Aggressiver Krebs

Uwe Herrmann: Details zu Krebserkrankung brechen „Tüll und Tränen“-Fans das Herz

Der beliebte Brautmoden-Experte kämpft gegen eine aggressive Krebsart – und musste sicherheitshalber sogar sein Testament schreiben.

Brautmodenausstatter und TV-Star Uwe Herrmann im Smoking
Uwe Herrmann kämpft gegen den Krebs. Foto: IMAGO / Andreas Weihs

Für Uwe Herrmann begann das Jahr mit einem schweren Schock. Der aus „Zwischen Tüll und Tränen“ bekannte Brautmoden-Profi machte öffentlich, dass er an einem seltenen und aggressiven Hautkrebs erkrankt ist.

Besonders emotional: Noch vor seiner wichtigen Operation kümmerte sich der 63-Jährige gemeinsam mit seinem Sohn bereits vorsorglich um seinen Nachlass. Fans der beliebten VOX-Sendung reagieren seitdem erschüttert.

Aggressiver Krebs: Uwe Herrmann musste schnell handeln

Wie der TV-Star aus „Zwischen Tüll und Tränen“ erklärte, entdeckte er im Februar 2026 eine auffällige Stelle an seinem linken Oberarm. Schmerzen oder andere Warnsignale habe es nicht gegeben. Gerade das mache die Diagnose im Nachhinein so bedrückend.

Nach einer Gewebeprobe kam schnell die bittere Gewissheit: Merkelzellkarzinomeine besonders seltene und aggressive Form von Hautkrebs. „Natürlich sind Tränen geflossen“, sagte Herrmann offen gegenüber der „Bild“. Gleichzeitig sei ihm aber klar gewesen, dass jetzt schnelles Handeln gefragt ist.

Im Krankenhaus wurde nicht nur der Tumor entfernt. Auch ein Lymphknoten wurde untersucht – mit einem beunruhigenden Ergebnis. Tatsächlich fanden die Ärzte bereits eine Metastase. Für Uwe Herrmann und seine Familie ein Moment voller Angst und Unsicherheit.

Brautmoden-Experte hat seinen Nachlass geregelt

Besonders emotional: Noch vor der entscheidenden Operation bereitete Uwe Herrmann gemeinsam mit Sohn Philipp wichtige Dinge für den Ernstfall vor. Der TV-Star erklärte, dass sie beim Notar seinen Nachlass und die Zukunft der Firma geregelt hätten.

Gleichzeitig stand ihm auch Mitarbeiterin Winnie eng zur Seite. Die beiden waren früher sogar ein Paar und verbindet bis heute eine enge Freundschaft. Während der schweren Zeit begleitete sie ihn unter anderem ins Krankenhaus.

Noch keine Entwarnung für Uwe Herrmann

Nach weiteren Eingriffen folgte schließlich zumindest etwas Erleichterung: Zwölf zusätzliche Lymphknoten wurden entfernt – weitere Metastasen fanden die Ärzte glücklicherweise nicht. Trotzdem ist die Sorge noch nicht vollständig vorbei.

Denn erst Laboruntersuchungen werden endgültig zeigen, ob sich der Krebs möglicherweise weiter ausgebreitet hat. Uwe Herrmann blickt dennoch nach vorn.

Sein Appell an andere Betroffene macht deutlich, wie sehr ihn die Krankheit verändert hat: „Wenn man so eine Diagnose bekommt, darf man sich nicht ans Feuer setzen und nur in Gedanken versinken. Man muss Entscheidungen treffen.“

Quellen