DJI Osmo Pocket 4: Diese kleine Kamera hat es völlig in sich
Die Osmo Pocket 4 bekommt unter anderem einen größeren Sensor, neue Tracking-Funktionen, mehr internen Speicher und extrem starke Zeitlupenaufnahmen.
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Es gibt Technik, die versucht möglichst groß, auffällig und professionell auszusehen. Und dann gibt es Geräte wie die DJI Osmo Pocket 4.
Eine Kamera, die locker in die Jackentasche passt – aber Features mitbringt, die inzwischen selbst für ambitionierte Creator ziemlich ernst werden.
Denn DJI hat bei der neuen Pocket-Generation nicht einfach nur Kleinigkeiten verändert. Die Osmo Pocket 4 bekommt unter anderem einen größeren Sensor, neue Tracking-Funktionen, mehr internen Speicher und extrem starke Zeitlupenaufnahmen.
Und genau dadurch wird das Ding spannend.
4K mit 240 FPS in dieser Größe ist schon ziemlich krass
Der wahrscheinlich auffälligste Punkt zuerst: Die Osmo Pocket 4 kann Zeitlupen in 4K mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde aufnehmen.
Und das ist für eine Kamera in dieser Größe schon ziemlich beeindruckend.
Gerade bei schnellen Bewegungen, Sportaufnahmen oder dynamischen Social-Media-Clips entstehen dadurch extrem flüssige Slow-Motion-Aufnahmen mit deutlich mehr Details als bei klassischen Smartphone-Zeitlupen.
DJI verbaut dafür einen 1-Zoll-CMOS-Sensor mit bis zu 37 Megapixeln. Der größere Sensor soll außerdem gerade bei wenig Licht sichtbar bessere Ergebnisse liefern.
Der Gimbal bleibt weiterhin das eigentliche Highlight
Wer schon mal eine Osmo Pocket genutzt hat, weiß: Der eigentliche Star ist oft gar nicht die Kamera selbst, sondern der mechanische 3-Achsen-Gimbal.
Und genau daran hält DJI auch bei der Pocket 4 fest.
Die Kamera stabilisiert Aufnahmen direkt mechanisch statt nur digital. Bedeutet konkret: Selbst beim Gehen oder schnellen Bewegungen wirken Clips deutlich ruhiger und flüssiger.
Dazu kommen verschiedene Gimbal-Modi für kontrolliertere Kamerafahrten. Genau das sorgt dafür, dass selbst spontane Aufnahmen schnell deutlich hochwertiger aussehen als klassische Handyvideos.
ActiveTrack wird noch smarter
DJI baut außerdem die Tracking-Funktionen weiter aus. Die Osmo Pocket 4 unterstützt ActiveTrack 7.0 und kann Motive auch bei vierfachem Zoom weiter verfolgen. Zusätzlich gibt es Funktionen wie Spotlight Follow und Dynamic Framing.
Besonders für Vlogs oder Solo-Creator dürfte das interessant werden. Kamera aufstellen, bewegen, filmen – und die Pocket versucht automatisch, das Motiv sauber im Bild zu halten.
Das klingt erstmal simpel, macht im Alltag aber oft einen riesigen Unterschied.
Fokus, Farben und Low-Light werden deutlich ernster
Auch beim Autofokus legt DJI nach. Die Pocket 4 setzt auf intelligenteren Autofokus mit Motivverfolgung und Priorisierung registrierter Motive. Bedeutet: Die Kamera soll das gewünschte Motiv zuverlässiger scharf halten, ohne ständig sichtbar nachzupumpen.
Dazu kommen bis zu 14 Stufen Dynamikumfang und ein 10-Bit-D-Log-Profil.
Klingt erstmal nach typischem Techniksprech, ist aber gerade für Creator spannend, die ihre Videos später bearbeiten wollen. Mehr Dynamikumfang bedeutet am Ende oft mehr Details in hellen und dunklen Bereichen – gerade bei Sonnenaufgang, Nachtaufnahmen oder schwierigen Lichtsituationen.
Mehr Speicher und längere Laufzeit
DJI macht die Pocket 4 außerdem alltagstauglicher. Die Kamera bringt 107 GB integrierten Speicher mit. Bedeutet auch: Nicht sofort Panik bekommen, wenn gerade keine Speicherkarte greifbar ist.
Dazu kommt Schnellladen und laut DJI eine Laufzeit von bis zu 240 Minuten bei Aufnahmen in 1080p mit 24 fps.
Für eine Kamera dieser Größe ist das ziemlich ordentlich.
Genau die Art Kamera, die man wirklich mitnimmt
Und genau hier liegt wahrscheinlich der größte Vorteil der Osmo Pocket 4. Viele Kameras machen theoretisch bessere Aufnahmen. Bleiben dann aber zuhause liegen, weil sie zu groß, zu schwer oder zu nervig im Alltag sind.
Die Pocket 4 ist das komplette Gegenteil davon. Tasche auf, Kamera raus, Gimbal startet, Aufnahme läuft. Genau deshalb wirken die Osmo-Pocket-Modelle seit Jahren so beliebt bei Vloggern, Reisenden und Content-Creatorn.
Und die neue Generation schraubt dieses Prinzip jetzt technisch nochmal deutlich nach oben.
DJI macht mobile Creator-Kameras immer stärker
Die DJI Osmo Pocket 4 wirkt wie der nächste große Schritt für mobile Creator. 4K mit 240 FPS, großer 1-Zoll-Sensor, verbesserter Autofokus, ActiveTrack 7.0, integrierter Speicher und mechanische Stabilisierung machen ziemlich klar, wohin die Reise geht.
DJI versucht hier offensichtlich nicht einfach nur eine kleine Kamera zu bauen. Sondern eine möglichst unkomplizierte Creator-Kamera, die man tatsächlich jeden Tag dabei hat.
Und genau das macht die Osmo Pocket 4 gerade so interessant.







