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Verwirrung um „Outlander“-Finale: Selbst Caitríona Balfe kennt die Bedeutung des Endes nicht!

Das Finale von „Outlander“ lässt Fans zwischen Hoffnung und Tränen zurück. Doch keine Sorge: Selbst Caitríona Balfe ist sich nicht ganz sicher, wie sie das Ende eigentlich deuten soll!

Claire und Jamie liegen auf einen Feld. Claire hat ihre Hand um ihn gelegt.
Endet eine der schönsten Liebesgeschichten aller Zeiten wirklich mit dem Tod? Foto: Starz

Nach langer Wartezeit ist das große Serienfinale von „Outlander“ endlich da – und liefert ein Ende, das weniger Klarheit als vielmehr neue Fragen hinterlässt. Im Zentrum steht die erwartete, gefürchtete Schlacht von Kings Mountain, bei der Jamie Fraser (Sam Heughan) laut Frank Randalls Aufzeichnungen in „The Soul of a Rebel“ sterben soll.

Wie geht die Schlacht von Kings Mountain aus?

Doch zunächst verläuft alles anders als prophezeit: Die Loyalisten kapitulieren, die Schlacht scheint entschieden, und für einen kurzen Moment wirkt es, als hätten die Frasers das Schicksal überlistet. Jamie lebt – und Claire (Caitríona Balfe) fällt ihm erleichtert in die Arme.

Doch als Jamie sich anschließend Patrick Ferguson entgegenstellt, weigert sich dieser jedoch, die Niederlage zu akzeptieren. In einem plötzlichen Akt der Gewalt schießt er Jamie aus nächster Nähe in die Brust. Claire bleibt verzweifelt an seiner Seite zurück und verbringt die Nacht über seinem leblosen Körper auf dem Berggipfel.

Dann folgt ein Moment, der das Finale plötzlich in Richtung Mystik verschiebt: Ein seltsames blaues Licht beginnt aus Claires Herz zu leuchten. Jamie und eine weißhaarige Claire öffnen gleichzeitig die Augen und atmen tief ein.

Sind die Frasers womöglich beide gestorben und gemeinsam im Jenseits erwacht? Oder ist Claire tatsächlich zur sogenannten „weißen Hexe“ – derla dame blanche“ – geworden und hat Jamie zurück ins Leben geholt?

Ist Claire wirklich la dame blanche?

Schon in Staffel 2 wird Claire erstmals durch ihre Arbeit in Zusammenhang mit der „weißen Hexe“ gebracht. Damit etabliert die Serie früh die Vorstellung, dass Claire von anderen Figuren nicht nur als Heilerin, sondern auch als etwas Zwischenweltliches, Unerklärliches wahrgenommen wird – ein Ruf, der sie über die weiteren Staffeln hinweg begleitet.

In Staffel 8 wird genau dieses Motiv zuletzt erneut aufgegriffen und weiter zugespitzt: Folge 3 deutet an, dass Claire in der Lage ist, Leben auf unerklärliche Weise zurückzuholen – etwa als sie ein totgeborenes Baby mithilfe einer blauen Aura berührt und es scheinbar ins Leben zurückholt.

Doch bis zum Schluss liefert die Serie keine eindeutige Antwort auf diese möglichen Fähigkeiten. Genau diese Offenheit sorgt nicht nur bei den Fans für Verwirrung, sondern scheint auch hinter den Kulissen für Unsicherheit zu sorgen.

So gesteht Caitríona Balfe im Interview mit Entertainment Weekly, dass sie das Finale selbst nicht eindeutig einordnen kann:

„Ich habe es erst neulich gesehen, und zwar nur einmal, daher ist es schwer, so etwas zu verarbeiten. Ich fand die ganze Kampfszene sehr spannend, dramatisch und echt cool. Es ist natürlich herzzerreißend für Claire, als sie spürt, dass [Jamie] tot ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Ende ganz verstanden habe. Ich weiß nicht genau, was passiert ist, aber ich fand es echt cool, dass sie die Sache mit Jamies Geist nochmal gemacht haben und dass er sie vielleicht irgendwie gerufen oder in seinen Bann gezogen hat. Aber was passiert, als sie auf dem Stein liegen, weiß ich nicht.“
Caitríona Balfe

Auf Rückfrage zur Dame-Blanche-Thematik verweist die Schauspielerin auf frühere, später verworfene Handlungsstränge der Serie. „Es gibt diese ganze Prophezeiung, die Adawehi in Staffel 4 hatte, und ursprünglich sollte das so eine Art Handlungsstrang dieser Staffel sein. Dann haben sie sich entschieden, ihn rauszunehmen“, so die Schauspielerin. „Ich habe versucht, [Showrunner] Matt [Roberts] zu fragen: ‚Wenn sie damit nichts zu tun hat, was ist es dann?‘ Und er meinte: ‚Es ist halt so, wie es ist.‘ Also, ich schätze, es ist einfach so, wie es ist.“

Balfe ergänzt schließlich auch ihren eigenen Wunsch nach mehr Klarheit im Mystischen und sagt, sie hätte sich eine deutlich eindeutigere Auflösung gewünscht, in der Claires Rolle stärker erklärt wird:

„Ich hätte mir gewünscht, es wäre etwas mystischer gewesen und Claire hätte mehr Einfluss auf seine Rückkehr gehabt. Ich denke, in gewisser Weise hat sie das ja auch. Aber dann stellt sich die Frage: Leben sie in dieser Zeit? Leben sie in einer anderen Zeit? Ich weiß es nicht.“