TV-Serien

Wolfskopf per Post: Neuer ZDF-„Garmisch-Krimi“ schockt mit brisantem Mordfall

Neuer ZDF-Krimi „Wolfsmord“: Ein Mordfall rund um den Wolf erschüttert Garmisch. Handlung, Cast, Drehorte und Sendetermin im Überblick.

“Der Garmisch-Krimi - Wolfsmord“: Ira Zach (Lavinia Wilson) und Daphne Meindl (Philine Schmölzer) stehen auf einer Wiese in Garmisch vor hohen Bergen, deren Gipfel der Nebel bedeckt.
Ein ungleiches Ermittlerduo in Garmisch. Ira Zach (Lavinia Wilson, l.) und ihre junge Nachfolgerin Daphne Meindl (Philine Schmölzer, r.). Foto: ZDF / Linda Gschwentner

Mit „Der Garmisch-Krimi – Wolfsmord“ bringt das ZDF am Samstag, 28. Februar, um 20:15 Uhr einen neuen 90-minütigen Krimi auf den Bildschirm. Im Mittelpunkt stehen zwei Ermittlerinnen, die gegensätzlicher kaum sein könnten, und ein Mordfall, der das scheinbar friedliche Garmisch in zwei Lager teilt. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Story, Cast, Drehorten und Hintergründen des Films.

Darum geht es in „Wolfsmord“

Ein abgetrennter Wolfskopf, per Post an einen Naturschützer verschickt – für die junge Ermittlerin Daphne Meindl (Philine Schmölzer) ist klar: Das ist mehr als eine geschmacklose Drohung. In der ohnehin aufgeheizten Stimmung rund um die Rückkehr des Wolfs nach Garmisch-Partenkirchen wirkt das Paket wie ein Brandbeschleuniger.

Kurz darauf wird der Naturschützer tot aufgefunden. Mord.

Daphne, neu im Kommissariat und voller Tatendrang, muss sich nicht nur in einem politisch brisanten Umfeld behaupten. Auch intern stößt sie auf Widerstände. Der Konflikt zwischen Landwirten, Aktivist:innen und Lokalpolitik brodelt – und jede Seite scheint eigene Interessen zu verfolgen.

Als die Ermittlungen stocken, sucht Daphne Hilfe bei ihrer Vorgängerin Ira Zach (Lavinia Wilson). Die erfahrene Polizistin arbeitet nach ihrer Entlassung aus dem Dienst inzwischen im Baumarkt – doch ihr Gespür für die Region ist ungebrochen. Als gebürtige Garmischerin kennt sie die Machtstrukturen vor Ort genau. Zudem verfolgt sie ein persönliches Motiv: Ihre Tochter Pippa engagiert sich für den Wolfsschutz – und könnte dadurch selbst ins Visier geraten.

Gemeinsam beginnen die beiden Frauen eine inoffizielle Zusammenarbeit. Doch je tiefer sie graben, desto klarer wird: Hinter den gerissenen Schafen und dem getöteten Naturschützer könnten größere wirtschaftliche und politische Interessen stehen.

Wo wurde der Film gedreht?

Gedreht wurde im Frühjahr 2025 in Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck, Imst, Hall in Tirol, Stans und Rum.

Produzent Karsten Günther erklärt: „Wir haben viel daran gesetzt, der Grenzregion mit ihren Bergen und ihrer rauen Schönheit einen ganz eigenen Charakter zu verleihen und sie zum heimlichen Protagonisten zu machen.“

Tatsächlich spielt die Natur eine zentrale Rolle. Mal majestätisch mit Blick auf die Zugspitze, mal düster unter tief hängenden Wolken – die Alpenlandschaft wird zum Spiegel der gesellschaftlichen Konflikte. Laut ZDF geht es nicht nur um den Wolf selbst, sondern auch um die Frage, „ob die Region zum Weltkulturerbe werden könnte“, was eine politische Dimension habe, „die weit über Garmisch-Partenkirchen hinausreicht“.

Hinter „Wolfsmord“ steckt ein erfahrenes Team

Neben Lavinia Wilson und Philine Schmölzer stehen unter anderem Michael Kranz, Harald Windisch, Marcel Mohab, Max von Thun, Johanna Bittenbinder, Edita Malovčić, Anna Rot und weitere bekannte Gesichter vor der Kamera.

Regie führte Saralisa Volm, das Drehbuch stammt von Leona Stahlmann und Niklas Hoffmann. Für die Bildgestaltung zeichnet Roland Stuprich verantwortlich, die Musik komponierte Malakoff Kowalski.

„Der Garmisch-Krimi – Wolfsmord“ läuft am Samstag, 28. Februar, um 20:15 Uhr im ZDF. Parallel ist der Film im Livestream verfügbar und anschließend in der ZDFmediathek abrufbar.

Quellen