Liebesfilm

„Rosamunde Pilcher“ heute im TV: Ehekrisen-Liebesdreieck trifft auf queere Lovestory

20 Jahre Ehe, ein neuer Mann – und eine zweite Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen: Alle Infos zu „Wo Liebe aufhört und wo sie beginnt“ im ZDF.

„Rosamunde Pilcher: Wo Liebe aufhört und wo sie beginnt“: Auf einem grünen, hügeligen Küstenabschnitt oberhalb eines Sandstrands: Ivy Stevens (Rocío Luz) und Finn Cumberwell (Athena Strates) stehen nebeneinander und halten sich freundschaftlich im Arm. Beide blicken sich an und lachen. Im Hintergrund steht ein beigefarbener Oldtimer-VW-Bus.
Auf der Suche nach einer exklusiven Location für ihre Hochzeitsfeier wird Ivy Stevens (Rocío Luz, l.) von Finn Cumberwell (Athena Strates, r.) unterstützt. Foto: ZDF/Steve Tanner

Große Gefühle, Selbstzweifel und zwei Liebesgeschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Neben klassischer Ehekrise und romantischem Cornwall-Setting überrascht die Produktion mit einer zweiten, modernen Liebesgeschichte – und bringt damit frischen Wind in die traditionsreiche Reihe.

Heute zeigt das ZDF im „Herzkino“ die neue Romanverfilmung „Rosamunde Pilcher: Wo Liebe aufhört und wo sie beginnt“. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte „Our Holiday“.

Worum geht es heute im „Herzkino“?

Im Mittelpunkt steht Kate Evans (Clelia Sarto), die gemeinsam mit ihrer Freundin Polly (Fiona Mason) ein kleines Café betreibt. Ihr Herzenswunsch: ein eigenes Literaturcafé. Doch für ihren Mann Andrew (Simon Böer) hat sie ihre beruflichen Träume immer wieder zurückgestellt.

Andrew ist leidenschaftlicher Meeresbiologe – und erhält das Angebot, ein Jahr in Australien zu forschen. Für ihn ist es der nächste Karriereschritt. Für Kate dagegen ein Weckruf. Kurz vor seiner Abreise reisen die beiden nach Cornwall, um ihren 20. Hochzeitstag im idyllischen Landhotel von Rita (Barbara Philipp) und Rodney Cumberwell (Ian Dickinson) zu feiern – dem Ort, an dem sie einst geheiratet haben. Was als romantisches Jubiläum geplant war, entwickelt sich zu einer emotionalen Zerreißprobe.

Schau dir hier den Trailer zu „Rosamunde Pilcher: Wo Liebe aufhört und wo sie beginnt“ an:

Zwischen Ehealltag und neuer Nähe: Das Liebesdreieck

Im Hotel begegnet Kate dem charismatischen Philosophie-Professor Yamen Nicholls (Merab Ninidze). Die beiden verbindet ihre Leidenschaft für Literatur – und schnell auch mehr als das. Yamen hört zu, zeigt echtes Interesse und gibt Kate das Gefühl, gesehen zu werden. Etwas, das in ihrer langjährigen Ehe zunehmend verloren gegangen ist.

Plötzlich steht Kate vor einer grundlegenden Entscheidung: Weiter funktionieren – oder endlich die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen? Das entstehende Liebesdreieck bringt nicht nur Andrew ins Wanken, sondern stellt die Frage, wie viel Selbstverwirklichung eine Partnerschaft aushält.

„Rosamunde Pilcher: Wo Liebe aufhört und wo sie beginnt“: Auf einem grünen, hügeligen Küstenabschnitt: Andrew Evans (Simon Böer) steht, die Hände in den Hosentaschen, vor seiner Frau Kate Evans (Clelia Sarto). Sie hat sich seitlich zu ihm umgedreht, so dass sich beide in die Augen blicken können. Sie wirken glücklich. Im Hintergrund liegt das offene Meer.
Von der Reise nach Cornwall verspricht sich Kate Evans (Clelia Sarto) ihre in die Jahre gekommene Ehe mit Andrew (Simon Böer) wieder zu beleben. Foto: ZDF/Steve Tanner

Andeutung queerer Lovestory im Pilcher-Universum

Parallel erzählt der Film eine zweite Geschichte: Model Ivy Stevens (Rocío Luz) reist nach Cornwall, um für eine Kundin eine exklusive Hochzeitslocation zu finden. Im Hotel der Cumberwells trifft sie auf Finn Cumberwell (Athena Strates), die Tochter des Hauses.

Was zunächst rein beruflich beginnt, entwickelt sich für Ivy zu einer sehr persönlichen Reise. Die Begegnung mit Finn konfrontiert sie mit ihren eigenen Gefühlen und Lebensplänen. Die queere Liebesgeschichte fügt sich sensibel in die Handlung ein und erweitert das klassische Pilcher-Muster um eine zeitgemäße Perspektive auf Liebe und Identität.

Wann läuft „Rosamunde Pilcher: Wo Liebe aufhört und wo sie beginnt“?

  • TV-Ausstrahlung: Heute, am Sonntag, den 12. April 2026, um 20:15 Uhr, im ZDF-„Herzkino“.

  • Streaming: Der Film ist bereits seit dem 4. April 2026 in der ZDF-Mediathek abrufbar und kann auch noch nach der TV-Ausstrahlung angeschaut werden.

Quellen