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Der Herr der Ringe: Alle Mechaniken aus dem Magic-Set „Geschichten aus Mittelerde“ erklärt

Mit „Der Herr der Ringe: Geschichten aus Mittelerde“ erscheint erstmals ein ganzes Set für Magic the Gathering aus einer anderen Marke. Diese Mechaniken müsst ihr kennen.

Der Herr der Ringe: Alle Mechaniken aus dem Magic-Set „Geschichten aus Mittelerde“ erklärt
Diese Mechaniken findet ihr im „Magic the Gathering“-Set „Der Herr der Ringe: Geschichten aus Mittelerde“. Foto: Wizards of the Coast / Anato Finnstark

Mit den „Universes Beyond“ hat Wizards of the Coast die Möglichkeiten für ihr Sammelkartenspiel „Magic the Gathering“ weit aufgestoßen. Dadurch können nämlich Karten zu anderen Marken produziert werden – zum Beispiel gibt es bereits Crossover mit „Transformers“ oder „Stranger Things“. Doch nun erscheint bald das wohl größte bisherige Projekt: Das Set „Der Herr der Ringe: Geschichten aus Mittelerde“, basierend auf den Romanen von J.R.R. Tolkien.

Das ist ein durchaus wichtiger Punkt. Denn wer nur die Filme kennt, wird sich vermutlich über einige der Karten wundern. Namen wie „Gothmog“ oder „Tom Bombadil“ kommen in der Trilogie von Peter Jackson nämlich nicht vor, in „Geschichten aus Mittelerde“ aber schon. Damit ihr euch aber nicht vollkommen unvorbereitet neue Karten holt, haben wir für euch zusammengefasst, was für Karten-Arten und -Mechaniken der Fokus der Spiele-Entwickler:innen waren.

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Video: Prime Video

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Wie in jedem „Magic“-Set gibt es einige Funktionen, die das Spielerlebnis bestimmen. Für das „Herr der Ringe“-Set wurde nur eine einzige Mechanik neu erfunden, die jedoch enorm komplex ist:

  • Der Ring führt dich in Versuchung: Sobald euch der Eine Ring in Versuchung führt, bekommt ihr ein Emblem. Dieses erhält für jede weitere Instanz von „The Ring tempts you“, so der englische Ausdruck, eine neue Fertigkeit. Zusätzlich müsst eine Kreatur als Ring-Träger:in auswählen, welche über eben diese Fertigkeiten verfügt.

Abseits dessen gibt es einige Mechaniken und Funktionen, die zurückkehren:

  • Speise-Spielsteine: Hobbits essen gerne – das wissen alle Fans. Umso passender ist es, dass ihr mit Karten wie „Zweites Frühstück“ Speise-Spielsteine erzeugt, die Spieler:innen bereits aus „Throne of Eldraine“ kennen. Diese Artefakte könnt ihr für zwei Mana opfern, um drei Lebenspunkte wiederzubekommen.
  • Aufmarsch: Um die schiere Masse an Orks darzustellen, die Sauron unterstehen, wurde diese Mechanik aus „War of the Spark“ reaktiviert. Hierbei erzeugt ihr einen Ork-Spielstein und legt so viele +1+1-Marken auf sie, wie die Aufmarsch-Anzahl beträgt. Für jeden weiteren Spruch mit „Aufmarsch“ bekommt dieser Spielstein dann weitere Marken.
  • Sagen: „Der Herr der Ringe“ ist eine epische Geschichte, in der noch weitere epische Geschichten erzählt werden. Umso passender ist es, dass in „Magic“ Legenden oder ähnliche Erzählungen in Sagen erzählt werden, die wie ein Buch pro Kapitel neue Effekte entfalten. Unter den bisher gezeigten Karten ist zum Beispiel die Aufzählung der Ents, in der ihr unterschiedliche Kreaturennamen nennen könnt, um die nächste Kreatur mit einer zusätzlichen +1+1-Marke ins Spiel kommen zu lassen.

Abseits dessen hat das Set noch einen sehr starken Fokus auf legendären Kreaturen – davon bietet das Epos von Tolkien so viele, dass Figuren wie Gandalf, Frodo oder auch Sauron direkt mehrere Karten bekommen. Doch nicht nur neue Kreaturen sind hier legendär – auch Länder, wie „Minas Tirith“, oder Verzauberungen, wie „Die Feuer des Schicksalsbergs“.

Der Herr der Ringe: Geschichten aus Mittelerde“ erscheint am 20. Juni für „MtG Arena“ und am 23. Juni als physische Version.

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