„Totenfrau“: Nach Netflix-Erfolg jetzt im TV – lohnt sich das Einschalten?
„Totenfrau“ kommt nach dem Netflix-Erfolg ins Free-TV: Alle Infos zur ARD-Ausstrahlung, Handlung, Besetzung und ob sich die düstere Thriller-Serie wirklich lohnt.

tNach ihrem großen Erfolg bei Netflix und im österreichischen Fernsehen schafft es die düstere Thriller-Serie „Totenfrau“ nun endlich auch ins deutsche Free-TV. Für viele Zuschauerinnen stellt sich jetzt die Frage: Kann die Serie auch im linearen Fernsehen überzeugen – und lohnt sich das Einschalten wirklich?
Serienmarathon im Ersten: So läuft „Totenfrau“ im TV
Die zweite Staffel von „Totenfrau“ feiert am 2. Mai 2026 ihre Premiere im Ersten, und das direkt als kompakter Serienabend. Wie schon bei der ersten Staffel zeigt die ARD alle sechs Episoden am Stück.
Vier Folgen starten ab 20:15 Uhr, die letzten beiden laufen im Anschluss an die „Tagesthemen“ ab 23:25 Uhr. Wer nicht die ganze Nacht wach bleiben möchte, kann beruhigt sein: Alle Folgen stehen danach auch in der ARD-Mediathek zum Streamen bereit.
Darum geht’s in der zweiten Staffel
Im Zentrum der Serie steht Brünhilde Blum, eindrucksvoll gespielt von Anna Maria Mühe. Als Bestatterin ist sie den Tod gewohnt – doch ihr eigenes Leben gerät völlig außer Kontrolle, als ihr Mann stirbt und sie beginnt, die Wahrheit auf eigene Faust aufzudecken.
Was folgt, ist ein düsterer Rachefeldzug, bei dem Blum selbst zur Täterin wird – und schließlich zur Gejagten. In Staffel 2 spitzt sich die Situation weiter zu: Ein mysteriöser Fund in ihrem Bestattungsinstitut bringt Blum ins Visier der Ermittler. Gleichzeitig verschwindet ihre Tochter, und plötzlich steht für sie alles auf dem Spiel. Die zentrale Frage: Wie weit ist sie bereit zu gehen, um ihre Familie zu retten?
Warum „Totenfrau“ so fesselt
Der Erfolg der Serie kommt nicht von ungefähr. „Totenfrau“ verbindet klassischen Thriller mit emotionalem Drama und hebt sich damit deutlich von typischen Krimiformaten ab. Die Geschichte spielt in einer scheinbar idyllischen Alpenlandschaft, die sich schnell als düsterer Abgrund entpuppt. Hinter der perfekten Fassade verbergen sich Gier und gefährliche Geheimnisse. Besonders spannend: Blum ist keine klassische Heldin. Sie bewegt sich ständig zwischen richtig und falsch, zwischen Gerechtigkeit und Selbstjustiz. Genau diese moralischen Grauzonen machen die Serie so intensiv.
Neben Anna Maria Mühe überzeugt ein hochkarätiges Ensemble. Mit dabei sind unter anderem Robert Palfrader, Michou Friesz, Yousef Sweid und Gerhard Liebmann. Neu in Staffel 2 sorgen Sabine Timoteo und Peter Kurth für zusätzliche Spannung. Auch Lucas Gregorowicz taucht in einer Gastrolle auf.
Ein weiteres Highlight: die beeindruckenden Drehorte in den Alpen, die der Serie eine ganz eigene, fast schon bedrückend schöne Atmosphäre verleihen.
Mehr als nur ein Thriller: Diese Themen stecken dahinter
„Totenfrau“ ist weit mehr als eine klassische Krimiserie. Sie stellt Fragen, die lange nachwirken: Was passiert, wenn das Vertrauen in die Justiz verloren geht? Wie weit darf Rache gehen? Und wann wird aus einem Opfer selbst eine Täterin?
Gerade diese emotionalen und moralischen Konflikte machen die Serie besonders für Zuschauer:innen interessant, die mehr als nur Spannung suchen.
Wie geht es weiter? Zukunft der Serie
Nach dem Erfolg auf Netflix und im ORF steht die nächste Frage im Raum: Kommt eine dritte Staffel? Offiziell bestätigt ist sie bislang nicht. Doch die Serie basiert auf der Bestseller-Trilogie von Bernhard Aichner, was weiteres Storypotenzial bietet. Zudem zeigt die starke Resonanz, dass „Totenfrau“ auch international funktioniert.
Die Chancen stehen also gut, dass die Geschichte rund um Blum noch nicht zu Ende erzählt ist.
Kurz gesagt: Ja, das Einschalten lohnt sich und könnte dich länger fesseln, als dir lieb ist.







