
Ein guter Staubsaugerroboter inklusive Wischfunktion klingt nach einem wahren Segen. Ob der brandneue Saros 10 von Roborock mir den Alltag erleichtert hat oder sich doch als mühsame Last herausstellte, erfährst du hier.

Zugegeben, Staubsauger gehörten nicht unbedingt zu meinen Spezialgebieten. Aber: Der Haushalt macht sich leider nicht von allein. Damit ich mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben habe, zog bei mir vor ein paar Jahren ein Saugroboter ein. Damals noch ein eher experimenteller Versuch – mit mäßigem Erfolg. Der kleine Helfer fuhr wild durch die Wohnung, ließ Ecken aus, saugte andere doppelt und war nach wenigen Minuten schlapp. Seitdem war das Thema für mich durch.
Einige Jahre und viele Gespräche mit begeisterten Freundinnen später, hat sich das Blatt gewendet. Die Technik ist weiter, die Geräte smarter – und als ich die Chance bekam, den brandneuen Roborock Saros 10 zu testen, war ich plötzlich wieder neugierig. Ob das Premium-Modell mit Wischfunktion mich überzeugt hat? Hier kommt mein Erfahrungsbericht!
Erster Eindruck: So kommt der Saros 10 bei dir an
Schon beim Auspacken fällt auf: Der Saros 10 sieht richtig hochwertig aus. Schlichtes Design, kompakt, flach – und passt damit unauffällig in jede Wohnung. Besonders praktisch: Mit seinen 7,98 cm Höhe kommt er problemlos unter Kommoden, das Bett oder andere schwer erreichbare Stellen, in denen sich gerne Staub sammelt.

Die Inbetriebnahme ist unkompliziert: Bodenplatte einlegen, Dockingstation anschließen, Wassertank füllen – und los geht’s. Ein Reinigungsmittel ist nicht im Lieferumfang enthalten, lässt sich aber für ca. 20 Euro easy nachbestellen. Danach einfach den QR-Code am Gerät scannen, die Roborock-App installieren und mit dem WLAN verbinden. Der Roboter erstellt dann eine Karte deiner Wohnung – inklusive Raumaufteilung. Beeindruckend genau!
Das steckt drin: Die wichtigsten Features des Roborock Saros 10
- Extrem flach (7,98 cm) – ideal für enge Stellen
- Saugleistung: 22.000 Pa, 100 % Haarentfernungsrate auf Teppich
- Starker Akku: Bis zu 150 Minuten Laufzeit
- Automatische Moppwäsche mit 80 °C heißem Wasser
- DuoDivide-Hauptbürste & FlexiArm-Riser-Seitenbürste
- AdaptLift-Chassis: Erkennt Teppiche & hebt sich automatisch an
- Intelligente Hinderniserkennung & lasergesteuerte Navigation
- KI-gestützte Raum- und Objekterkennung
- App-Steuerung & Live-Kamera-Ansicht
Die Praxis: Wie schlägt sich der Saros 10 im Alltag?
Meine Wohnung in einem alten Hamburger Altbau hat es in sich: Unebene Übergänge, 3 cm Höhenunterschied zwischen Fliesen und Flur, dazu ein haarender Hund namens Anton, der mich täglich daran erinnert, wie nötig ich einen guten Staubsauger habe. Und: ein großer Teppich mitten im Wohnzimmer. Nach der Kartierung der Wohnung (wirklich erstaunlich präzise!) starte ich mit der Kombi-Funktion „Saugen & Wischen“. Schon beim ersten Durchgang fällt auf: Der Saros 10 ist angenehm leise – kein Vergleich zu meinem alten Akkusauger. Man kann nebenbei telefonieren oder Serien schauen, ohne dass es stört.

Beim Saugen erkennt der Roboter Hindernisse wie Tischbeine, Wäscheständer oder sogar meinen Hund zuverlässig und umfährt sie geschickt. Selbst hohe Teppichkanten und Türschwellen überwindet er mühelos – dank seiner cleveren Bauweise mit zwei großen Hinterrädern und einem drehbaren Vorderrad. Besonders positiv: Nach dem Durchlauf ist der Teppich komplett haarfrei. Staub und Dreck verschwinden spürbar – und landen automatisch in der Dockingstation.
Die Wischfunktion ist mein persönliches Highlight. Gleichmäßige Bewegungen, saubere Böden, selbst eingetrockneter Kaffee ist kein Problem. Der Mopp wird bei Bedarf automatisch gereinigt und sobald der Roboter Teppiche erkennt, hebt er die Mopps an. Das klappt überraschend gut und spart einem wirklich Arbeit.
Smarte Steuerung über die App – mit kleiner Eingewöhnung
Die App wirkt auf den ersten Blick etwas komplex, aber nach ein paar Klicks findet man sich gut zurecht. Du kannst Räume individuell reinigen lassen, Zonen ausschließen oder gezielt Bereiche ansteuern – zum Beispiel unter dem Esstisch nach dem Frühstück. Auch praktisch: Wenn sich der Roboter mal verhakt oder hängen bleibt, bekommst du eine Benachrichtigung aufs Handy. Über die integrierte Kamera kannst du sogar live sehen, wo sich der Roboter gerade befindet oder ihn direkt ansteuern, praktisch!
Mein Fazit: Lohnt sich der Roborock Saros 10?
Für mich ist der Roborock Saros 10 ein echter Gamechanger. Besonders in einem Haushalt mit vielen Tierhaaren, hohen Schwellen und empfindlichen Böden zeigt der Roboter, was er kann. Er saugt gründlich, wischt noch besser – und spart mir jeden Tag richtig viel Zeit. Klar, ein paar enge Ecken und herumliegende Kabel sind auch für den Saros 10 noch kleine Herausforderungen. Aber insgesamt überzeugt mich das Gerät auf ganzer Linie – vor allem die Kombination aus Wischleistung, Hinderniserkennung und durchdachter App-Steuerung. Meine Bewertung: 9 von 10 Sternen.
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