Neues ARD-Format

„Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“: Start, Teilnehmer und Ablauf der neuen ARD-Show

„Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“ läuft aktuell in der ARD und Mediathek. Hier liest du alle Infos zu Ablauf, Kandidat:innen und Erzähler Michael Kessler.

„Werwölfe - Das Spiel von List und Täuschung
„Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung": Das neue Reality-TV-Format auf ARD! Foto: © ARD / BR / SWR / Homayoun Fiamor

Die ARD bringt mit „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“ ein neues Reality-Format voller Täuschung, Strategie und Psychospielchen ins Fernsehen. Ab dem 25. September 2025 startet die Show in der ARD Mediathek, im Ersten läuft sie ab 2. Oktober um 22:50 Uhr. Moderator Michael Kessler führt als Erzähler durch das düstere Spiel zwischen Wahrheit und Lüge.

Wann startet „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“?

„Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“ startet ab Donnerstag, 25. September, in der ARD Mediathek:

  • Episoden 1 bis 4: ab 25. September

  • Episoden 5 bis 8: ab 2. Oktober

  • Episoden 9 bis 12: ab 9. Oktober

Am 2. Oktober folgen im Ersten die ersten beiden Episoden ab 22:50 Uhr, danach geht es wöchentlich weiter. Insgesamt umfasst das Format zwölf Folgen, produziert von ITV Studios Germany für ARD/ZDF. Das Konzept kombiniert Reality-TV mit klassischem Strategiespiel – und erinnert an den beliebten Partyklassiker „Werwolf“.

Wie sieht der Ablauf des Spiels aus?

Das Reality-TV-Format wurde auf Inspirationsbasis des Gesellschaftsspiels „Die Werwölfe von Düsterwald“ (Originaltitel: „Les Loups-Garous de Thiercelieux“), entwickelt von Philippe des Pallières und Hervé Marly, konzipiert.

Ein abgelegenes Dorf, eine Gruppe Menschen – und ein düsteres Spiel beginnt: Bei „Werwölfe – Das Spiel von List und Täuschung“ schlüpfen die Teilnehmenden in geheime Rollen. Doch aufgepasst, hier wird alles auf den Zufall gesetzt. Die Spieler wissen bis vor Start des Games nicht, welche Rolle ihnen zugeteilt wird, das heißt, sie werden ganz spontan in die Rolle schlüpfen müssen, die sie vorab aus einer Box gezogen haben, dies macht den Charakter des Spiels natürlich wesentlich lebendiger und authentischer.

Einige sind harmlose Dorfbewohner, andere gefährliche Werwölfe. Ihr Ziel: die jeweils andere Seite ausschalten, ohne dabei selbst enttarnt zu werden. Jede Runde besteht aus Tag und Nacht: Nachts schlagen die Werwölfe im Verborgenen zu. Am Tag wird heftig diskutiert, beschuldigt und gewählt – wer fliegt raus? Taktik, Bluff und Menschenkenntnis sind gefragt. Die Frage ist nun, wer behält die Nerven und wer geht im Spiel der Täuschung unter?

Wer sind die Spieler?

Insgesamt nehmen 13 Menschen am psychologischen Täuschungsspiel teil. Die ARD setzt dabei nicht auf Promis, sondern auf echte Charaktere mit spannenden Hintergründen. Unter ihnen sind:

  • Cindy (30, Düsseldorf) – Customer Relationship Managerin

  • Dana (36, Duisburg) – Soldatin

  • Elisabeth (40, Bestensee) – Schachgroßmeisterin

  • Josina (34, Gießen) – Gamerin

  • Lézan (29, Köln) – Rapper und Content Creator

  • Luca (29, Brühl) – Extremsportler

  • Mario (31, München) – Cybersecurity-Experte

  • Patrick (35, Hamburg) – Mentalist

  • Rick (31, Köln) – Content Creator

  • Ruth (41, Köln) – Unternehmerin und Speakerin

  • Sandra Naujoks (44, Portugal) – Pokerspielerin

  • Sören Kluge (37, Berlin) – Psychologe

  • Steven Preisner (36, Potsdam) – Schauspieler und Comedian

Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro.

Michael Kessler als Erzähler: „Ich helfe und verwirre zugleich“

Michael Kessler als Sprecher bei Werwölfe - Das Spiel von List und Täuschung
Michael Kessler als Sprecher bei "Werwölfe - Das Spiel von List und Täuschung" Foto: © ARD / BR / SWR / Julia Feldhagen

Schauspieler und Comedian Michael Kessler führt mit scharfem Witz durch das packende Psychospiel. „Ich bin natürlich für den Zuschauer oft eine Hilfe, weil ich das Spiel erkläre, die Systematik erkläre und vielleicht Hilfestellung gebe. Aber ich werde auch ein bisschen verwirren. Aber die Hauptarbeit liegt natürlich bei den 13 Kandidat:innen, die Wahrheit herauszufinden und den anderen nicht auf den Leim zu gehen“, erklärt er im Gespräch mit TV Movie.

Grundsätzlich agiert Michael Kessler also nicht wie ein herkömmlicher Moderator, sondern hat die Rolle des Sprechers. Es war jedoch von ARD/ZDF eine ganz bewusste Entscheidung, dieses Format ohne einen Moderator zu starten, da die 13 Kandidat:innen sich auf eigene Faust durch das Spiel kämpfen sollen.

Warum hat sich Michael Kessler als Sprecher für dieses Format bereiterklärt?

Michael Kessler reizt die Mischung aus Liveperformance und dem Spannungsbogen, den die Serie zu bieten hat. Denn er findet es „ganz großartig, dass man da Leute mit Köpfchen genommen hat und die dabei beobachten darf“. Im Großen und Ganzen scheint Michael Kessler vor allem die Intensität des Spiels und die Unvorhersehbarkeit der Geschehnisse zu reizen.

Für ihn ein ganz besonderes Erlebnis, da er seiner Leidenschaft nachgehen kann, indem er mit sicherem Abstand das Geschehen kommentieren und anleiten kann. „Das macht mir Spaß und ich hätte das nicht gemacht, wenn ich das, wenn ich das Format, jetzt nicht mögen würde“, so Michael Kessler.

Welche Message soll das Format vermitteln?

„Werwölfe“ hält den Spielern und den Zuschauern den Spiegel vor und zeigt, wie leicht Täuschung zur Taktik wird – und wie schwer es ist, inmitten von Manipulation die Wahrheit zu erkennen. Ein Spiel über Macht, Misstrauen und die dunklen Seiten in uns allen. Wer lügt überzeugend? Wer bleibt ehrlich – und zahlt den Preis dafür?

„Das ist ja ein hoch aktuelles Thema. Wir leben in einer Welt voller Täuschung und Manipulation und es fällt uns immer schwerer, die Wahrheit zu erkennen“, ist Kessler überzeugt. Deswegen sei dieses Format auch so aktuell, meint der Comedian. „Denn diese 13 Menschen müssen die Wahrheit herausfinden oder das zumindest versuchen. Wir gucken heute lieber auf unser Handy, als dass wir andere Leute angucken. Und wir verlernen das auch ein bisschen. Diese 13 Menschen müssen sehr stark ihren Radar und ihre Sinne schärfen und alles um sie herum wahrnehmen. Das täte vielen im alltäglichen Leben gut, dass auch so zu tun.“

Ein Reality-Experiment mit Köpfchen

Anders als bei herkömmlichen Reality-Shows steht hier nicht Drama, sondern Psychologie im Vordergrund. Die Kandidat:innen müssen Beobachtungsgabe, Logik und Taktik beweisen – denn am Ende zählt nur, wer die Wahrheit erkennt.

Quellen

  • TVMovie.de

  • ARD/ZDF

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