„Wilsberg“ heute im ZDF: Darum ist die Folge nicht aktuell!
Die heutige „Wilsberg“-Folge im ZDF wirkt neu, ist sie aber nicht. Warum Fans trotzdem einschalten sollten und was die Episode so besonders macht, erfährst du hier!

Wer am Samstagabend bei „Wilsberg“ einschaltet, merkt schnell: Diese Folge fühlt sich anders an als viele andere Fälle aus Münster. Kein Wunder, denn „Einer von uns“ stammt ursprünglich bereits aus dem Jahr 2021 und wird jetzt noch einmal im ZDF gezeigt. Genau deshalb sprechen viele Fans aktuell darüber, warum die Episode trotz Wiederholung plötzlich wieder so präsent ist.
Deshalb ist die „Wilsberg“-Folge nicht wirklich neu
Auch wenn „Einer von uns“ aktuell im ZDF läuft, handelt es sich nicht um eine brandneue Produktion. Für viele Zuschauer:innen dürfte die Folge aber trotzdem spannend sein – vor allem wegen ihres ungewöhnlichen Settings. Denn anders als sonst spielt sich der Fall fast komplett in einem abgelegenen Wasserschloss ab. Hintergrund dafür sind die damaligen Corona-Drehbedingungen. Statt vieler Außenszenen entstand ein fast kammerspielartiger Krimi mit düsterer Atmosphäre, engen Räumen und ständig wachsendem Misstrauen unter den Figuren.
Genau dieser Stil erinnert stark an klassische Agatha-Christie-Geschichten und macht die Folge bis heute besonders.
Darum geht es in „Wilsberg – Einer von uns“
Kommissar Overbeck reist zu einem exklusiven Wochenendseminar in einem alten Schloss. Dort will er eigentlich einen Vortrag halten. Doch plötzlich erscheint auf einem Monitor eine unheimliche Botschaft: „Ich weiß, was Sie getan haben. Und bald wird jeder Ihre dunklen Geheimnisse kennen.“
Kurz darauf entdeckt Anwältin Tessa Tilker mitten in der Nacht eine blutige Schleifspur im Gebäude. Am nächsten Morgen fehlt einer der Teilnehmer spurlos. Schnell steht der Verdacht im Raum, dass ein Mord geschehen ist.
Tessa bittet daraufhin Privatdetektiv Georg Wilsberg und Ekki um Hilfe. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer lügt und warum offenbar jeder im Schloss etwas zu verbergen hat.
Patricia Meeden wird hier offiziell Teil des Teams
Für langjährige Fans der Reihe ist „Einer von uns“ besonders wichtig, weil hier Patricia Meeden als neue Anwältin Dr. Tessa Tilker eingeführt wird. Sie übernimmt die Rolle nach dem Ausstieg von Ina Paule Klink alias Alex Holtkamp. Gerade deshalb wurde die Folge damals besonders aufmerksam beobachtet. Viele fragten sich, ob die Dynamik der Reihe ohne Alex überhaupt funktionieren würde.
Doch Patricia Meeden bringt schnell frischen Wind ins Ensemble. Ihre Figur wirkt schlagfertig, selbstbewusst und deutlich direkter als ihre Vorgängerin. Vor allem zwischen Tessa und Ekki entsteht sofort ein besonderes Knistern, das später immer wieder Thema der Reihe wird.
Darum funktioniert die Folge fast wie ein Thriller
Regisseur Martin Enlen setzt in „Einer von uns“ deutlich stärker auf Mystery- und Thriller-Elemente als sonst. Dunkle Schlossgänge, geheime Treppen, bedrohliche Musik und verwinkelte Räume sorgen dafür, dass die Episode stellenweise fast wie ein Horrorfilm wirkt. Gedreht wurde auf Burg Bergerhausen in Kerpen – eine Kulisse, die perfekt zur düsteren Atmosphäre passt. Auch die Kameraführung trägt dazu bei: Schiefe Perspektiven und ungewöhnliche Einstellungen vermitteln ständig das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt.
Trotzdem bleibt die Folge typisch „Wilsberg“. Denn neben der Spannung gibt es weiterhin die beliebten Wortgefechte, Overbecks schräge Auftritte und viele humorvolle Momente.
So geht es mit „Wilsberg“ weiter
Auch wenn „Einer von uns“ keine neue Folge ist, müssen Fans auf frische Fälle nicht lange warten. Mehrere neue „Wilsberg“-Episoden wurden bereits produziert. Die Jubiläumsfolge „Der Fluch der guten Taten“ soll demnächst im ZDF laufen.
Die Krimireihe zählt weiterhin zu den erfolgreichsten deutschen TV-Formaten.







