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„Spreewaldkrimi“: Nur noch eine Folge nach „Böses muss mit Bösem enden“ – ZDF erklärt sich

Das ZDF bestätigt das Ende des „Spreewaldkrimi“. Nach fast 20 Jahren wird derzeit der letzte Film mit Christian Redl gedreht. Warum die Erfolgsreihe trotzdem endet, erfährst du hier.

Spreewaldkrimi - Mein ist der Tod - Drehstart: v.l.: Thorsten Krüger (Christian Redl) und Martin Fichte (Thorsten Merten)
„Spreewaldkrimi - Mein ist der Tod“ - Drehstart: v.l.: Thorsten Krüger (Christian Redl) und Martin Fichte (Thorsten Merten). Foto: ZDF / Oliver Feist

Der „Spreewaldkrimi“ gehört seit fast zwei Jahrzehnten zu den markantesten Krimi-Formaten im deutschen Fernsehen. Doch nun steht fest: Das ZDF arbeitet derzeit am letzten Film der Serie. Für viele Fans kommt diese Nachricht überraschend – schließlich waren die Einschaltquoten zuletzt weiterhin stark.

ZDF bestätigt Ende des „Spreewaldkrimi“

Im Spreewald laufen aktuell die Dreharbeiten zum Film „Mein ist der Tod“. Laut ZDF handelt es sich dabei um den finalen Teil der Reihe. Damit endet eine Krimiserie, die seit ihrer Premiere im Jahr 2006 über viele Jahre zum festen Bestandteil des ZDF-Programms gehörte.

Auf Anfrage von „TV Spielfilm“ erklärte die Redaktion des Senders: „Der Abschied von dieser ebenso originellen wie atmosphärisch dichten und über viele Jahre erfolgreichen Reihe fällt uns nicht leicht.“

Gleichzeitig zeigt sich das ZDF zufrieden mit dem Abschluss der Reihe. Für den letzten Film wurde noch einmal Regisseur Kai Wessel verpflichtet – er hatte bereits die erste Folge inszeniert.

Warum der „Spreewaldkrimi“ endet

Viele Zuschauer fragen sich nun, warum ein erfolgreiches Format überhaupt beendet wird. Schließlich erreichten die Filme regelmäßig ein großes Publikum.

Das ZDF erklärt die Entscheidung so: „Die Weiterentwicklung unseres fiktionalen Portfolios ist ein kontinuierlicher Prozess. Vor diesem Hintergrund trennen wir uns nach rund 20 Jahren von dieser besonderen Reihe, um Raum für neue programmliche Akzente zu schaffen.“

Damit deutet der Sender an, dass es sich weniger um ein Quotenproblem handelt – sondern um eine strategische Programmentscheidung.

„Spreewaldkrimi“ hatte starken Quoten

Der „Spreewaldkrimi“ startete im November 2006 im ZDF. Seitdem entstanden insgesamt 17 Filme, die meist als „Fernsehfilm der Woche“ ausgestrahlt wurden. Zuletzt erschien fast jedes Jahr eine neue Episode.

Auch die jüngste Folge „Böses muss mit Bösem enden“, die im Februar 2025 erstmals lief und heute Abend ab 20.15 Uhr auf 3Sat wiederholt wird, zeigte, wie beliebt die Reihe weiterhin ist: 5,79 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten beim ersten Mal ein – ein Marktanteil von 23 Prozent.

In der Spitze erreichte die Reihe sogar über 7 Millionen Zuschauer.

Letzter Fall für Kommissar Krüger

Im finalen Film „Mein ist der Tod“ gerät Hauptfigur Krüger (Christian Redl) selbst in eine dramatische Situation. Der Ermittler wacht im Krankenhaus auf – ohne Erinnerung daran, wie er dorthin gekommen ist.

Während er versucht, die Ereignisse der vergangenen Nacht zu rekonstruieren, entdeckt Polizeihauptkommissar Martin Fichte (Thorsten Merten) eine Leiche. Das Opfer ist Jonas Lenk, der offenbar bei einer Explosion ums Leben gekommen ist.

Krüger kannte den jungen Mann gut: In den Wochen zuvor hatte er ihn durch eine persönliche Krise begleitet. Der Tod des Mannes erschüttert ihn tief. Gleichzeitig kämpft der Ermittler darum, seine eigenen Erinnerungen zurückzubekommen und verschwindet schließlich, um selbst nach dem Täter zu suchen.

Dank an die prägenden Gesichter der Reihe

In seinem Statement bedankt sich das ZDF ausdrücklich bei den Hauptdarstellern der Serie. Christian Redl und Thorsten Merten hätten dem „Spreewaldkrimi“ über viele Jahre hinweg sein „unverwechselbares Gesicht“ gegeben.

Außerdem habe die Reihe immer wieder „die Grenzen des Erzählbaren ausgelotet und der Region Spreewald eine einzigartige filmische Präsenz verschafft“, heißt es vom Sender.

Wer sich vorm großen Finale noch einmal auf den neusten Stand bringen will, sollte heute um 20.15 Uhr 3Sat einschalten. Der Sender zeigt heute die Wiederholung des vorletzten Films „Spreewaldkrimi: Böses muss mit Bösem enden“.

Quellen