide
Die heutige Folge der ZDF-Serie „XY Spuren des Verbrechens“ lenkt den Blick auf ein Thema, das oft erst dann Aufmerksamkeit erhält, wenn es bereits zu spät ist: Gewalt an Frauen.

Im letzten Jahr wurden 308 Frauen und Mädchen laut Polizeilicher Kriminalstatistik Opfer eines Femizids – Tendenz steigend. In 132 Fällen war der Täter der aktuelle oder ehemalige Partner.
Die heutige Ausgabe von „XY – Spuren des Verbrechens“ ist heute Abend um 19:25 bei ZDF zu sehen und widmet sich genau dieser Form der tödlichen Gewalt. Moderatorin und Journalistin Helene Reiner beleuchtet Verbrechen, bei denen Kontrolle und Macht zum zentralen Motiv wurden – und zeigt, warum Frauen besonders häufig im nahen sozialen Umfeld Opfer schwerster Gewalt werden.
Wahre Fälle, die bis heute erschüttern
Moderatorin Helene Reiner führt durch die Sendung und blickt auf mehrere Verbrechen zurück, die bereits bei „Aktenzeichen XY … Ungelöst“ thematisiert wurden. Im Mittelpunkt stehen dabei Fälle, die nicht nur wegen ihrer Brutalität, sondern auch wegen ihrer Hintergründe für großes Entsetzen sorgten.
Unter anderem erinnert die Doku an einen Doppelmord an einer Mutter und ihrer Tochter, der Deutschland in den 1970er-Jahren bewegte. Die Sendung zeichnet zudem einen weiteren erschreckenden Fall nach, bei dem eine Frau aufgrund der verletzten Ehre ihres Partners getötet wurde.
Expertenwissen liefert Insider-Einblicke
Ergänzt werden die Fallgeschichten durch Einschätzungen von Fachleuten. Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern erklärt, mit welchen Herausforderungen Ermittler:innen konfrontiert werden,wenn Täter und Opfer aus demselben sozialen Umfeld stammen. Außerdem zeigt er auf, welche Schutzmaßnahmen die Polizei heute ergreifen kann, um gefährdete Frauen besser zu unterstützen.
Darüber hinaus äußert sich der Richter Dr. Laurent Lafleur zu der Frage, warum der Begriff des Femizids in der deutschen Rechtssprechung auf Schwierigkeiten stößt.









