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„Subnautica 2“ im Early Access: Das erwartet euch zum Start wirklich

„Subnautica 2“ startet schon bald in den Early Access und die Entwickler haben jetzt verraten, wie umfangreich die erste Version wird, warum Fans mindestens zwei Jahre neue Inhalte bekommen sollen und weshalb das Spiel trotz großer Neuerungen bewusst an den Wurzeln der Reihe festhält.

Subnautica 2 Bild zeigt eine wunderschöne Unterwasserlandschaft
Foto: Unknown Worlds

Der Hype um „Subnautica 2“ wird immer größer. Kein Wunder: Der Nachfolger eines der beliebtesten Survival-Spiele der vergangenen Jahre verspricht nicht nur eine komplett neue Alien-Welt, sondern auch frische Gameplay-Systeme, Koop-Features und langfristige Updates. In einem Gespräch mit Medien haben die Entwickler nun erstmals ausführlicher erklärt, was Spieler:ubbeb zum Early-Access-Start erwartet – und warum die Community erneut eine zentrale Rolle bei der Entwicklung spielen soll.

„Subnautica 2“ soll sich wie klassisches Subnautica anfühlen

Für die Entwickler stand offenbar früh fest, dass sich „Subnautica 2“ zwar modernisieren, aber nicht komplett neu erfinden soll. Das Team betont, dass viele Fans vor allem eines wollten: wieder dieses typische Gefühl von Entdeckung und Isolation erleben, das schon den ersten Teil so besonders gemacht hat.

Deshalb bleibt auch die Grundphilosophie erhalten. Statt Quest-Markern, überfüllten Menüs oder klassischen Aufgabenlisten setzt das Spiel erneut stark auf freie Erkundung. Spieler:innen sollen selbst herausfinden, wohin sie als Nächstes gehen, welche Werkzeuge sie bauen und welche Geheimnisse sie entdecken möchten.

Die Entwickler vergleichen diesen Ansatz sogar mit Spielen wie „Elden Ring“. Dort sei ebenfalls bewusst darauf gesetzt worden, Spieler nicht permanent an die Hand zu nehmen. Genau dieses Gefühl der Eigenständigkeit wolle man auch in „Subnautica 2“ bewahren.

Neue Alien-Welt statt Rückkehr zum alten Planeten

Trotz aller vertrauten Elemente erwartet Fans diesmal aber eine komplett neue Umgebung. Anders als in „Subnautica“ und „Below Zero“ spielt der Nachfolger nicht mehr auf Planet 4546B.

Stattdessen erkunden Spieler eine neue fremde Unterwasserwelt mit:

  • neuen Kreaturen

  • neuen Biomen

  • neuen Ressourcen

  • frischen Gameplay-Systemen

  • neuen Story-Elementen

Besonders spannend klingt dabei das neue Anpassungssystem. Zu Beginn des Spiels kann die Hauptfigur bestimmte Proteine auf dem Planeten offenbar noch gar nicht verdauen. Erst durch Interaktionen mit der Umwelt und speziellen Pflanzen entwickeln Spieler:innen nach und nach neue Fähigkeiten.

Auch technisch geht das Spiel einen großen Schritt nach vorne. Dank Unreal Engine 5 sollen die Umgebungen deutlich detaillierter wirken. Die Entwickler sprechen von höherer grafischer Dichte, verbesserten Lichtsystemen und einer wesentlich lebendigeren Welt.

Hier seht ihr den ersten Gameplay-Trailer zum „Early Access“:

Video Platzhalter
Video: Unknown Worlds

Kreaturen sollen intelligenter und lebendiger wirken

Ein großer Fokus liegt diesmal offenbar auf glaubwürdigerem Verhalten der Unterwasserwesen. Die Tiere sollen nicht mehr nur auf Spieler reagieren, sondern ein eigenes Verhalten zeigen und stärker miteinander interagieren.

Als Beispiel nannten die Entwickler hammerhaiartige Kreaturen, die Korallen rammen oder sogar gegeneinanderstoßen. Dadurch soll die Welt natürlicher und dynamischer wirken.

Laut Studio waren viele dieser Ideen schon während der Entwicklung des ersten „Subnautica“ geplant. Damals seien die technischen Möglichkeiten aber noch zu begrenzt gewesen. Erst moderne Hardware und Unreal Engine 5 hätten diese Features nun möglich gemacht.

So umfangreich wird der Early Access

Spieler sollen zum Start bereits eine überraschend große Version des Spiels erhalten. Laut Entwicklerteam umfasst der Early Access ungefähr 12 bis 20 Stunden Spielzeit – abhängig davon, wie intensiv erkundet wird.

Zum Release erhalten Fans:

  • den ersten Teil der Story

  • mehrere Biome

  • Crafting-Systeme

  • Basisbau

  • Survival-Mechaniken

  • erste Fahrzeuge

  • Koop-Funktionen

Besonders wichtig: Das Studio plant einen langen Early-Access-Zeitraum. Mindestens zwei Jahre soll „Subnautica 2“ gemeinsam mit der Community weiterentwickelt werden.

Das überrascht Fans der Reihe allerdings kaum. Schon der erste Teil befand sich mehrere Jahre im Early Access und wurde in dieser Zeit massiv erweitert.

Diese Inhalte sind nach Release bereits geplant

Ein Unterwassergefährt ist in einem Pool zu sehen bei Subnautica 2
Erste Updates in der Early Access-Phase von „Subnautica 2“ haben die Entwickler schon angekündigt. Foto: Unknown Worlds

Die Entwickler denken aber offenbar längst über den eigentlichen Early-Access-Start hinaus. Schon jetzt hat Unknown Worlds erste größere Updates angekündigt, die nach dem Release erscheinen sollen.

Das erste große Inhaltsupdate soll sich vor allem auf Komfortfunktionen konzentrieren. Geplant sind unter anderem Verbesserungen am Bio-Mod-System, neue Datenbankeinträge für die PDA sowie Optimierungen bei Fahrzeugen, Crafting und Basisfunktionen. Außerdem sollen Spieler:innen künftig sprinten können – besonders praktisch für alle, die riesige Unterwasserbasen bauen.

Kurz darauf soll ein weiteres großes Update folgen, das sich stark auf Koop-Features konzentriert. Laut Entwicklerteam arbeitet das Studio bereits an:

  • Proximity Voice Chat

  • animierten Emotes

  • Verbesserungen beim Basisbau

  • einem überarbeiteten Rezept-System

  • zusätzlichen Anpassungsmöglichkeiten für Spieler:innen

  • einem Wiederbelebungssystem im Koop-Modus

Besonders spannend klingt aber der langfristige Plan für die Welt von „Subnautica 2“. Unknown Worlds bestätigt bereits jetzt: Neue Biome, neue Kreaturen, zusätzliche Leviathane, neue Ressourcen, weitere Werkzeuge und sogar ein neues Fahrzeug befinden sich schon in Entwicklung.

Auch die Geschichte soll nach dem Early-Access-Start Stück für Stück erweitert werden. Zum Release erhalten Spieler zunächst nur das erste Kapitel der Story. Weitere Kapitel sollen später in größeren Updates folgen.

Damit verfolgt das Studio dieselbe Strategie wie schon beim ersten „Subnautica“: Die Welt soll gemeinsam mit der Community über Jahre hinweg wachsen und sich kontinuierlich verändern.