Skispringen Live

Vierschanzentournee heute live im TV und Stream: Alle Termine & Übertragungen 2025/26

Nach den Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen richtet sich der Blick jetzt auf Insbruck. Hier findest du alle aktuellen Ergebnisse, Termine und TV-Übertragungen zur Tournee.

Philipp Raimund beim Qualifikationsspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf!
Springt die deutsche Skisprung-Hoffnung Philipp Raimund heute allen davon? Foto: IMAGO / Dominik Berchtold

Vier Schanzen, zehn Tage, zwei Länder: Rund um den Jahreswechsel steht das traditionsreichste Skisprung-Event der Welt im Mittelpunkt. Die 74. Vierschanzentournee startete am 29. Dezember 2025 in Oberstdorf und endet am 6. Januar 2026 mit dem Dreikönigsspringen in Bischofshofen. Sämtliche Wettbewerbe werden live im Free-TV und im Stream übertragen.

Auftaktspringen in Oberstdorf: Prevc dominiert, Hoffmann auf dem Podest

International wird die Vierschanzentournee bislang klar von Domen Prevc geprägt. Der Slowene präsentierte sich an den ersten beiden Wettkampftagen in bestechender Form und setzte sich mit konstant starken Sprüngen an die Spitze der Gesamtwertung.

Zu seinen härtesten Verfolgern zählen vor allem seine Teamkollegen Timi Zajc, der trotz einer Disqualifikation im Verlauf sportlich überzeugte, sowie die erfahrenen Tournee-Spezialisten Ryoyu Kobayashi aus Japan und Stefan Kraft aus Österreich. Beide hielten sich mit stabilen Leistungen in Schlagdistanz und bleiben aussichtsreiche Anwärter im Kampf um den Gesamtsieg.

Deutsche Springer: Licht und Schatten zum Tournee-Start

Während Hoffmann und Raimund beim Tournee-Auftakt überzeugten, verlief die Tournee bislang für andere deutsche Springer enttäuschend. Andreas Wellinger schied nach einem schwachen Sprung bereits im ersten Durchgang aus. Pius Paschke verpasste den Finaldurchgang denkbar knapp, Constantin Schmid und Luca Roth waren gegen ihre starken K.-o.-Gegner chancenlos.

Besonders bitter: Karl Geiger war bereits in der Qualifikation ausgeschieden und fehlte beim Auftaktspringen komplett.

Auch im zweiten Springen setzte sich dieses Bild fort. Zwar konnten Felix Hoffmann und Philipp Raimund erneut solide Leistungen zeigen und wichtige Tournee-Punkte sammeln, ein Angriff auf die vorderen Plätze gelang jedoch erneut keinem deutschen Springer.

Andreas Wellinger und Pius Paschke blieben auch diesmal hinter den Erwartungen zurück, sodass sich aus deutscher Sicht weiterhin kein Athlet als ernsthafter Anwärter auf eine Spitzenplatzierung herauskristallisiert. In der Gesamtwertung spielen die DSV-Adler damit nach zwei Springen nur eine Nebenrolle.

Sechs deutsche Springer qualifiziert – Geiger überraschend raus

Aus deutscher Sicht verlief der Auftakt durchwachsen. Sechs von neun DSV-Adlern qualifizierten sich für das erste Springen der Vierschanzentournee. Neben Philipp Raimund stehen Felix Hoffmann, Pius Paschke, Andreas Wellinger, Constantin Schmid und Luca Roth im Teilnehmerfeld und wollen im weiteren Verlauf wichtige Punkte sammeln.

Für einen Dämpfer sorgte dagegen das frühe Aus von Karl Geiger. Der Oberstdorfer verpasste die Top 50 als 53. knapp und musste damit bereits vor dem ersten Springen die Segel streichen. Entsprechend enttäuscht fiel sein Fazit aus: „Das ist jetzt leider wirklich ein Satz mit X. Das ist ziemlich bitter.“

Blick nach vorn: Zweites Springen in Garmisch-Partenkirchen

Nach dem Auftakt in Oberstdorf und dem Springen in Garmisch-Partenkirchen steht dieses Wochenende das dritte Springen der Vierschanzentournee in Insbruck an.

Die bisherigen Stationen der Vierschanzentournee haben bereits klare Tendenzen erkennen lassen. In Garmisch-Partenkirchen präsentierte sich vor allem Domen Prevc in starker Verfassung und setzte mit konstant weiten Sprüngen ein sportliches Ausrufezeichen. Auch im deutschen Team gab es Lichtblicke: Felix Hoffmann und Philipp Raimund zeigten stabile Leistungen und hielten Anschluss an die erweiterte Spitzengruppe, auch wenn der ganz große Durchbruch bislang ausblieb.

In Bischofshofen bestätigte sich dieses Bild. Während die internationale Konkurrenz ihre Klasse ausspielte, fehlte den deutschen Springern noch die letzte Konsequenz in Anlauf und Landung, um ganz vorne einzugreifen. Dennoch deuteten einzelne Sprünge an, dass Potenzial vorhanden ist – insbesondere bei Hoffmann und Raimund, die mit soliden Durchgängen wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammelten.

Vor der Qualifikation zu Tag drei bleibt damit offen, ob sich die Kräfteverhältnisse weiter verfestigen oder ob sich das Feld noch einmal neu sortiert. Die bisherigen Ergebnisse liefern zumindest eine klare Grundlage für die entscheidende Phase der Tournee.

Vierschanzentournee 2025/26 live im Free-TV

Die komplette Vierschanzentournee wird auch in dieser Saison kostenlos im Free-TV übertragen. ARD und ZDF teilen sich die Wettbewerbe, Eurosport zeigt alle Springen live.

Alle verbliebenen Termine der Vierschanzentournee im Überblick

Innsbruck

  • Samstag, 3. Januar 2026: Qualifikation, 13:30 Uhr (ZDF & Eurosport)

  • Sonntag, 4. Januar 2026: Springen, 13:30 Uhr (ZDF & Eurosport)

Bischofshofen

  • Sonntag, 5. Januar 2026: Qualifikation, 16:30 Uhr (ARD & Eurosport)

  • Montag, 6. Januar 2026: Dreikönigsspringen, 16:30 Uhr (ARD & Eurosport)

Vierschanzentournee 2025 im Livestream

Alle Wettbewerbe sind zusätzlich im Livestream verfügbar. Die Übertragungen laufen:

  • in der ARD Mediathek

  • in der ZDF Mediathek

  • bei Eurosport über discovery+

So lässt sich die Vierschanzentournee auch unterwegs oder zeitversetzt verfolgen.

Skispringen der Damen: Two Nights Tour im Free-TV

Parallel zur Vierschanzentournee der Männer steht rund um den Jahreswechsel auch die Two Nights Tour der Skispringerinnen im Fokus. Der Wettbewerb gilt als prestigeträchtige Mini-Tour im Weltcup-Kalender der Frauen und führt über zwei Stationen in Deutschland. Am 31. Dezember 2025 machen die Skispringerinnen in Garmisch-Partenkirchen Station, am 1. Januar 2026 folgt das Springen in Oberstdorf.

Beide Wettbewerbe werden live im Free-TV übertragen. ZDF und Eurosport zeigen die Two Nights Tour jeweils am 31. Dezember ab 12:50 Uhr aus Garmisch-Partenkirchen sowie am 1. Januar ab etwa 16:05 Uhr aus Oberstdorf.

Die Two Nights Tour ersetzt für die Frauen weiterhin die Vierschanzentournee, bevor sie ab der kommenden Saison ebenfalls Teil des traditionsreichen Formats werden sollen.

Quellen

  • Sportschau