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„The Witcher“ Staffel 4: Ende erklärt! Was passiert im Finale mit Ciri?

Das Finale von „The Witcher“ Staffel 4 bringt dramatische Wendungen für Geralt, Yennefer und Ciri. Wir erklären, wer stirbt, was wirklich mit Ciri passiert und wie das Ende die letzte Staffel vorbereitet.

Geralt kniet mit einem Schwert am Boden.
Gleiche Optik, neuer Witcher. Foto: Netflix

Mit der vierten Staffel biegt The Witcher endgültig auf die Zielgerade ein – und liefert ein Finale, das Fans gleichermaßen erschüttert wie begeistert. Zahlreiche Figuren finden den Tod, Allianzen zerbrechen, und die Jagd nach Ciri gipfelt in einer Tragödie, die das Schicksal des Kontinents verändern wird.

Geralt auf gefährlicher Mission

Während ganz Nilfgaard nach Ciri sucht, macht sich Geralt gemeinsam mit Jaskier, Cahir, Regis und Zoltan – seiner sogenannten „Hansa“ – auf den Weg nach Caed Dhu. Dort wollen die Druiden mithilfe der Kräfte der Tagundnachtgleiche Ciri ausfindig machen.

Doch nichts läuft nach Plan: Der Versuch, den Fluss zu überqueren, endet in einem blutigen Gefecht zwischen Nilfgaard und den Nordreichen. Nur dank der schwangeren Milva, die rechtzeitig eingreift, entkommt die Gruppe knapp dem Tod.

Währenddessen gelingt es Yennefer in Montecalvo, die überlebenden Zauberinnen nach dem Chaos um Vilgefortz zu einen. Gemeinsam mit Triss, Philippa, Francesca und Fringilla gründet sie die Lodge der Zauberinnen – eine neue Allianz, die das zerstörte Magiesystem des Kontinents wieder aufbauen soll.

Doch Yennefer weiß: Ihr Weg führt weiter – zu Vilgefortz, um endlich Rache zu nehmen und Ciri zu retten.

Ciris Albtraum: Tod und Gefangenschaft

Ciri mi den Mitgliedern der Ratten.
Ciri erlebt mit den Ratten ihre eigenen Abenteuer. Foto: Susie Allnut/Netflix

Während Geralt kämpft und Yennefer plant, erlebt Ciri ihr persönliches Inferno. Gemeinsam mit ihrer Bande, den Ratten, will sie dem berüchtigten Kopfgeldjäger Leo Bonhart entkommen – doch der Spieß dreht sich: Bonhart tötet die gesamte Gruppe, darunter auch Mistel, Ciris Geliebte.

In einer grausamen Szene muss Ciri mit ansehen, wie Mistel enthauptet wird, bevor sie selbst bewusstlos geschlagen und verschleppt wird.

Ciri lebt – aber sie ist nun in den Händen eines der gefährlichsten Männer des Kontinents. Bonhart sieht in ihr kein Opfer, sondern eine Trophäe – und vielleicht den Schlüssel zu seiner eigenen Legende.

Ein neuer Titel für Geralt – und ein neues Problem

Nach einem heldenhaften Einsatz auf dem Schlachtfeld wird Geralt von Königin Meve von Lyrien und Riva zum Ritter geschlagen – und darf sich fortan „Geralt von Riva“ nennen. Was wie ein Moment des Triumphs klingt, entpuppt sich als Falle: Mit seiner neuen Ehre ist Geralt nun an die Königin gebunden – und kann Ciri nicht einfach suchen, wann er will.

Noch während er über seine nächste Mission nachdenkt, erhält ein unheimliches Wesen von Kaiser Emhyr Geralts Medaillon – mit dem Auftrag, den Hexer zu jagen und zu töten.

Wer im Finale stirbt

Das Blutvergießen in Staffel 4 ist gewaltig:

  • Vesemir, Geralts Mentor, fällt im Kampf gegen Vilgefortz.

  • Istredd opfert sich, um den Magier an der Nutzung seiner Portale zu hindern.

  • Und schließlich werden alle Mitglieder der Ratten von Leo Bonhart abgeschlachtet – ein Verlust, der Ciri endgültig verändert.

Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich erklärt, dass diese Tode bewusst eingesetzt wurden: „Unsere Charaktere müssen mit Verlust umgehen – das formt sie und verändert, wie sie die Welt sehen.“

Yennefers neues Vermächtnis

Yennefer in Kampfpose.
Yennefer legt den Grundstein für die Zukunft der Magie. Foto: Susie Allnut/Netflix

Mit der Gründung der Lodge der Zauberinnen legt Yennefer den Grundstein für eine neue Ära der Magie.

Jahrzehnte später wird sich zeigen, dass ihr Mut Früchte trägt: Die junge Magierin Nimue – bekannt aus den Witcher-Büchern – studiert in Aretuza und erforscht die Geschichten von Geralt, Yennefer und Ciri. Doch warum sie selbst in Ciris Schicksal verwickelt ist, bleibt offen – eine Frage, die Staffel 5 beantworten wird.

Was wird aus Ciri?

Ciri mit einem Schwert auf dem Rücken.
Ciri sollte man nicht unterschätzen. Foto: Susie Allnut/Netflix

Ciri befindet sich am Ende von Staffel 4 in Gefangenschaft von Leo Bonhart. Sie ist traumatisiert, wütend – und voller Rache. Bonhart will sie nicht nur verkaufen, sondern ihren Willen brechen. Doch Ciri ist keine einfache Beute: Ihre Kräfte und ihre Verbindung zu Falka, der legendären Blutmagierin, machen sie unberechenbar.

Das Finale deutet an: Ciri wird zur Jägerin – nicht länger zur Gejagten.

Wie geht es weiter?

Staffel 4 basiert hauptsächlich auf „Feuertaufe“, greift aber bereits Elemente aus „Der Schwalbenturm“ auf.

Die kommende fünfte und letzte Staffel wird laut Netflix beide Bücher abschließen – und vermutlich mit „Die Dame vom See“ enden. Dass Autor Andrzej Sapkowski im September 2025 mit „Kreuzweg der Raben“ ein sechstes Buch nachlegen würde, konnte bei der Planung des Finales natürlich nicht beachtet werden.

Im Oktober 2025 konnten die Dreharbeiten zur 5. Staffel bereits abgeschlossen werden, voraussichtlich endet „The Witcher“ also noch 2026 auf Netflix.

Quellen