Not-OP bei „Love Island“-Star Dijana Cvijetic
Dijana Cvijetic, derzeit zu sehen bei „Love Island VIP“, spricht offen über ihre dramatische Notoperation. Warum sie ins Krankenhaus musste, erfährst du hier!

Vor der Kamera flirtet sie, lacht und genießt die Zeit in der Sonne. Doch was bislang kaum jemand ahnte: „Love Island VIP“-Kandidatin Dijana Cvijetic trug in der Show ein Pflaster unterhalb ihres Bauchnabels, das einen ernsten Hintergrund hatte.
„Ich hatte innere Blutungen“
Nur wenige Wochen vor dem Einzug in die Villa begann für Dijana ein gesundheitlicher Albtraum. „Ich hatte innere Blutungen. Der Schmerz wurde immer stärker“, erzählte sie gegenüber der BILD-Zeitung. Zunächst vermutete sie, es handle sich erneut um eine harmlose Zyste, wie sie sie schon mehrfach gehabt hatte. Doch diesmal war es anders: „Ich habe Morphin bekommen und habe trotzdem alles gespürt. Dann gab es noch eine Kontrolle und plötzlich hieß es: Not-OP, eine geplatzte Blutzyste, ein Riss irgendwo im Bauch.“
Die Operation rettete ihr Leben. Unter dem Pflaster, das in der Sendung zu sehen ist, verbirgt sich eine lange Narbe, die sie inzwischen mit Stolz trägt. „Ich trage es, um die Narbe vor der Sonne zu schützen“, erklärt sie.
Dijana Cvijetic leidet unter Endometriose
Die Not-OP war kein Einzelfall. Seit Jahren kämpft Dijana mit schweren gesundheitlichen Problemen. „Ich habe seit fünf oder sechs Jahren öfter Tumore und Verwachsungen im Unterleib. Daher muss ich alle sechs Monate Proben abgeben. Ich habe schon sehr lange Endometriose. Ich weiß, dass es für mich daher sehr schwierig wird, Mama zu werden“, sagt sie offen.
Endometriose ist eine chronische Erkrankung, bei der Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter wächst – eine schmerzhafte Diagnose, die viele Frauen betrifft und oft spät erkannt wird. Für Dijana bedeutete das jahrelange Schmerzen, Krankenhausaufenthalte und die Angst, nie Kinder bekommen zu können. Trotzdem sagt sie heute: „Das war eine schwere Reise, aber jetzt ist es nichts mehr, was mir Angst macht.“
„Ich war immer die Starke und dachte, ich schaffe alles alleine“
Doch nicht nur körperlich wurde sie an ihre Grenzen gebracht. Nach dem Ende einer Beziehung erlitt sie einen Burn-out. „Als Schluss war, hatte ich einen Burn-out und war in einer Reha-Klinik. Ich war immer die Starke und dachte, ich schaffe alles alleine“, erinnert sie sich.
Dijana beschreibt, wie sie sich immer mehr zurückzog, bis sie kaum noch das Bett verließ. „Ich wollte nicht wahrhaben, dass es mir schlecht geht, traute mich nicht, mit jemandem darüber zu sprechen – bis ich drei Wochen gar nicht mehr aus dem Bett kam und kein Tageslicht mehr sehen wollte.“
Erst in der Therapie fand sie den Mut, Hilfe anzunehmen. „Ich habe das erste Mal begriffen, dass ich mich selbst nie gesehen habe, sondern nur für andere funktioniert habe. Nachdem ich mich dafür entschieden habe, mit jemandem darüber zu reden, hat sich mein Leben komplett verändert.“






