Reality-TV

„Reality Queens“ 2026: Eskalationen, Geständnisse und harte Vorwürfe – so lief das explosive Wiedersehen

Kaum ein Reality-Format hat 2026 für so viel Gesprächsstoff gesorgt wie „Reality Queens“. Schon während der Ausstrahlung überschlugen sich die Schlagzeilen – und beim Wiedersehen wurde deutlich, dass die alten Wunden noch längst nicht verheilt sind.

Gruppe von glamourös gestylten Frauen in eleganten, farbenfrohen Abendkleidern, die gemeinsam in einer tropischen Dschungelkulisse vor Wasserfall und üppigem Grün posieren.
Was passierte nach den Dreharbeiten bei den „Reality Queens“? Foto: RTL / Benno Kraehahn

Beim großen Wiedersehen von „Reality Queens – Auf High Heels durch den Dschungel“ wurde schnell klar: Die Konflikte aus der Staffel 2026 sind alles andere als Geschichte. Zwischen Vorwürfen, Entschuldigungen und neuen Enthüllungen sorgte Moderator Twenty4tim für Struktur – doch die Emotionen kochten trotzdem hoch. Hier erfährst du, was wirklich passiert ist und welche Kandidatinnen besonders im Fokus standen.

Tanja vs. Kader: Der Jugendamts-Vorwurf sorgt für Zündstoff

Der wohl heftigste Streit des Abends drehte sich erneut um Tanja Tischewitsch und Kader Loth. Schon in der Show war die Situation mehrfach eskaliert – danach ging es auf Social Media weiter. Tanja hatte Kader öffentlich als „Loser“ und „hohle Bratze“ bezeichnet und ihr vorgeworfen, „tief gesunken“ zu sein. Beim Wiedersehen erklärte Kader, sie habe das entsprechende Video bislang nicht gesehen. Gleichzeitig räumte sie ein, in der Sendung „über das Ziel hinausgeschossen“ zu sein. Besonders brisant: der Vorwurf, sie habe gedroht, Tanja beim Jugendamt zu melden. Kader stellte klar, dass sie Tanja nicht gemeldet habe und so etwas „auch niemals tun würde“.

Moderator Tim bot Tanja an, bislang unveröffentlichte Szenen zu zeigen – sie wollte die Aufnahmen unbedingt sehen. Nach dem Videobeweis bestätigten mehrere Beteiligte, dass die umstrittene Aussage gefallen war. Kader entschuldigte sich daraufhin. Tim stellte jedoch auch fest, dass auf beiden Seiten Beleidigungen gefallen seien.

Shakira & Paulina: Vom Ausstiegs-Zoff zur Entschuldigung

Auch der doppelte Ausstieg von Christina „Shakira“ und Paulina Ljubas wurde noch einmal aufgearbeitet. Paulina hatte zunächst kritisiert, dass Shakira schon nach dem zweiten Tag aufgegeben habe, man sei schließlich nicht auf den Mount Everest gestiegen. Wenig später verließ jedoch auch Paulina unter Tränen selbst die Show. Beim Wiedersehen bezeichnete sie ihren eigenen Ausstieg als „lebsch“, betonte jedoch, dass ihre Gründe andere gewesen seien: Sie habe mental stark zu kämpfen gehabt.

Shakira wiederum erklärte, sie habe sich damals in einer toxischen Beziehung befunden und erst im Nachhinein verstanden, dass nicht die Show sie überfordert habe, sondern ihr Privatleben. Inzwischen habe sie sich Hilfe geholt. Paulina entschuldigte sich dafür.

Hati und Ariel im Dauerclinch

Vor Beginn der Show hatten Hati Suarez und Ariel offenbar einen Ehrenkodex geschlossen: keine gegenseitigen Nominierungen. Doch Ariel brach den „Fingerschwur“ bewusst, wie sie nun zugab: Sie habe Hati als anstrengend empfunden und sie aus dem Format haben wollen. Zusätzlichen Zündstoff lieferte ein anderes Thema: Hati hatte ohne Zustimmung Ariels echten Namen öffentlich gemacht. Ariel betonte, sie wolle ihre Privatperson klar vom TV-Ich trennen. Als sie Hati im Streit als „Fangirl“ bezeichnete, eskalierte die Situation erneut. Erst Moderator Tim beendete die hitzige Diskussion.

Auch zwischen Gina-Lisa Lohfink und Cecilia Asoro krachte es. Gina-Lisa sprach von „Lügengeschichten“ und davon, dass aus einer Mücke ein Elefant gemacht worden sei. Ariel schilderte, dass sich an einem Abend Personen am selben Ort aufgehalten hätten, die Drogen konsumierten. Einige Kandidatinnen hätten sich deshalb unwohl gefühlt und den Ort wechseln wollen – Gina-Lisa habe das anders gesehen. Am nächsten Morgen kam es zum nächsten Konflikt: Laut Jenny Elvers sei Gina-Lisa unpünktlich gewesen, zudem habe der Produktion eine Rechnung über neun alkoholische Getränke für sieben Personen vorgelegen. Jenny stellte klar, dass sie Gina-Lisa möge, man aber Fehler auch benennen müsse. Auf die Frage nach einer möglichen Unterlassungsklage erklärte Cecilia, sie warte weiterhin auf Post von Gina-Lisas Anwalt.

Ein weiterer Streitpunkt: Michelles vermeintliche Nachtragendheit. Nachdem Cecilia sie nominiert hatte, um ihr einen gewünschten Ausstieg zu ermöglichen, fühlte sich Michelle missverstanden. Später nominierte sie Cecilia zurück – für diese ein klares Zeichen von Groll. Michelle erklärte beim Wiedersehen, dass sich ihre Chemie im Verlauf der Show schlicht negativ entwickelt habe.

Kritik am Sieg: Ist Ginger die verdiente Gewinnerin?

Als es um Siegerin Ginger Costello Wollersheim ging, wurden kritische Stimmen laut. Einige Mitstreiterinnen hielten ihren Triumph für unverdient, da sie in Spielen angeblich zu schwach gewesen sei. Zusätzlich warf Tanja ihr Beleidigungen unter der Gürtellinie vor – so heftig, dass Teile davon im Studio herausgepiept wurden. Ginger entschuldigte sich außerdem für die Aussage, sie „hasse Kinder“. Die Redaktion blendete jedoch ein, dass der korrekte Wortlaut „ich mag keine Kinder“ gewesen sei.

Paulina brachte es am Ende auf den Punkt: Eigentlich stünden alle für Feminismus – in der Show habe man jedoch oft gegeneinander gearbeitet. Ein Fazit, das die Dynamik der Staffel treffend zusammenfasst.

Quellen

  • „Reality Queens“ auf RTL+