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PlayStation 6 für 2027 bestätigt?: Leaker liefert erste konkrete Infos

Nach einem neuen Technik-Event von Sony und AMD verdichten sich die Hinweise: Die PlayStation 6 soll fest für 2027 eingeplant sein. Was bisher über den möglichen Release und die neue Hardware bekannt ist.

Ein mit KI erstellter Entwurf einer schwarzen PS6-Konsole.
Solange Sony die Spekulationen nicht beendet und die PS6 offiziell präsentiert, müssen wir uns mit KI-Design-Entwürfen wie diesem begnügen. Foto: TV Movie / ChatGPT

Während die PlayStation 5 noch mitten in ihrem Lebenszyklus steckt, richtet sich der Blick bereits auf die nächste Generation. In einem neuen Video mit dem Titel „From Project Amethyst to the Future of Play“ gaben Sony und AMD erste Einblicke in die Technologie, die künftige Konsolen antreiben soll.

Zu sehen waren unter anderem Mark Cerny, der leitende PS5-Architekt, und Jack Huynh von AMD. Gemeinsam sprachen sie über die Entwicklung neuer Hardware-Ansätze, die Spiele realistischer, flüssiger und energieeffizienter machen sollen.

Für Laien eine eher uninteressante Präsentation, fehlt es doch an konkreten Beispielen, wann und wo diese neue Technik eingesetzt werden soll. Doch tatsächlich scheint Sony hinter den Kulissen schon ganz fleißig an der Zukunft des Gamings zu werkeln.

Leaker: 2027 ist nicht nur im Gespräch – es ist der Plan

Kurz nach dem Technik-Video machte ein bekannter Branchen-Insider namens KeplerL2 auf sich aufmerksam. In einem Forum schrieb der Leaker, 2027 sei nicht nur ein mögliches Zieljahr, sondern „der aktuelle Plan“ für den Start der PlayStation 6 – es sei denn, es komme zu unerwarteten Verzögerungen.

Die Quelle gilt als glaubwürdig, da KeplerL2 in der Vergangenheit bereits mehrfach präzise Informationen zu AMD-Hardware veröffentlicht hat. Offiziell bestätigt ist der Termin allerdings nicht, weshalb Fans die Aussagen noch mit Vorsicht genießen sollten.

Neue Hardware: Fokus auf KI, Beleuchtung und Performance

Im Mittelpunkt der neuen Sony- und AMD-Technologie stehen laut dem „Project Amethyst“-Video drei große Innovationen. Zum einen sollen „Neural Arrays“ künftig dafür sorgen, dass mehrere GPU-Kerne gemeinsam an Aufgaben arbeiten können – insbesondere bei KI-gestützten Prozessen wie Bildverbesserung und Echtzeit-Upscaling.

Zudem übernehmen sogenannte „Radiance Cores“ die aufwendige Berechnung von Licht und Schatten, wodurch Spiele realistischere Reflexionen und Beleuchtung erhalten, ohne dass die Performance darunter leidet.

Ein dritter Ansatz namens „Universal Compression“ soll schließlich dafür sorgen, dass Daten effizienter komprimiert und verarbeitet werden. Das bedeutet: weniger Speicherlast, schnellere Ladezeiten und eine insgesamt stabilere Bildrate.

Von der PS5 Pro zur PS6: Der Übergang beginnt

Mit dem bevorstehenden Launch der PS5 Pro scheint Sony den Übergang zur nächsten Konsolengeneration bereits vorzubereiten. Während die Pro-Version die aktuelle Hardware an ihre Grenzen bringt, arbeitet das Unternehmen offenbar parallel an der nächsten Evolutionsstufe.

Sollte sich der Zeitplan bewahrheiten, würde die PlayStation 6 rund sieben Jahre nach der PS5 erscheinen – ein Zyklus, der zu Sonys bisheriger Strategie passt.

Quellen